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useley Logo

© useley

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useley ist das "AirBnB für Dinge" - eine Leihplattform, die Besitzer und Ausleiher teurer oder selten genutzter Gegenstände zusammenbringt. Durch die useley Plattform wird ein höherer Lebensstandard mit weniger Ressourcenverbrauch ermöglicht. Alle Produkte sind gegen Schäden versichert und die Übergabe kann durch einen Liefer- und Abholservice oder komfortable Übergabestationen in der ganzen Stadt abgewickelt werden. So spart man sich Geld, Zeit und Nerven. Mit dem stressfreien Leihen und Verleihen verschafft useley seinen Nutzern eine höhere Lebensqualität.

Im Durchschnitt produziert jeder Deutsche im Jahr 21 kg Elektroschrott. Dabei wird eine Spielkonsole gerade mal 78 Stunden, ein Fondue 12 Stunden und eine Bohrmaschine nur 1,5 Minuten im Jahr benutzt.Useley setzt dieser Ressourcenverschwendung ein Ende, indem es die Art und Weise, wie wir Produkte heutzutage benutzen, grundlegend verändert.

 
Unser erster Kunde Tony plante eine Fahrradtour über die Alpen zu machen und davon ein Action-Video als Erinnerung zu drehen. Allerdings wollte er keine 400? für eine GoPro ausgeben, die er nur 2 Mal im Jahr benutzen würde. Schließlich hat er die Kamera auf Useley von Alex ausgeliehen. Alex war ebenfalls glücklich, da er mit seiner GoPro, die meist sowieso nur rumliegt, noch etwas Geld verdienen konnte.
Und Tony ist nicht der einzige - Raoul hatte dasselbe Problem mit einer Bohrmaschine und Alex mit einer Polaroidkamera. Sie sind Teil der 2% der jungen Deutschen, die schon einmal eine Verleihplattform benutzt haben. Doch 2% sind sehr wenig, verglichen mit den 62% der Deutschen, die angeben, gern eine Verleihplattform nutzen zu wollen, um Dinge zu verleihen und zu leihen.
Woran liegt also diese riesige Diskrepanz zwischen Leuten, die angeben Sharing-Plattformen nutzen zu wollen und solchen, die es schon mal gemacht haben? Um dies zu untersuchen, haben wir eine Vielzahl an Studien untersucht und über 300 Leute in Interviews und Workshops befragt. Wir haben drei Hauptbarrieren herausgefunden, die Leute davon abhalten, Verleihplattformen zu nutzen:

  1. sie wissen nicht, was sie leihen oder verleihen können,
  2. sie haben Angst vor Schäden und
  3. die Übergabe ist sehr umständlich.

Useley ermöglicht den Kunden einen günstigen und unkomplizierten Zugang zu Produkten, die man sich sonst nicht leisten kann oder möchte. Registrierte Verleiher können mit ihren selten benutzten Gegenständen etwas Geld dazu verdienen. Gemeinsam mit den Kunden und Verleihern hilft useley somit ganz nebenbei auch, den weltweiten Ressourcenverbrauch zu reduzieren.
Useley geht alle 3 Probleme an, die dem Benutzen einer Verleihplattform im Wege stehen: Useley inspiriert Leute, die nicht wissen was sie leihen sollen, mit ganz konkreten Anwendungsbeispielen. Das heißt, das Team vermarkten nicht bloß ein generisches Produkt wie z.B. eine Playstation, sondern ein Erlebnis - ein FIFA-Abend mit Kumpels.

Ferner versichern sie alle Produkte, die über ihre Plattform verliehen werden, gegen Schäden, Verlust und Diebstahl. Und für die Übergabe bieten sie ein Netz aus Partnershops in der Stadt an, in denen man ganz flexibel seine Produkte hinterlassen und abholen kann. Somit ermöglichen sie eine asynchrone Übergabe und man vermeidet aufwändige Verabredungen und nervige Verspätungen.

useley Funktionsweise

© useley

useley Funktionsweise

Zu leihen gibt es auf unserer Plattform Produkte aus verschiedensten Konsumgüter-Kategorien wie Kameras, Spielkonsolen, Werkzeug, Outdoor- und Party-Equipment oder Kochutensilien. Marketingtechnisch fokussieren sie sich jedoch insbesondere auf die Kamerakategorie, die aufgrund des typisch höheren Transaktionsvolumens und der hohen Transportierbarkeit zum Teilen bestens geeignet ist. 

