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Zehn Video-Smartphones im Test
Videos in HD drehen, Filme anschauen, in Youtube stöbern – und alles auf Wunsch auf den TV-Bildschirm: Wir haben zehn Video-Smartphones getestet.
Die Zeit der verrauschten und pixeligen Bilder ist nun endgültig vorbei, und zwar nicht nur auf dem heimischen Flatscreen, sondern auch auf modernen Smartphones. Dank leistungsfähiger Prozessoren und enormer Speicherkapazitäten von mehreren Gigabyte ist es heute bereits möglich, Full-HD-Filme (1920 x 1080 Pixel) auf dem Smartphone wiederzugeben; daran scheiterten bis vor einiger Zeit selbst leistungsstarke Net- und Notebooks. Parallel dazu stechen sich die Smartphone-Hersteller mit immer größeren, helleren und vor allem brillanteren Touchscreens bei ihren Topmodellen gegenseitig aus. Dem Kunden kann’s recht sein, denn Smartphones leben wie kaum ein anderes mobiles Gerät von einem tollen Display und sind so für die Bildwiedergabe geradezu prädestiniert.
HDMI – die digitale Schnittstelle
Auf dem Evo 3D und dem Sensation von HTC ist mit "Watch" der Zugang zu einem mobilen Filmshop bereits vorinstalliert. Einfach anmelden, Wunschfilm auswählen (leihen oder kaufen) und laden.
Bis auf das Motorola, das ein entsprechendes Adapterkabel für den direkten HDMI-Anschluss am TV mitbringt, muss der Nutzer sich bei allen anderen Modellen selbst Adapter besorgen. Dies ist im Falle von HTC und Samsung jedoch leichter gesagt als getan, denn bei den beiden asiatischen Herstellern wird die digitale Audio/Videoausgabe über die Micro-USB-Buchse gelöst. Doch leider waren zum Testzeitpunkt weder die Variante von HTC noch der Adapter von Samsung lieferbar. Wie sich das Evo 3D, das Sensation und das Galaxy S II an einem Flatscreen verhalten, können wir also leider noch nicht beurteilen.
Streitpunkt Datenformate
Auch für die Sony- Ericsson-Modelle gibt es mit "Qriocity" einen Shop für Filmfans. Die App dazu kann kostenlos geladen werden, die Filme kosten zwischen drei (leihen) und zehn Euro (kaufen).
Filmshops und Full-HD-Videos
HTC und Sony Ericsson bieten mit "Watch" und "Qriocity" sogar richtige Onlinevideotheken und Filmshops an. Das Konzept ist bei beiden dasselbe: Der Nutzer kann Filme nicht nur kaufen, sondern auch leihen. Die Preise bewegen sich dabei auf dem üblichen Niveau vergleichbarer Onlineshops wie iTunes. Eine tolle Sache, denn so gelangen Blockbuster einfach und legal auf das Smartphone.
Wer dagegen lieber selber Regie führt, der kommt bei den zehn Testkandidaten ebenfalls voll auf seine Kosten. Diese zeichnen Videos ausnahmslos mit mindestens 1280 x 720 Pixel und damit in HD auf. Einen Schritt weiter gehen das HTC Sensation, das LG Optimus Speed und auch das Samsung Galaxy S II, die volle HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) bieten. Wie sich die zehn Testkandidaten im Detail schlagen und wer am Ende die beste Videoperformance aufs Parkett legt, lesen Sie hier:
Zehn Video-Smartphones im Test
1 von 20HTC Evo 3D
Mit dem Evo 3D bietet nun auch HTC ein Smartphone an, mit dem man 3-D-Inhalte ohne Brille anschauen kann. Für entsprechendes Material sorgt das HTC gleich selbst: So zeichnet es Videos und Bilder über seine Doppelkamera auf Wunsch ebenfalls dreidimensional auf. Die maximale Auflösung liegt bei der Aufnahme bei 720p, während Filme auch in 1080p wiedergegeben werden. Der Nutzer definiert dabei über einen Schieberegler an der Geräteseite die Dimension der Aufnahmen.
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