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Interview: Vier Fragen an RIM
"Der Bold ist unser Flaggschiff", sagt Jens Kühner über unseren aktuellen Dauertest-Kandidaten. Der Director Sales von Hersteller Research in Motion (RIM) erklärt im connect-Interview, warum das Blackberry-Phone diese Bedeutung für sein Unternehmen hat und nimmt auch zu den Software-Problemen Stellung.
connect: Der Blackberry Bold ist vor allem bei Geschäftsnutzern beliebt. Welche Vorzüge bietet er aus Ihrer Sicht?
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Jens Kühner, Director Sales von Hersteller Research in Motion (RIM)
© Foto: RIM
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Jens Kühner, Director Sales von Hersteller Research in Motion (RIM)
Kühner: Der Blackberry Bold hat derzeit mit HSDPA, WiFi und GPS die umfassendste Ausstattung sowie den schnellsten Prozessor. Weiterhin machen die vollwertige Tastatur sowie das große Display den Umgang mit Anwendungen und Dateien sehr einfach.
connect: Wie ist das Feedback der Kunden?
Kühner: Seit der Markteinführung wird der Blackberry Bold sehr gut angenommen. Die Performance in Highspeed-Netzen unserer Carrier-Partner sowie das edle Design stehen dabei im Vordergrund.
connect: Betrachten Sie den Bold als Topmodell der Serie, oder ist das eher der Blackberry Storm?
Kühner: Der Blackberry Bold ist nach wie vor unser Flaggschiff. Unsere langjährige Erfahrung bei Geräten mit Qwertz-Tastatur hat sich hier bezahlt gemacht. Der Blackberry Storm ist unser erstes Touchscreen-Gerät und absolut auf Augenhöhe mit anderen Geräten von uns und im Markt. Allerdings werden mit dem Storm im Moment hauptsächlich Consumer angesprochen.
connect: Kurz nach Markteinführung des Bold wurde über Software-Probleme berichtet. Was war da los, und sind die Probleme mittlerweile behoben?
Kühner: Die 3G-Netzkommunikation des Gerätes wurde von RIM komplett neu entwickelt und nicht, wie bei den meisten anderen Herstellern, zugekauft. Dass es bei einer derart brandneuen Technologie beim Einsatz in bestehenden Netzen zu kleineren Problemen kommt, ist normal.
Die Punkte waren aber sehr schnell behoben und sind vor allem auf Unzulänglichkeiten der Software auf Netz-Infrastrukturseite zurückzuführen. Um unseren Mobilfunkpartnern trotzdem eine schnelle Einführung zu ermöglichen, wurden Workarounds mitgegeben, die mit diesen Themen umgehen können. Alles in allem sind wir mit der Einführung sehr zufrieden.