Top 5 - Smartphones im Test

Die besten Smartphones bis 160 Euro

Beim Smartphone-Kauf gilt die Regel: Je teurer, desto besser. Es gibt aber Ausnahmen und durchaus gute Geräte für wenig Geld. Hier finden Sie die besten Smartphones für unter 160 Euro.

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Samsung Wave 578

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Gute Technik kostet. Niemand erwartet, dass Highend-Modelle wie das Samsung Galaxy S3 für 200 über die Ladentheke wandern. Aber die rasante technische Entwicklung macht möglich, was vor zwei Jahren noch undenkbar schien: Smartphones mit einer Top-Ausstattung zu einem Preis von weit unter 200 Euro. Aber gerade in diesem preissensiblem Bereich ist Vorsicht angesagt, ein vermeintliches Schnäppchen kann sich auch schnell als totaler Reinfall entpuppen.

Testwertung und Verkaufspreis kombiniert

Wir haben daher die zusammen mit der Preisvergleichs-Plattform guenstiger.de Smartphones gesucht, die unterhalb der magischen Grenze von 160 Euro bleiben und dabei nur die fünf Modelle mit der höchsten Gesamtwertung im connect-Test ausgewählt.

Die Test-Gesamtwertung setzt sich aus sechs Bereichen zusammen, in denen jeweils Prüfpunkte nach einem festen Schema vergeben werden: Ausdauer, Ausstattung, Handhabung, Sende- und Empfangsleistung GSM / UMTS und Akustik. Insgesamt können maximal 500 Prüfpunkte vergeben werden.

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Kauftipps

Smartphone-Käufer müssen im Prinzip niur eine einfache Regel beachten: Je teurer, desto besser. Es gibt aber ein paar Ausnahmen. Hier finden Sie die…

Mit der Kombination aus Testwertung und Verkauspreis lassen sich die besten Smartphones einer bestimmten Preisklasse ermitteln, in diesem Fall durfte die 160-Euro-Marke nicht überschritten werden. Die Top 5, die wir so gekürt haben, bieten nicht nur eine gute Ausstattung, sondern auch solide Messwerte bezüglich der Akkulaufzeit und Akustik. Sie repräsentieren das Smartphone-Maximalpaket, das der Nutzer momentan für diesen Preis erwarten kann.

Platz 1: Samsung Wave 578

Richtig hochwertig wirkt das Wave 578 trotz der ordentlichen Verarbeitung nicht. Das Gehäuse besteht aus billigem Plastik und die dünne Displayabdeckung sorgt schon bei geringem Druck für unschöne Moirees. Aber dafür kommt die 3,2 Zoll große Anzeige mit einer für diese Preisklasse hohen Auflösung von 240 x 400 Pixel. Das moderne, intuitiv und damit einfach zu bedienende Betriebssystem Bada ist ein weiterer Pluspunkt - das Wave 578 führt den Nutzer sicher zur gewünschten Funktion.

Auch wenn der 455-Megahertz-Prozessor nicht zu den schnellsten gehört, bietet die Ausstattung eine Menge: Zwar fehlt etwa ein Kopfhörer und auch der schnelle Upload von Daten per HSUPA ist nicht möglich. An Bord sind dafür HSDPA, n-WLAN, GPS und sogar Near Field Communication (NFC). Letzteres soll zukünftig etwa als Medium für Zahlungen zum Einsatz kommen.

Im connect-Testlabor präsentierte sich das Wave 578 mit reichlich Puste. So liegt die typische Ausdauer im praxisnahen Mischbetrieb bei starken 7:35 Stunden. Die guten GSM-Empfangswerte bürgen außerdem für zuverlässigen Kontakt ins Mobilfunknetz, auch die Akustik begeistert. Mit dieser rundum sauberen Leistung hinterlässt das Wave 578 als günstiger Allrounder für jede Lebenslage einen richtig guten Eindruck.

Platz 2: LG Optimus Chic E720

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© Hersteller

LG Optimus Chic

Auch beim LG Optimus Chic beherrscht die bei Smartphones dieser Preisklasse übliche Plastiklandschaft das Bild. Zudem wird das glänzende Gehäuse schnell von Fingerabdrücken verunziert - hier hilft nur fleißiges Putzen. Aber der 3,2 Zoll große Touchscreen wetzt die Scharte wieder aus: Er bietet nicht nur eine webtaugliche Auflösung von 320 x 480 Pixeln, sondern ist dank der enormen Strahlkraft von 681 cd/m2 auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesbar.

Auf dem LG Optimus Chic verrichtet Android in der Version 2.2 seinen Dienst, dabei wurde die Benutzeroberfläche von Google nur sanft modifiziert. Die Veränderungen von LG bieten sogar einen deutlichen Mehrwert im Vergleich zum Original, vor allem bei den Widgets packt LG einige nette Gimmicks drauf - etwa die App "Today Briefing", die Termine und Wetterdaten hübsch aufbereitet auf den Screen bringt.

