Einsteiger-Tipps

So funktioniert Instagram

Sie finden, Bilder sagen mehr als tausend Worte? Dann sollten Sie Instagram eine Chance geben: Hier dreht sich alles um die Kommunikation mit und über Fotografien.

Instagram Logo

© Instagram

Instagram

Instagram hatte gerade einmal zwei Jahre Furore gemacht, als der Dienst im Jahr 2012 von Facebook aufgekauft wurde. Und seitdem entwickelt sich Instagram prächtig: Über 400 Millionen Nutzer teilen sich ihrer Umwelt mittlerweile über allerlei Schnappschüsse mit. Außerdem hat Instagram ganz wesentlich dazu beigetragen, dass Selfies - also Selbstporträts am ausgestreckten Arm - so unheimlich populär geworden sind.

Im Überblick

Doch was macht Instagram so speziell? Die App hat als Erste ein soziales Netzwerk geschaffen, das nur auf Basis von Fotos funktioniert, und damit 2010 mitten im Smartphone-Boom insbesondere bei den jüngeren Nutzern einen Volltreffer gelandet. Bis heute ist Instagram in dieser Disziplin Marktführer, die Konkurrenz ist nicht der Rede wert.

Heute wird Instagram von der ursprünglichen Zielgruppe - hippe Teens und Twens mit Hang zur Selbstdarstellung - ebenso gerne genutzt wie von anspruchsvollen Hobby- und Profifotografen oder von Reisejournalisten, deren Bilder wesentlich sehenswerter sind als das 573. Selbstporträt im Bikini mit Kussmund. Wie bei sozialen Plattformen üblich, entscheiden Sie selbst, was Sie zu sehen bekommen, indem Sie auswählen, wem Sie folgen. Auch über die Suche können Sie die Bilderflut Ihren Wünschen entsprechend ordnen und eingrenzen.

Instagram Screenshots

© Weka/ Archiv

Einfach schön: Auf Instagram kann man sich im Nu in Urlaubslaune versetzen lassen. Umstritten: Die Farbfilter sind Instagrams Markenzeichen – und werden geliebt oder gehasst.

Der Einstieg

Bei Instagram geht es zu Beginn klassisch zu: Telefonnummer oder E-Mail-Adresse angeben, Benutzernamen und Passwort ausdenken - schon sind Sie dabei. Alternativ können Sie sich auch mit einem Facebook-Account anmelden. Wer möchte, darf gleich ein Profilfoto wählen, zwingend ist das aber nicht. Vor dem Abschluss bittet Sie Instagram noch um die Freigabe Ihrer Kontakte, um Ihnen beim Auffinden interessanter Nutzer zu helfen. Lehnen Sie dies ab, bleibt die App hartnäckig und schlägt Ihnen wildfremde Nutzer vor, die Sie interessieren könnten - auch hier können Sie passen. Zu guter Letzt landen Sie in der Hauptansicht, die in fünf Bereiche unterteilt ist: Timeline, Suchen, Fotografieren, Aktivität und Profil.

Die Funktionen

Instagram ist nicht nur ein soziales Netzwerk, sondern auch eine gute App zur Aufnahme und Bearbeitung hübscher Fotos - die gar nicht mal zwingend veröffentlicht werden müssen, sondern auch lokal gespeichert werden dürfen. Während Fotos grundsätzlich im für Instagram typischen Polariod-Format - also quadratisch - aufgenommen werden, können inzwischen auch andere Formate gepostet werden, etwa Fotos aus Ihrer Bildbibliothek.

Instagram Screenshots

© Weka/ Archiv

Anschlussfreudig: Ihre Fotos sind bei Instagram nicht eingesperrt – teilen wird großgeschrieben.

Vor dem Veröffentlichen können Sie Bilder mit den von Instagram angebotenen Filtern bearbeiten und andere Anpassungen mithilfe des umfangreichen Werkzeugkastens vornehmen. Im Anschluss geben Sie Ihrem Foto eine Bildunterschrift - am besten mit Schlagworten im Hashtag-Format, also mit vorangestelltem #-Zeichen, damit Ihr Foto leichter gefunden werden kann -, fügen den Aufnahmeort hinzu und können den Beitrag zusätzlich auf weiteren Plattformen wie Facebook und Twitter teilen.

Sicherheit und Datenschutz

Instagram lässt sich auch mit Pseudonym nutzen, sodass Sie Ihre persönlichen Daten nicht preisgeben müssen. Wer mit Klarnamen auftreten, aber vorsichtig sein will, kann das Konto in den Einstellungen auf "Privat" stellen - so sehen nur von Ihnen vorab freigeschaltete Nutzer Ihre Beiträge. Achten Sie darauf, dass Ortsangaben in Fotos jeden Versuch, Ihre Privatsphäre zu schützen, konterkarieren können. Und Fotos von anderen Personen sollten Sie nur mit deren Zustimmung veröffentlichen.

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