Die Kunden können in den einzelnen Kategorien durchstöbern und sich mit konkreten Produkten inspirieren lassen oder nach einem konkreten Produkt suchen. Das useley Team pflegt ein kuriertes Produktportfolio, wo nur höherwertige und ökonomisch sinnvolle Produkte reinkommen. Damit möchten sie sicherstellen, dass Ausleiher qualitativ hochwertige Produkte bekommen, die den höheren Ansprüchen einer Sharing-Nutzung gewachsen sind. Gleichzeitig glauben sie daran, dass sich Sharing im Vergleich zu Kaufen für alle Parteien erst bei Produkten mit einem Mindestanschaffungswert von ca. 50? überhaupt rentiert, sodass ihre Palette entsprechend keine Billigprodukte enthält.

Verleiher können sich über die useley-Plattform anmelden und im Rahmen eines Tinder-ähnlichen User-Experience-Designs angeben, welche Produkte sie besitzen und wie viel Geld sie damit monatlich verdienen könnten. Beim ersten Verleih überprüft useley das Produkt dann auf etwaige nicht angegebene Schäden. Schickt ein Nutzer dann eine Anfrage ab, werden alle angemeldeten Verleiher für dieses Produkt mit den Anfragedetails kontaktiert und der schnellste bekommt den Zuschlag für den Verleih. Useley versichert dabei die verliehenen Produkte und sorgt durch Schadenersatz-Selbstbeteiligung der Kunden und Nutzerverifizierungsmethoden sowie Ratings für Vermeidung von Missbrauch.

Die Staffelpreise für unterschiedliche Ausleihzeiträume stellen ferner sicher, dass die auch langfristigere Ausleihen ökonomisch sinnvoll bleiben. Für die meisten Produkte bieten wir somit Tages-, Dreitages-/Wochenend-, Wochen-, Zweiwochen- und Monatspreise an. Die Preise orientieren sich dabei grundsätzlich nach dem Anschaffungswert des Produktes und der typischen Ausleihdauer. Der typische Mietpreis pro Ausleihe beträgt ca. 5-10% des Produktanschaffungswertes und bietet somit eine substanzielle Ersparnis im Vergleich zum Ankauf.  

Zu der Zielgruppe gehören insbesondere die 18-39-jährigen Großstädter, die einen aktiven, geselligen Lebensstil pflegen, technikaffin sind sowie nach Erlebnissen und Unabhängigkeit statt Besitz streben  und gerne nachhaltig handeln möchten. Gemäß den sog. Sinus-Mileus, einer etablierten Methode zur Kundensegmentierung basierend auf den Grundwerten und der sozialen Lage, umfasst unsere Zielgruppe ca. 56% der deutschen Bevölkerung.  

Useley unterscheidet sich von Wettbewerbern wie Peerby, Grover, Sharely oder Lifethek durch die einzigartige Kombination von Versicherung, zielgerichteter Use-Case-Inspiration und Convenience durch die Anbindung von Übergabestellen. Kein anderer Wettbewerber löst die grundlegenden Probleme der Sharing Economy, die wir identifiziert haben.

Ferner unterscheiden wir uns durch unser tiefgreifendes Verständnis aller Sharing-Prozesse - wir haben persönlich selbst die ersten 700+ Bestellungen abgewickelt und ausgeliefert, um alle darunterliegenden Prozesse und unsere Kunden wirklich zu verstehen. Darauf basierend, haben wir nun eine einzigartige Einsicht in alle relevanten und potentiell problematischen Bereichen aus erster Hand und richten unsere digitalen Prozesse und jeden Teil der User Experience danach, ein friktionsloses Sharing-Erlebnis anzubieten. Im Gegensatz dazu haben die meisten Sharing-Plattformen bisher lediglich auf die "unsichtbare Hand des Marktes" gesetzt und eine Plattform eingerichtet, die sich hätte alleine durchsetzen sollen. 

