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Car Connectivity Das bieten die Infotainment-Systeme bei Ford

Ford geht beim Infotainment ähnlich vor wie bei den anderen Komponenten in seinen Autos: Man beschränkt sich auf das Wesentliche, entwickelt gewissenhaft und hat immer ein Auge auf den Preis. Dennoch gibt es von Fiesta bis Kuga innovative Features.
Car Connectivity Ford © Ford

Kern der neuen Ford-Infotainmentprodukte ist das Sync-System, das die Kölner zusammen mit Microsoft erarbeitet haben. Das Topmodell „MyFord Touch“ ist zwar hierzulande noch nicht bestellbar, doch in abgespeckter Form finden sich zumindest schon Auszüge des Systems in mehreren Radios und Navigationssystemen – zu Preisen zwischen 400 und 1600 Euro, je nach Modell und Ausstattung aber auch kostenlos.

Ratgeber: So nutzen Sie das Smartphone im Auto

Erhältlich ist das System in beinahe allen aktuellen Ford-Fahrzeugen. Ausnahmen sind der Ka und die noch auf einer älteren Plattform basierenden großen Modelle Mondeo, S-Max und Galaxy.

Alles dreht sich ums Telefon

Während Sync in den USA auch für Telefonservices steht, dreht sich in Deutschland alles um die Connectivity mit dem Smartphone. Sync lässt sich einerseits per Bluetooth kontaktieren und dient dann als herkömmliche Freisprecheinrichtung. Eine integrierte Sprachsteuerung erleichtert das Wählen aus dem Telefonbuch, das drahtlos mit Android-Modellen und dem iPhone synchronisiert wird.

Bescheiden: Das 5-Zoll-Display nimmt sich gegenüber der größeren Konkurrenz mickrig aus. © Ford
Bescheiden: Das 5-Zoll-Display nimmt sich gegenüber der größeren Konkurrenz mickrig aus.

Mit Vorlesefunktion

Erhätlich für (Auswahl):
  • Fiesta: 1125/1400/1630/1830 Euro
  • Focus: 400/770/1150/1435 Euro
  • B-Max: 1200/1475/1705/1905 Euro
  • C-Max: 400/770/1150/1240 Euro
  • Kuga: 350/370/1295/1435 Euro

Spannend wird es, wenn eine SMS oder iMessage ankommt: Dann zeigt Sync diese nicht nur auf dem Display, sondern liest sie auf Wunsch auch mit einer angenehm verständlichen Stimme vor. Will man darauf antworten, stehen einem jedoch nur Standardtexte zur Verfügung – eine Diktierfunktion ist noch in Vorbereitung.

Radarwarner-Apps im Vergleich

Was Musik angeht, so braucht das System nach dem Start jeweils einen kurzen Moment, dann lassen sich sämtliche Titel per Sprache aufrufen. Erfreulich, dass das System auch noch die nuscheligsten Befehle versteht. Seit einigen Wochen ist nun auch die App-Link-Plattform in Betrieb: Smartphone-Apps können damit Teile ihrer Funktionen auf den Bildschirm im Ford-Cockpit übertragen.

Kleines Display

Wie bei den Konkurrenten darf man aber auch hier nicht jede App frei aufs Display bringen, sondern nur ausgewählte, die an die Bedienung im Fahrzeug angepasst sind – zum Beispiel Spotify, Aupeo, Glympse oder auch eine News-App der Tageszeitung „Die Welt“. Im Vergleich mit den üppigen Bildschirmen in den Fahrzeugen der Konkurrenz nehmen sich die Screens in den aktuellen Ford-Modellen zwar sehr klein aus, dennoch klappt das App-Linken gut.

Neuer Focus

Dieser letzte Kritikpunkt ist allerdings teilsweise passé: Das Topmodell „MyFord Touch“ ist im rundum überarbeiteten Focus zu erleben. Dann gibt es endlich einen großen Touchscreen, über den man sämtliche Funktionen mit einer Hand im Griff hat.

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