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Systemcheck HTC Sense 4.0 im Überblick

von
Andreas Seeger
htc sense teaser
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Mit der One-Serie (HTC One X, S und V) hat HTC auch eine neue Version seiner Benutzeroberfläche eingeführt: Sense 4.0 bringt zahlreiche Verbesserungen, die wir hier vorstellen.

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Die Sense-Oberfläche wird bereits seit mehr als drei Jahren von HTC entwickelt. Im Laufe der Zeit hat das Unternehmen immer mehr Funktionen integriert und so die umfangreichste Erweiterung für das Android-System geschaffen, die die Smartphone-Welt kennt. Egal ob Motorola, LG oder Samsung – kein Hersteller greift mit seiner UI so tief in das System ein wie HTC.

Der Nutzer profitiert davon in mehrfacher Hinsicht. Zum einen kann er das Gerät viel umfassender mit Widgets und grafischen Spielereien personalisieren als üblich, zum anderen erhält er zusätzliche Features gratis dazu, die vom Google-System normalerweise gar nicht abgedeckt werden. Bei Sense 4.0 wurde vor allem die Kamera-Software überarbeitet – sie bietet nun eine Funktionsvielfalt, von der andere Smartphone-Besitzer nur träumen können. So ist es etwa möglich, während einer laufenden Videoaufnahme weiter zu Fotografieren. Außerdem schenkt HTC jedem Nutzer von Sense 4.0 knapp 20 Gigabyte Online-Speicher beim Anbieter Dropbox für einen Zeitraum von 2 Jahren.

Ein Nachteil ist allerdings mit der HTC-Software verbunden: weil sie so tief in das System eingreift, dauert es in der Regel etwas länger, bis ein von Google veröffentlichtes Update auf das Smartphone wandert. Wer damit kein Problem hat, bekommt eine der besten Android-Oberflächen überhaupt. Wir haben sie in der neusten Version 4 auf dem Flaggschiff-Modell HTC One X getestet und stellen die Verbesserungen hier vor.

Im Vergleich zu den Vorgängerversionen ist Sense 4 deutlich zurückhaltender gestaltet. Die Oberfläche wirkt schlicht, schlank und nicht mehr so überladen. Das beste Beispiel ist der Homescreen: Es gibt nur noch eine schmale Leiste mit fünf Symbolen am unteren Rand, die kaum Platz verbrauchen und außerdem vom Nutzer frei belegt werden können. Ebenfalls neu: der Favoriten-Ordner, der den schnellen Zugriff auf beliebige Anwendungen erlaubt.

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