Das Gründerteam besteht aus 3 Mitgliedern: Mark, Pascal und Lucy. Sie kennen sich aus dem Zusatzstudium Technology Management am Center for Digital Technology & Management (CDTM) in München, welches sie parallel zu ihrem Hauptstudium an der TUM/LMU absolviert haben. Seinem Entrepreneurship-Gründungspfeiler treu, fokussiert das CDTM seine Kurse auf praktische unternehmerische Ausbildung. Das Team hat jedoch auch außerhalb des CDTM-Studiums relevante fachliche, persönliche und unternehmerische Erfahrungen vorzuweisen.

Mark ist Absolvent des Wirtschaftsingenieurwesens und der TUM-BWL an der TUM. Er kümmert sich um useleys Geschäftspartnerschaften, Marketing und Vertrieb. Er konnte bereits 2 Jahre Berufserfahrung in verschiedenen Abteilungen bei Airbus, u.a. im Vertrieb sammeln. Zudem hat er schon erste Gründungserfahrung. Er hat das Abenteuermagazin "ADVENTURE PLANET", sowie die iPhone-App "memorabledays" mitgegründet und dafür erfolgreich Kunden und Interviewpartner (u.a. Reinhold Messner) akquiriert. Dabei konnte er sein Reisemagazin bereits erfolgreich verkaufen.

Pascal ist Absolvent der Wirtschaftsinformatik. Er ist Full-Stack-Entwickler und zuständig für das UX/UI-Design sowie die Implementierung der Plattform. Pascal hat reichhaltige Praxiserfahrung in der Entwicklung von Software-Lösungen als Freiberufler und Teil von Startups, KMUs und Großunternehmen. Er hat als Selbstständiger bereits Apps für IBM und Deutsche Telekom entwickelt und an sie verkauft. Er war zudem Java Backend Developer und System Designer beim Startup Metriko sowie System Architect, Java Web Developer and UX/UI Designer einer Webplattform bei fortiss. Neben seinen Erfahrungen als Informatiker bringt er Wissen im Bereich Operations Research mit, was bei der Auswertung und Analyse des Kundenverhaltens sehr hilfreich ist.

Lucy hat BWL an der LMU im Bachelor und Master studiert. Sie ist verantwortlich für die Operations und Geschäftsplanung von useley und unterstützt Mark bei Marketing- und Vertriebsaufgaben. Lucy war Teil eines Münchner Hardware-Startups, in dem sie zuständig für die Geschäftsplanung war. Sie hat insgesamt über 7 Jahre Praxiserfahrung, u.a. in ihrer Stelle am LMU Entrepreneurship Center, im Chief Technology Office der Siemens AG und im Siemens Technology Accelerator sowie in der Unternehmensberatung Detecon in San Francisco.

Außerdem wird unser Team von mehreren fleißigen Werkstudenten und Praktikanten unterstützt: Jessi, Johanna und Mandy verstärken unser Operations-Team. Im Bereich Marketing helfen Sarah, Lukas, Chris und Polen aus.

Useley verfolgt ein klassisches Peer-to-Peer-Marktplatzmodell. Dabei zahlt der Ausleiher für die Miete, davon gehen 70% direkt an den Verleiher und useley behält 30%. Davon wird die Mehrwertsteuer abgezogen. Zusätzlich fallen pro Transaktion 1? Kosten für die Entlohnung der Shops, die zur Übergabe der Produkte dienen. Ca. 1? pro Transaktion entfällt ferner auf die Versicherung der Produkte. Somit ergibt sich ca. 20% Nettomarge zur Deckung der Marketing und Personalkosten sowie weiterer Fixkosten. 

