Datensicherung bei iOS

iPhone-Backup erstellen - mit und ohne iTunes

Apple-Nutzer haben beim iPhone-Backup die Wahl: Entweder kümmert sich das PC-/Mac-Programm iTunes mit um die Datensicherung, oder sie entscheiden sich für Backups in Apples Cloudspeicher iCloud.

iPhone Backup

© Apple / Screenshot: connect

iTunes oder iCloud: Für ein iPhone-Backup gibt es zwei bequeme Wege.

Traditionell kümmert sich um die Sicherung von Apple iPhone und iPad das Programm „iTunes“, das auf Macs oder Windows-PCs läuft. Es führt bei jeder Synchronisation immer ein Backup durch, sofern man dies nicht ausdrücklich abschaltet. Die Verbindung erfolgt per USB-Kabel oder WLAN. Sofern Sie die Rechner-Synchronisation regelmäßig nutzen, sollte dort also immer eine relativ aktuelle Sicherung liegen. Um Musikdateien kümmert sich iTunes, Fotos und Mediendateien müssen Sie allerdings manuell in die dafür zuständigen Programme (auf Macs etwa „Fotos“ oder das ältere „iPhoto“) vom iPhone importieren.

iCloud Backup

© Weka/ Archiv

Wolkige Sicherungen: Die Funktion „iCloud-Backup“ lässt sich in den iOS-Einstellungen aktivieren.

Wenig Bedarf an Drittlösungen

Weil dies im Großen und Ganzen gut und zuverlässig funktioniert, hält sich das Angebot an iOS-Backup-Apps in Grenzen. Speicherkarten scheiden ohnehin aus, weil es sie im Apple-Kosmos nicht gibt. Für externe Speicher von Anbietern wie Sandisk oder Photofast, die sich an der Lightning-Schnittstelle anstecken lassen, gibt es Begleit-Apps, die in der Regel auch rudimentäre Funktionen zur Datensicherung bieten.

iCloud Einstellungen

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Feintuning: Dabei können Sie auswählen, welche Daten Sie in der Apple-Cloud sichern wollen.

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Mit iOS 5 führte Apple die iCloud ein und propagiert seither die Sicherung der iPhone-Daten in der Cloud. Dabei muss sich der Nutzer entscheiden: Will er seine Backups in der iCloud ablegen, wird die lokale Sicherungsfunktion am Computer deaktiviert. Mit jeder iOS-Version wurde die iCloud-Unterstützung ein wenig besser – wer will, kann zum Beispiel per „Fotostream“ jedes geknipste Bild sofort hochladen – sofern Netz und Datentarif mitspielen. Auch die Backup-Funktion sowie die Wiederherstellung ist in iOS komfortabel gelöst (in den Einstellungen unter „iCloud“).

iCloud Backup erstellen

© Weka/ Archiv

Entweder, oder: Die Nutzung von iCloud-Backups schaltet die lokale Synchronisation aus.

Dabei ist es egal, ob Sie die in der Cloud abgelegten Daten auf das ursprüngliche Gerät oder ein neues iPhone zurückspielen. Wer nur auf einzelne Dateien zugreifen will, macht dies am besten per Webbrowser unter www.icloud.com. Auf iOS-Geräten geht das aber nicht mit Safari, dazu braucht es eine App wie Mercury, die sich als Desktop-Browser ausgibt.

Wer alle Daten seines iPhones in der iCloud sichern will, kommt mit den kostenlosen 5 GB nicht weit. Gegen entsprechende Gebühren gibt es aber ein Upgrade: 50 GB gibt’s für 0,99 Euro, 200 GB für 2,99 Euro, 1 TB für 9,99 Euro und 2 TB für 19,99 Euro pro Monat.

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