In der Hardware-Ausstattung sind mit WLAN, HSPA, GPS und einer 5-Megapixel-Kamera zudem die üblichen Verdächtigen gelistet. Besonderes Lob verdient der sehr gute Empfang im GSM-Netz. Auch die akustischen Qualitäten sind gut, Gesprächspartner sind stets gut zu verstehen. In der Summe holt das Korea-Smartphone mehr heraus, als die meisten Androiden in dieser Preisklasse.

Platz 3: Nokia 500

Nokia 500

© Hersteller

Nokia 500

Dass Nokia mit dem 500 auf eine eher jüngere Käuferschicht zielt, zeigt sich bereits beim Öffnen der Verpackung. Darin findet der Käufer neben Datenkabel, Ladegerät und Stereo-Headset auch zwei zusätzliche, farbige Rückschalen, die dem schwarzen Gehäuse Pep verleihen.

Weniger peppig scheint das installierte Betriebssystem, denn Symbian besitzt trotz oder gerade wegen des enormen Funktionsumfangs einen eher durchwachsenen Ruf. "Unbedienbar und langsam" lautet hier ein oft gehörtes Urteil, das in der Vergangenheit in vielen Punkten zutraf, doch von der auf dem 500 installierten Version Anna widerlegt wird. Angetrieben von einem 1-GHz-Prozessor erledigt das Smartphone Scrollvorgänge oder das Zappen durch die Menüs in flottem Tempo. Zudem bietet es vielfältige Möglichkeiten zur Individualisierung für die drei Startscreen-Ebenen.

Mit 3,2-Zoll-Touchscreen (640 x 360 Pixel), WLAN, HSDPA, GPS und einer 5-Megapixel-Kamera ist die Ausstattung angesichts des günstigen Kaufpreises top. Als besonderes Feature hat das 500 mit "Nokia Karten" eine weltweit kostenlose Onboard-Navigation zu bieten - in dieser Preisklasse einzigartig. Auch beim Empfang und der Akustik verdient sich das Nokia 500 Bestnoten. Das reicht locker für den dritten Platz in unserem Ranking.

Platz 4: Samsung Galaxy Ace S5830

Samsung Galaxy Ace

© Samsung

Samsung Galaxy Ace

Dass das Galaxy Ace für Samsung ein riesiger Verkaufserfolg ist, wundert kaum. Mit seinen gefälligen Abmessungen, der attraktiven Optik, die einen Hauch von iPhone versprüht, und der makellosen Verarbeitung hat es einfach das Zeug zu Everybody's Darling.

Dank der gelungenen Abmessungen lassen sich zudem sämtliche Bereiche des Touchscreens bequem mit dem Daumen erreichen. Dies und der Prozessor mit flotten 800 MHz erlauben die verzögerungsfreie Bedienung. Auch die Ausstattung stimmt. Der kapazitive Touchscreen im 3,5-Zoll-Format bietet eine brillante und scharfe Darstellung und wie es sich für ein Android-Smartphone gehört, beherrscht das Galaxy Ace neben n-WLAN und GPS auch den schnellen Datentransfer per HSDPA. Für Unterhaltung sorgen der Musicplayer, das UKW-Radio mit RDS und die ordentliche 5-Megapixel-Kamera.

Im Labor trumpfte das Galaxy Ace mit einer starken Ausdauer auf. Auch die Ergebnisse für den Empfang liegen im grünen Bereich, während die Akustik in beide Richtungen eine sehr gute Verständlichkeit bietet.

Platz 5: Sony Ericsson Xperia Mini Pro

Sony Ericsson Xperia mini pro

© Hersteller

Sony Ericsson Xperia Mini Pro

Das ultrakompakte Android-Smartphone ist speziell für Vielschreiber und Social-Network-Fans interessant, weil es zu den wenigen Modellen gehört, die mit einer ausziehbaren Schreibmaschinentastatur ausgestattet sind. Beim Xperia Mini Pro überzeugt die auf Anhieb: Die einzelnen Drücker bieten präzise Druckpunkte, sind dank rauer Oberfläche sehr griffig und zudem sauber voneinander abgesetzt. Auch sonst gelingt die Bedienung dank dem 1-GHz-Prozessor schnell und androidtypisch einfach.

Bei den Features geht Sony Ericsson keine Kompromisse ein und stattet das Xperia Mini Pro mit HSPA, schnellem n-WLAN und A-GPS aus. Als Besonderheit hat das Smartphone mit Direct Push, Office Suite und dem Sicherheitsdienst von McAfee inklusive Virenscanner  interessante Businessfeatures an Bord. Doch auch für Unterhaltung ist mit dem gelungenen Musicplayer, dem UKW-Radio inklusive RDS, der Songerkennung TrackID und der 5-Megapixel-Kamera bestens gesorgt. Videos werden in HD-Auflösung (720p) aufgezeichnet. Die Bildqualität geht deutlich über Schnappschussniveau hinaus.

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