Useley spielt auf dem großen und aufstrebendem Markt der Sharing-Economy-Dienstleistungen. Der Gesamtmarkt für Sharing weltweit belief sich im Jahr 2015 auf ca. 22 Milliarden Euro (exkl. Car und Flat-Sharing). Der Umsatz für Sharing-Economy-Services in Europa - Übernachtungen und Autovermietung ausgenommen - ist prognostiziert von 4 Mrd. ? in 2015 auf 83 Mrd. ? in 2025 zu wachsen. Dies entspricht einer jährlichen Wachstumsrate von 35%. Das Segment des Kamera- und Outdoor-Equipmentverleihs ist dabei alsam stärksten wachsendes mit 100% Wachstumsrate zu sehen. Nachdem sich andere Player wie AirBnB und Drivy in den Übernachtungs- und Autovermietungsnischen erfolgreich etabliert haben und die gesellschaftliche Akzeptanz für Sharing-Modelle deutlich gestiegen ist, ist useley somit bestens positioniert, diese neuen, vielversprechenden Sharing-Kategorien für sich zu erobern. Dabei ist der deutsche Markt für Konsumgütersharing auf 2,9 Mrd ? jährlicher Außenumsatz einzuschätzen, was einem Marktpotential von 866 Mio ? Nettoumsatz entspricht. Berücksichtigt man auch das europäische Ausland, verwandelt sich dies in ein Multimilliardenmarkt!

Der größte Erfolg ist es, eine große und immer weiter wachsende Sharing-Community in München ins Leben gerufen zu haben. Über 1.100 Nutzer und mehr als 200 registrierte Verleiher zählen bereits dazu und ca. 10% der Kunden haben inzwischen mehrmals bei useley bestellt. Insgesamt haben sie bisher mehr als 1000 Transaktionen durchgeführt. Dabei konnten sie die wöchentliche Anzahl der Bestellungen von 2-3 im Anfang 2016 auf 40-50 Bestellungen pro Woche aktuell steigern. Hierbei sind sie besonders stolz, dass der Anstieg der Nachfrage nicht zulasten der Profitabilität oder unseren Konzepts mit Selbstabholung der Produkte passiert ist. Ganz im Gegenteil: Sie konnten den durchschnittlichen Bestellwert von 19? im April auf aktuell 40? mehr als verdoppeln. Ferner konnten wir unsere Annahme, dass eine asynchrone Übergabe der Produkte einen wichtigen Mehrwert für Kunden und Verleiher darstellt, bestätigen (mehr als 60% unserer Kunden hatten sich aufgrund der zeitlichen Flexibilität bewusst entschieden, ihre Produkte selbst abzuholen statt unsere kostenlose Lieferung und Abholung in Anspruch zu nehmen). Somit haben sie nachfrageseitig ihr Sharing-Konzept weitestgehend validiert. Besonders stolz sind sie weiterhin auf unsere Social Media Erfolge - zwei ihrer selbstgedrehten Werbespots sind viral gegangen und haben mehr als 200.000 Videoaufrufe nur innerhalb München erreicht!  

Das useley Sharing-Konzept basiert auf 3 zentrale Annahmen: 1) es gibt genügend und skalierbare Nachfrage, 2) es gibt genügend und skalierbares Angebot und 3) Verleiher und Kunden sind bereit, sich im Peer-to-Peer-Kontext zu organisieren, inkl. Produktvorbereitung, -übergabe und -überprüfung. Bisher waren die größten Herausforderungen im Bereich Kundenakquise und Herausarbeitung der Geschäftsskalierbarkeit auf der Kundenseite (z.B. Selbstabholung der Produkte durch die Kunden, Akquise und Einbindung erster Partnershops). In den kommenden Monaten fokussieren sie sich auf die Identifikation skalierbarer Verleiherkanäle, weiterer skalierbarer Marketingkanäle für Kundenakquise sowie vollständige Digitalisierung der gesamten Verleihprozesse.

Nach der für Jahr 2017 vorgesehenen Expansion nach Berlin und der Einführung von Tools auch zur direkten Übergabe der Produkte zwischen den Nutzern, sind die Expansion auch in die weiteren 8 größten deutschen Städte für Ende 2017 geplant. Erweiterung der Produktpalette um neue Produktkategorien wie Luxusgüter, größeres Outdoor-Equipment und Baby-Produkte sind ebenfalls für 2017 und 2018 vorgesehen.

Eine zentrale erste Herausforderung auf diesem Weg jedoch die Sicherung finanzieller Mittel und Medienpräsenz, die unser Wachstum ermöglichen würden. 

useley Team

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