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Fazit: Sprachqualität
Mit 422 Teilnehmern, 68 914 gemessenen Anrufen – von denen 37 786 subjektiv bewertet sind – und 97 251 vermessenen Zellen bietet die In-Touch-Studie eine robuste Zahlenbasis, um die Sprachqualität in den deutschen Netzen von O2, T-Mobile und Vodafone, auf die sich die Teilnehmer annähernd gleichmäßig aufteilten, zu beurteilen.
Dabei bieten 10 Prozent Gespräche, bei denen entweder die Qualität nicht stimmte oder es gar zu netzbedingten Abbrüchen kam, einen Ansatzpunkt für Verbesserungen.
Die als schlecht beurteilten Gespräche fanden zu gleichen Teilen in GSM- und UMTS-Netzen statt. Insgesamt konnte UMTS aber einen kleinen Vorteil in Sachen Sprachqualität herausspielen. Im Vergleich zwischen subjektiver Beurteilung und objektiv messbarer Netzversorgung lagen zwischen „guter" und „dürftiger" Sprachqualität immerhin 6 dB an Leistungsunterschied.
Doch solche Unterschiede treten typischerweise auch in der Empfindlichkeit von Handys auf, was eine sorgfältige Wahl in dieser Hinsicht nahelegt. Kurz gesagt: Fällt die Sprachqualität unter das Urteil "akzeptabel", halten sich die Gesprächspartner kürzer.
Interessant ist auch, dass die Sprachqualität Einfluss auf die Anrufdauer hat, das Vorhandensein einer Flatrate dagegen nicht. Dass sich eine Flatrate in Bezug auf die Anzahl der Telefonate lohnt, steht auf einem anderen Blatt.