Top 5 - Smartphones im Test

Die fünf Testsieger im Überblick

  1. Die fünf hochwertigsten Smartphones
  2. Die fünf Testsieger im Überblick

Platz 1: Apple iPhone 4S

  • connect Testwertung: 406 / 500 Punkte
  • davon Verarbeitungsqualität: 20/20 Punkte

Das iPhone 4S besteht aus zwei Glasplatten, die von einem Rahmen aus Metall zusammen gehalten werden. Das kantige Design mag Geschmackssache sein, doch in puncto Materialwahl und Verarbeitung ist es das mit Abstand hochwertigste Smartphone auf dem Markt. Kein Knarzen, kein Quietschen, alles auf absolutem Topniveau - die Haptik bleibt für die Konkurrenz noch immer unerreicht.

Auch die Ausstattung überzeugt. Der 3,5 Zoll große iPhone-Bildschirm gehört zwar nicht zu den größten, ist mit 960 x 640 Pixel aber immer noch einer der schärfsten. Hinzu kommen eine 8-Megapixel-Kamera mit einer hervorragenden Bildqualität und ein intuitives Betriebssystem, dass von einem kraftvollen Dualcore-Prozessor mit 1 Gigahertz angetrieben wird. Das iPhone 4S lässt eigentlich keine Wünsche offen, nur der nicht erweiterbare Speicher stört das Gesamtbild. Auch der Preis hat es in sich: mit 629 Euro ist das iPhone 4S eines der teuersten Smartphones überhaupt.

Apple iPhone 4S im Test

Platz 2: Nokia Lumia 800

  • connect Testwertung: 386 / 500 Punkte
  • davon Verarbeitung: 19/20 Punkte
Nokia Lumia 800

© Hersteller

Handschmeichler: Das Lumia 800 wure aus einem Block Polycarbonat gefräst.

Das Lumia 800 ist das erste Windows Phone von Nokia und der Hersteller geht nicht nur beim Betriebssystem neue Wege. Auch das Gehäuse ist in einem Verfahren produziert, das im Smartphone-Bereich bis dato kaum bekannt war. Das gesamte Gehäuse wurde aus einem einzelnen Block Polycarbonat herausgefräst, für die Lautsprecher und Tasten wurden kleine Löcher hineingebohrt. Das Ergebnis: Es gibt keine sichtbaren Spalten, das Gehäuse wirkt wie aus einem Guss. Selbst das kontraststarke AMOLED-Display ist nahtlos in die Oberfläche eingepasst.

Darüber hinaus bringt das Lumia 800 alle Features mit, die von einem solchen Smartphone erwartet werden dürfen: Für schnellen Datentransfer sorgen HSPA und n-WLAN. GPS und zahlreiche Sensoren gehören ebenfalls zum Standard. Eine 8-Megapixel-Kamera und die kostenlose Navigation runden das Ausstattungspaket ab.

Einen Minuspunkt gibt es allerdings für den schwachen und nicht wechselbaren Akku: die im Labor gemessene typische Ausdauer (ein Mix aus Telefonieren, Surfen und Organisieren) beträgt lediglich etwas über fünf Stunden und macht das Ladekabel zum ständigen Begleiter. Der Preis ist dagegen unschlagbar: ein so attraktiv verpacktes Smartphone für nur 340 Euro ist eine Seltenheit.

Nokia Lumia 800 im Test

Platz 3: Motorola Razr

  • connect Testwertung: 415 / 500 Punkte
  • davon Verarbeitung: 18/20 Punkte
Motorola RAZR Maxx

© Hersteller

Für das Razr hat sich Motorola etwas ganz besonderes einfallen lassen: Die Rückseite ist mit Kevlarfasern verstärkt.

Mit nur 7,1 Millimeter gehört das Razr zu den dünnsten Smartphones auf dem Markt. Allerdings trickst Motorola ein bisschen, denn die Kamera-Einheit beult die Rückseite im oberen Bereich um mehr als drei Millimeter aus. Darüber sieht man aber schnell hinweg, zumal es dem Hersteller gelingt, einen kräftigen 1780-mAh-Akku in das Gehäuse zu pressen.

Dass der Flachmann in der Hosentasche durchbricht, muss man nicht befürchten. Das Gehäuse wird von einem Stahlrahmen zusammengehalten und die Rückseite besteht fast vollständig aus dem Hightech-Verbundwerkstoff Kevlar, der etwa in schusssicheren Westen verwendet wird. Außerdem hat Motorola sämtliche Bauteile mit einer wasserabweisenden Schicht versehen, sodass ein paar Regentropfen Razr keine Probleme bereiten.

