Luftbildaufnahme

Eye-Fi: Speicherkarten mit integriertem WLAN

Dank Speicherkarten von Eye-Fi mit integriertem WLAN gelangen Fotos von selbst auf den Rechner, ins Netz oder auf Smartphone und Tablet.

Eye-Fi mit integriertem WLAN

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Eye-Fi mit integriertem WLAN

Die digitale Fotografie hat vor allem für eines gesorgt: Unmengen an Bildern. Diese Fotos wollen archiviert werden, dazu landen sie meist auf einer Festplatte. Manches ausgewählte Bild wandert jedoch auch in soziale Netzwerke. Der Weg dahin: Die Speicherkarte wird aus der Kamera genommen, in den Rechner gesteckt und das entsprechende Bild wird hochgeladen. Die Firma Eye-Fi bietet Speicherkarten, die dies und mehr automatisch erledigen.

WLAN inside

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Übertragung der Bilddarstellung via Direktmodus von der Kamera auf Apple-Geräte.

Grundlage aller Funktionalität ist der in der Karte integrierte WLAN-Sender. Der funkt im IEEE802.11-n-Standard. Eye-Fi-Karten bieten zwei Varianten der Konnektivität. Für den "Hausgebrauch" verbindet sich die Karte mit dem WLAN-Netzwerk, das daheim besteht. Zur Konfiguration muss die Eye-Fi-Center-Software installiert werden und die Karte im mitgelieferten Reader am Rechner angeschlossen sein. Danach lässt sich festlegen, in welchen Ordner Fotos und Videos hochgeladen werden sollen.

Neben der lokalen Speicherung lassen sich auch Onlinedienste wie Facebook, Picasa oder Flickr gleich mit den aktuellesten Aufnahmen versorgen. Ebenfalls möglich ist der Upload auf den Eye-Fi-eigenen Onlinedienst Eye-Fi-View, der wie Picasa und Co. via Webbrowser zugänglich ist. Dort sind die Aufnahmen bis zu sieben Tage verfügbar; unbegrenzten Zugriff und Speicherplatz gibt's nur im Premium-Abo für fünf Euro im Monat oder 50 Euro im Jahr.

Ob alle oder nur ausgewählte Bilder hochgeladen werden, lässt sich im Transfermodus festlegen. Ist alles eingestellt, kann die Karte zur Verwendung in die Kamera gesteckt werden. Um Bilder auf einer Kamera zum Upload zu kennzeichnen, wird die "Schützen"-Funktion genutzt. Ein weiteres Key-Feature ist der Direktmodus.

Per App auf Tablet und Smartphone

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Bilderfluss: Über die Eye-Fi-Center-Software wird die Speicherkarte konfiguriert.

Ist er aktiviert, kann ein iOS- oder Android-Gerät direkt mit der Karte kommunizieren, ohne dass ein WLAN in der Nähe sein muss. Die Einrichtung ist zwar etwas kompliziert, sorgt am Ende aber dafür, dass die Bilder aus der Fotokamera direkt auf dem Smartphone oder Tablet landen. Von dort aus lassen sie sich wiederum bei Verbindung mit dem Heimnetz auf den Computer sichern oder via Handy-Datenverbindung auf die verfügbaren Onlinedienste. Das funktioniert übrigens auch mit Fotos, die mit dem Handy geschossen und nicht auf der Karte gespeichert wurden.

Vor Kurzem ist Eye-Fi eine Kooperation mit SanDisk eingegangen, sodass die bisherigen Karten nach und nach aus dem Handel verschwinden werden - und damit auch manche Funktionalität wie beispielsweise das automatische Geotagging oder die Unterstützung von RAW-Fotodateien bei der Pro-Version, was vor allem für Profifotografen interessant ist.

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Alt und neu: Ab jetzt gibt es die roten SanDisk/Eye-Fi-Karten.

Die neuen Karten der Geschwindigkeitsklasse 4 (mind. 4 MB/s schreiben/lesen) bieten dafür einheitliche Features und zwei Kapazitäten: Die 4-Gigabyte-Variante kostet 50 Euro, die 8-Gigabyte-Version 70 Euro. Interessant dürfte neben der weiteren Ausgestaltung der Kooperation auch sein, wie sich der Markt für solcherlei Karten entwickelt. Bislang war Eye-Fi allein auf weiter Flur. Toshiba hat jedoch für Anfang 2012 Flash-Air-Karten mit integriertem WLAN angekündigt, die jegliche Art von Daten übertragen.

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