Vernetztes Heizen Heizungsthermostate mit Internetanbindung
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Um nicht zum Fenster hinaus zu heizen, gibt es eine einfache Lösung: Die Heizung beim Lüften abdrehen. Diesen Job übernimmt das Xavax-Max-Set von Hama für 230 Euro – auf Wunsch auch automatisch, indem die Heizung von selbst erkennt, wenn ein Fenster geöffnet wird. Noch mehr Möglichkeiten eröffnet die Anbindung der Heizungsregelung ans Internet.
Schnelle Installation
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Die Installation ist denkbar einfach: Der ursprüngliche Thermostat wird entfernt und stattdessen der von Xavax angebracht. Der Anschluss passt für alle gängigen Systeme (M30x1,5), Adapter für spezielle Danfoss-Gewinde liegen bei. Ist der Thermostat angebracht, wird eine Justagefahrt durchgeführt, um ihn auf das Ventil zu eichen. Danach lässt er sich mit Hilfe der Konfigurationsoberfläche des Gateways über einen Webbrowser ins System einbinden. Dabei kann ein Name vergeben werden, sinnigerweise der des Raumes, in dem der Thermostat angebracht ist. So geht es der Reihe nach weiter – insgesamt lassen sich bis zu 1000 Thermostate ins System integrieren, die einzeln 30 Euro kosten. Über die Konfiguration kann man für jeden Thermostat automatische Wochenprogramme festlegen. Die dort festgelegten Temperaturen misst der Thermostat mittels integriertem Sensor und versucht, das vorgegebene Ziel zu halten. Da der Sensor nah am Heizkörper sitzt, lässt sich jeweils auch ein Offset von -3,5 bis + 3,5 Grad einstellen.
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Neben den Automatismen gibt es die Möglichkeit, manuell ins Geschehen einzugreifen – auch dies läuft über die Konfiguration oder am Thermostat selbst. So gibt es dort sowohl einen Eco- als auch einen Comfortmodus, dessen Temperaturen sich frei festlegen lassen. Die Modi lassen sich auf Knopfdruck fürs ganze Haus aktivieren, dafür zuständig ist der Eco-Taster. Optimal, wenn man das Haus verlässt und schnell alle Heizungen herunterfahren möchte. Nicht im Set enthalten ist ein Wandthermostat für 45 Euro, mit dem man auch ohne Internetzugang bis zu acht Thermostate steuern kann. Wie an den Thermostaten selbst, gibt es dort eine Boost-Funktion, mit der kurzzeitig für einen definierbaren Zeitraum maximal eingeheizt wird.
Zugriff übers Smartphone
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Der Zugang von außen macht Sinn: So lässt sich unabhängig von der jeweiligen Einstellung spontan eingreifen, sei es, wenn man früher von der Arbeit kommt oder der Familienausflug länger dauert als geplant. Apropos Familien: Für sie dürfte sich das System zumindest vom Einsparpotenzial nicht so sehr lohnen, da meist jemand zu Hause ist und so die Heizungen eher seltener heruntergefahren werden. Der Komfort der einstellbaren Automatik bleibt jedoch bestehen, auch wenn es den mit vergleichbaren Systemen ohne Internetzugriff günstiger gibt. Wie groß die Chance ist, mit dem System Geld zu sparen, liegt am individuellen Einsatz – und nicht zuletzt an der Langlebigkeit der Komponenten. Diese vorausgesetzt, dürfte neben dem monetären auch der Umweltschutzaspekt für eine solche Lösung sprechen.