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Fazit: Internetqualität
Bei den Early Adopters der In-Touch-Studie hat sich das mobile Internet klar etabliert. Von der Informationsquelle zum Unterhaltungsmedium ist es aber noch ein weiter Weg.
Als Mittel zum Zeck hat sich das mobile Internet bei der fortschrittlichen Benutzergruppe, die am In-Touch-Projekt teilnahm, gut etabliert. Gesuchte Inhalte werden dabei mit 91-prozentiger Sicherheit einfach bis akzeptabel gefunden.
Das zeigt, dass das Handy durch das mobile Internet eine praktische Aufwertung erfährt. Auch die Anwendungsbandbreite hat mittlerweile das gesamte Spektrum des normalen Internets erreicht. Doch die geringe Anzahl verschiedener Seiten, die von den meisten Nutzern angesurft werden, deutet darauf hin, dass der Spaßfaktor noch gesteigert werden kann. Und der ist für eine breitenwirksame Akzeptanz nötig.
Dabei gibt es Raum für technische Fortschritte bei der Geschwindigkeit und der Verbindungsstabilität, doch die hier gebotenen Werte liegen prinzipiell auf einem guten Niveau. Erfreulich ist – nach dem insgesamt holprigen Start – das gute Abschneiden von UMTS, erstaunlich sind die Schwächen von WLAN. Doch abseits aller technischen Erwägungen gewinnt man den Eindruck, dass einfacher zu bedienende Browser à la iPhone und besser aufs Handy abgestimmte Inhalte der Schlüssel zum Erfolg sind.
Interessant bleibt, ob sich Podcasting zur seit Jahren gesuchten Killerapplikation entwickelt – oder ob es durch Flatrates und die großen übertragenen Datenvolumina zum Netzkiller wird.