Mit diesem Spezialgehäuse ragt das Razr ganz klar aus der Masse der Smartphones heraus. Mit Gigahertz-Prozessor, 4,3-Zoll-Display und 8-Megapixel-Kamera kann sich aus die Ausstattung sehen lassen. Der Preis ebenfalls: Momentan bekommt man das Android-Smartphone schon für 370 Euro.

Motorola Razr im Test

Platz 4: Samsung Wave 3

  • connect Testwertung: 412 / 500 Punkte
  • davon Verarbeitung: 18/20 Punkte

Das Flaggschiff von Samsungs Bada-Serie begeistert Finger und Augen, weil es fast vollständig aus Aluminium besteht und perfekt verarbeitet ist. Die Konstruktion des Akkudeckels verdient dabei besonderes Lob: Statt ihn vom Gehäuse abzunehmen, zieht der Nutzer die gesamte Rückseite mitsamt der Ränder nach oben, bis sie einrastet. Das Gehäuse besteht also nur aus einer Aluminiumschale und dem Korpus mit dem Display - es gibt kaum etwas, das wackeln oder knarzen kann. Mit diesem Unibody-Design wirkt das Wave 3 außerordentlich stabil und wertig.

Nicht nur das Gehäuse, auch die Technik darin macht einen guten Eindruck. Der Prozessor taktet mit 1,4 Gigahertz, das 4-Zoll-Display stellt die Inhalte dank Super-AMOLED-Technologie knackscharf und mit brillanten Farben dar. Der interne Speicher ist 3 Gigabyte groß und kann mit microSD-Karten weiter ausgebaut werden. Bei der übrigen Ausstattung hat Samsung ebenfalls nicht gegeizt: 5-Megapixel-Kamera mit Blitzlicht, WLAN, schneller HSPA-Funk und GPS -  alles dabei, was ein Smartphone heute mitbringen muss. Und das bereits ab 215 Euro!

Samsung Wave 3 im Test

Platz 5: Sony Xperia S

  • connect Testwertung: 401 / 500 Punkte
  • davon Verarbeitung: 18/20 Punkte
Sony Xperia S

© Hersteller

Beim Xperia S setzt Sony ebenfalls auf einen hochwertigen Polycarbonat-Verbundstoff.

Das Xperia S kommt in einem ganz besonderen Gehäuse, das deutlich aus dem Smartphone-Einerlei heraussticht. Am auffälligsten ist die transparente Leiste aus Plexiglas, die die Trennung zwischen Gehäuse und Antennenteil markiert. Das Gehäuse besteht aus mattem Kunststoff, der sich sehr gut anfühlt und an das Lumia 800 erinnert. USB- und HDMI-Anschluss sind durch Kappen vor Verschmutzungen geschützt, die sich nahezu nahtlos in die Oberfläche einfügen. Spalten oder Unregelmäßigkeiten gibt es nicht - das Xperia S fühlt sehr gut an und ist top verarbeitet.

Auch die Ausstattung überzeugt auf ganzer Linie. Das 4,3-Zoll-Display wird von Mineralglas geschützt und stellt Inhalte extrem scharf mit 1280 x 720 Pixel dar. Dazu kommen ein Dualcore-Prozessor, eine 12-Megapixel-Kamera, WLAN, GPS, HSPA und der neue Nahfunkstandard NFC. Im Labortest konnten Ausdauer sowie Sende- und Empfangsqualität das hohe Niveau zwar nicht ganz halten, doch wer ein Smartphone mit Top-Ausstattung und Top-Design sucht, sollte sich das Xperia S einmal anschauen - zumal der aktuelle Preis von etwa 420 Euro für das Gebotene sehr günstig ist.

Sony Xperia S im Test

Fazit: Die Unibody-Fertigung mit fest verbauten Akkus setzt sich durch

Von den fünf Smartphones im Testfeld ist nur das Wave 3 mit einem wechselbaren Akku ausgestattet. Bei allen anderen ist die Energiezelle fest verbaut. Das ist der Preis, den man in der Regel für ein hochweriges Smartphone zahlen muss. Denn mit dieser Bauweise können die Hersteller auf bewegliche Teile verzichten und ein Gehäuse aus einem Guss fertigen. Die Rechnung ist einfach: Wo kein Akkudeckel ist, da kann auch nichts wackeln oder knarzen.

Natürlich spielt auch eine Rolle, aus welchem Material das Gehäuse gefertigt ist. Der Glas-Metall-Mix ist ein Alleinstellungsmerkmal des iPhone 4(S), alle anderen Hersteller setzten ausschließlich auf Metall oder hochwertige Polycarbonat-Verbundstoffe. In jedem Fall hat Qualität ihren Preis: wer ein hochwertiges Smartphone sucht, muss mindestens 200 Euro einplanen.

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