Smartphone als Trainingspartner

Extremsport mit dem iPhone

Draußen mit dem iPhone? Viele Nutzer lassen ihr Smartphone bei Outdoor-Aktivitäten lieber zuhause. Doch es geht auch anders: "Mein Trainer und ich benutzen das iPhone und dessen Kamera, um meinen Schwimmstil zu verbessern. Diese Methode hat mein Training noch effektiver gemacht", sagt Extremsportler Andy Potts.

Lifeproof

© Hersteller

Lifeproof "LifeJacket"

Stell dir vor, du bist 1,9 Kilometer mit vollem Einsatz geschwommen, hast 90 Kilometer lang voll in die Pedale deines Rennrads getreten und hast jetzt noch schlappe 21,1 Kilometer Joggen vor dir - volles Tempo, versteht sich. Was für uns Normalsterbliche wie ein Albtraum klingt, ist für Profi-Triathlet Andy Potts harter Wettkampfalltag.

Der Ironman 70.3, eine besondere Form des Triathlons, ist Andy Potts Spezialdisziplin - dabei steht die 70.3 für die Distanz von 70,3 Meilen, was etwa 113 Kilometern entspricht. Doch Andy Potts ist nicht "nur" ein überaus erfolgreicher Triathlet, sondern auch begeisterter iPhone 5 und iPad-Besitzer und verriet uns in einem Interview  wie er die Apple-Geräte in seinen Trainingsalltag einbindet - und von der Technik profitiert.

Marktübersicht Outdoor-Handys

Extremsportler Andy Potts feiert Erfolge.

© Larry Rosa, Paul Philips, LifeProof

Extremsportler Andy Potts feiert Erfolge.

Das iPhone wird als Trainingspartner beliebter

Zum Ironman gehört auch das Schwimmen.

© Larry Rosa, Paul Philips, LifeProof

Zum Ironman gehört auch das Schwimmen.

Andy Potts BIO

Andy Potts

  • Alter: 36 Jahre
  • Gewicht: 79 Kilogramm
  • Familienstand: verheiratet mit Lisa Potts
  • Sportart: Triathlon, Schwimmen, Fahrradfahren, Laufen
  • iOS-Geräte: iPhone 5, iPad

Erfolge

Eine Mammutaufgabe wie einen Ironman zu meistern, erfordert natürlich einen perfekt ausgeklügelten Trainingsplan. Schließlich wird bei jeder Sportart eine andere Muskelgruppe beansprucht. Klar, dass bei solch extremer Anforderung das iPhone als Trainingsgerät eher eine Nebenrolle spielt.

Wenn es jedoch um Sport und Training im Freizeitbereich geht, ist das iPhone immer öfter mit von der Partie. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, schließlich ist das iPhone vollgestopft mit empfindlichen Lagesensoren, die jede noch so kleine Bewegung erfassen: Der GPS-Sensor zeichnet Wegstrecken auf, die Kamera kann helfen, Bewegungsabläufe zu analysieren und zu optimieren und nicht zuletzt lassen sich dank der mobilen Internetanbindung die Erfolge und Fortschritte beim Training archivieren, auswerten und obendrein live mit Freunden teilen.

Die "Aufsicht" durch die Community ist ein nicht zu unterschätzender Motivator, der einem hilft, den inneren Schweinehund zu überwinden. 

iPhone bietet alles, was der Hobbysportler braucht

Das iPhone vereint sämtliche Funktionen, die man für ein effektives Training benötigt und macht für den Hobbysportler zusätzliche Technik eigentlich überflüssig. Ein weiteres Plus ist die Anbindungsmöglichkeit von Sensoren, wie Herzfrequenz- oder Trittfrequenzmessern via Bluetooth; wobei das neue Bluetooth 4.0 im iPhone 5 deutlich weniger Strom benötigt.

Hinzu kommt, dass sich vor allem das leichtere (minus 20 Prozent Gewicht im Vergleich zum 4S) und flachere iPhone 5 (minus 18 Prozent im Vergleich zum 4S) als Begleiter am Arm oder in der Trikottasche eignet - schließlich zählt beim Sport jedes Gramm, das man weniger herumschleppen muss. Und während herkömmliche Fahrradcomputer noch immer die gleiche Bedienoberfläche wie vor 15 Jahren haben, lockt das iPhone mit schick aufgemachten und leicht bedienbaren Apps.

Bildergalerie

mini Panzer
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Mini-PanzerungDas iPad mini mal eben lässig über den Tisch zum Kollegen rüberwerfen? Warumeigentlich nicht! Dafür das Apple-Tablet aber bitte…

Industrie versorgt Sportler mit zahlreichen Gadgets

Dass man sein teures iPhone nicht ungeschützt der Gefahr eines Sturzes oder den Witterungsbedingungen aussetzen möchte, hat die Industrie schnell erkannt. Entstanden ist daraus ein umkämpfter Markt, der ausgeklügelte Produkte hervorbringt. So gibt es heute Hüllen für jeden erdenklichen Einsatz.

Dass hier eine Menge Geld bewegt wird, zeigt dieses Beispiel: Kürzlich hat Marktführer Otterbox (Jahresumsatz 2012: rund 68 Millionen Dollar) seinen Rivalen Lifeproof aufgekauft. Verwunderlich ist das nicht, schließlich fährt auch Lifeproof mit seinem auf sportliche Outdoor-Einsätze optimierten Sortiment satte Gewinne ein - im letzten Jahr 45 Millionen Dollar Umsatz. Zusammen kommen beide Marken auf rund 113 Millionen Dollar, das entspricht einem Marktanteil von über 96 Prozent - absurde Zahlen!

Sportlichen iPhone-Nutzern kann das nur recht sein: Dank der immer ausgeklügelteren und stabileren Hüllen wird das smarte Phone als Trainingspartner immer attraktiver.

Andy Potts beim Laufen.

© Larry Rosa, Paul Philips, LifeProof

Andy Potts beim Laufen.

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