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In-Touch-Details
Mit In-Touch bündeln Nokia Siemens Networks und P3 Solutions viele Handys zu einem verteilten Messsystem. Deutschlandweit verteilte Serie-60-Handys liefern ihre mit der Mobile-Quality-Analyzer-Software aufgenommenen Werte über Mobilfunknetz und Internet an den hochsicheren Server zur Datenerfassung.
Bei seiner Arbeit ist der Mobile Quality Analyzer (MQA) – das kleine Programm, das sich die In-Touch-Teilnehmer auf ihr Handy geladen haben – in der Lage, Messdaten von internen Schnittstellen der Serie-60 Plattform abzufragen.
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Die große Bandbreite der gemessenen Daten umfasst dabei unter anderem die Telefonnutzung, wie etwa die gerade aktiven Applikationen, die Kameranutzung oder die Qualität genutzter Netzdienste, etwa die Datenrate bei Datenverbindungen oder die Dauer des Verbindungsaufbaus bei Sprachverbindungen.
Hinzu kommen etwa 800 Messparameter über die Funkschnittstelle des Telefons – vom gewählten Funkstandard über die Empfangsleistung und die Sendeleistungsstufe bis hin zu Fehlerindikatoren beim Verbindungsabbruch. Die Funkschnittstellen-Parameter sind auch der Grund, warum In-Touch bisher nur auf Serie-60-Geräten funktioniert. Andere Handy-Betriebssysteme haben zwar teilweise ähnliche Interfaces, doch an diese muss der MQA erst angepasst werden.
Temporärer Auswertungsspeicher
Von den rund 800 Parametern der Funkschnittstelle wurden für In-Touch etwa 80 ausgewählt, die der MQA regelmäßig abfragt und speichert. Dabei wird etwa die Empfangsleistung während eines Gesprächs öfter kontrolliert, als wenn das Handy im Standby-Modus ausharrt. Alle aufgenommenen Werte werden in ihrem Kontext gespeichert.
Hier ist etwa wichtig zu wissen, bei welcher Empfangsleistung ein Gespräch eine schlechte Nutzerwertung bekam. Alle zwölf Stunden werden die Daten über einen kostenfreien APN (Access Point, Name oder Zugangspunkt) auf einen der drei Hochsicherheits-Server von In-Touch übertragen, wo sie getrennt von persönlichen Daten zur Auswertung bereitstehen.
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Da das ganze System als sogenanntes DMZ (De- oder entmilitarisierte Zone) ausgeführt ist, kommen Außenstehende selbst bei der sehr unwahrscheinlichen Überwindung einer Schwachstelle nicht an die Daten.
Ausgewertet werden die entpersonalisierten Daten bei den Mobilfunk- und Netzwerkspezialisten von Nokia Siemens Networks und P3 Solutions. Den beteiligten Netzbetreibern O2, T-Mobile und Vodafone stehen spannende Einsichten in ihre Netze bevor.