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Fazit
Nokia will dahin, wo Google schon lange ist und umgekehrt. Betrachtet man die Dienste im Einzelnen, zeigt sich schnell, aus welcher Richtung die jeweiligen Angebote kommen.
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Markus Eckstein, connect-Redakteur
© Foto: Weka Media Publishing
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Markus Eckstein, connect-Redakteur
Nokias E-Mail-Push-Dienst sowie die Karten- und Navigationsanwendung sind deutlich schärfer aufs Mobiltelefon zugeschnitten. Wo Nokia spezielle Features integriert, die so nur auf einem Handy funktionieren, begnügt sich Google an vielen Stellen damit, die bestehenden Dienste fürs Handy verfügbar zu machen.
Was die Amerikaner wirklich gut lösen: Die Bedienung der Services klappt weitgehend intuitiv, auch wenn das optisch gelegentlich etwas fad wirkt. Zudem laufen die Sachen stabil und rund, bei Nokia war im Test mitunter etwas Geduld gefragt.
Generell legt Google dem Nutzer kaum Steine in den Weg. Die meisten Dienste lassen sich mit einem Handy mit einfachem Webbrowser nutzen, und auch für Handys, die nur mit Java-Programmen zurechtkommen, gibt's oftmals die passende Anwendung.
Nokia kümmert sich hingegen vor allem um die eigene Kundschaft und hier wiederum bevorzugt um die kaufkräftige, die ein S60-Modell ihr Eigen nennt. Das kann man Nokia schlecht vorwerfen, doch wer beim Handykauf nicht markentreu ist, mag mit den Google-Diensten auf der sichereren Seite sein. Allerdings muss man sich im Klaren sein, dass Google von Werbung lebt.