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Ratgeber Facebook, Twitter und Co. effektiv nutzen

von
Social Media Apps
Social Media und kein Ende: Lesen Sie, wie Sie Facebook, Twitter und Google+ per Smartphone besonders effektiv nutzen können.

Wer oft auf Facebook oder bei Twitter unterwegs ist, für den werden Statusupdates, Kommentare und „Gefällt mir“-Angaben auf diesen Social-Media-Plattformen schnell ebenso wichtig wie E-Mails oder SMS. Kein Wunder, dass die Smartphone-Hersteller die Betriebssysteme ihrer Geräte mittlerweile stark für die Nutzung solcher Social-Media- Kanäle ausgerüstet haben.

Social Media integriert

So erlaubt es zum Beispiel Apples iOS seit Version 6 oder Windows Phone seit Version 7, mit dem Smartphone aufgenommene Fotos sofort via Facebook und/oder Twitter zu veröffentlichen. Auch einige Android-Geräte bieten vergleichbare Features. Vorinstalliert ist allerdings nur die Unterstützung für das Google-eigene Angebot Google+.

Der weitere Umfang der Social-Media-Unterstützung unter Android hängt vom jeweiligen Gerätehersteller ab: So bietet etwa das HTC Salsa schon ab Werk ins Betriebssystem eingewobene Facebook-Funktionen. Ähnliches gilt für das Sony Xperia miro. Und LG stattet seine Android-Modelle mit einem eigens entwickelten Widget namens „Soziale Netzwerke“ aus.

Eine von Facebook selbst programmierte App findet sich für alle Android-Modelle in Googles Play-Store. Wer ein Samsung-Handy besitzt, kann überdies aus dem Samsung-eigenen App-Store das Programm „Facebook for Samsung“ laden.

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Statusmeldungen aufs Display

Dank der ins Betriebssystem integrierten Social-Media-Funktionen erscheinen Neuigkeiten aus dem eigenen sozialen Netz als Benachrichtigungen auf dem Handydisplay. Und Windows Phone zeigt die Statusmeldungen aus Facebook, Twitter und Co sogar direkt in der Kontaktansicht oder in der Kommunikationshistorie, die einer bestimmten Person zugeordnet ist.

So erkennen Sie auf einen Blick, ob ein Freund gerade für ein virtuelles Schwätzchen oder gar für ein Treffen im wirklichen Leben verfügbar ist. Oder Sie sehen, dass ein Geschäftspartner gerade Urlaub macht und deshalb vielleicht per Mail oder Telefon nicht erreichbar ist. Außerdem wird die Kommunikation mit Ihren Kontakten unabhängig von dem jeweiligen Dienst: Mit wenigen Fingertipps können Sie zum Beispiel auf eine Facebook-Veröffentlichung per SMS oder mit einer E-Mail reagieren.

Apps: Smartphone-Browser im Vergleich

Für diese Funktion hat sich Microsoft vermutlich von dem heute leider nicht mehr marktrelevanten Hersteller Palm inspirieren lassen. Der hatte mit seinem Betriebssystem WebOS den Anfang in puncto Social-Media-Integration auf dem Smartphone gemacht und erstmals alle Informationen aus allen Kommunikationskanälen einzelnen Kontakten zugeordnet.

Web OS

Web OS

Pionier: Den Anfang mit der Social-Media-Integration auf dem Smartphone machte Palm mit seinem Web OS.

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Heute sammeln Windows-Phones ebenfalls alle Statuseinträge, Veröffentlichungen und Ähnliches aus den Social-Media-Konten aller Kommunikationspartner im „People Hub“ und zeigen sie dort zentral an. Aber auch das iPhone-Betriebssystem iOS von Apple wird immer sozialer: Bereits seit Version 5 war die Anbindung an Twitter ins System integriert.

Mit der im Herbst 2012 erschienenen Version iOS 6 folgte auch eine Einbindung von Facebook. Haben Ihre Kontakte auf Facebook Adressen und Porträts veröffentlicht, dann kann das iPhone diese in sein lokales Telefonbuch übernehmen. Außerdem ist die direkte Bespielung der genannten Plattformen mit per iPhone aufgenommenen Fotos oder Videoclips möglich.

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Auch für die Android-Plattform erwarten Marktbeobachter, dass in künftigen Versionen die Social-Media-Unterstützung stärker ins Betriebssystem eingebunden wird. Bis zur jüngsten Version 4.2 (Jelly Bean) hält sich das noch in Grenzen. Für den Versionssprung auf 5.0 (Key Lime Pie) darf man diesbezüglich wohl mehr erwarten.

Verknüpfung per E-Mail-Adresse

In jedem Fall müssen Sie Ihre Zugangsdaten zu den von Ihnen genutzten Social-Media-Angeboten im Handy eintragen, wenn Sie die genannten Vorteile genießen wollen. Und Informationen über andere Nutzer kann das Smartphone nur sammeln, wenn es weiß, auf welchem Dienst der jeweilige Kontakt vertreten ist – diese Verknüpfung erfolgt in der Regel über die E-Mail-Adresse oder den Kontakteintrag in Ihrem Adressbuch.

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Beachten Sie allerdings, dass zum Beispiel aus Facebook übernommene E-Mail-Adressen häufig nur für die dienst-interne Messaging-Funktion gelten und daher nicht allgemeingültig sein müssen.

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