Kaufberatung Netbook, Ultrabook oder Tablet?
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- 1. Netbook, Ultrabook oder Tablet?
- 2. Tablets: nicht immer erste Wahl
- 3. Ultrabooks – die Premium-Klasse
Netbooks
Schneller Internetzugang, handliches Format, kleiner Preis – das sind wohl die hervorstechendsten Eigenschaften von Netbooks, an denen sich bis heute nicht viel geändert hat. Zwar sind ihnen sowohl Tablets als auch Ultrabooks merklich überlegen, was die geringe Zeit zwischen Einschalten und Einsatzbereitschaft betrifft. Dafür haben sie den Ultrabooks den deutlich günstigeren Preis voraus und den meisten Tablets die Tastatur.
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An die Leistungsfähigkeit ihrer großen Brüder, der Notebooks, zu denen letztlich auch die Ultrabooks gehören, kommen sie zwar bei weitem nicht heran, insbesondere für Spiele sind sie in der Regel zu schwach auf der Brust. Modelle wie das Acer Aspire One 722 verfügen mittlerweile aber über eine durchaus anständige 3-D-Grafikpower, die in Verbindung mit der ordentlichen Akkulaufzeit von knapp sieben Stunden auch dem Spielvergnügen Raum gibt.
Die gleiche, für die gute Geschwindigkeit im 3-D-Bereich verantwortliche Kombination aus Dual-Core-Prozessor, Grafikchip und Speichercontroller von AMD steckt auch im Asus Eee PC 1215B. Das mit einem 12,1-Zoll-Display vergleichsweise große Netbook hält im Durchschnittsbetrieb sogar noch eine gute halbe Stunde länger durch. Dass bei unserem Testgerät der Mauszeiger bei Steuerung über das Touchpad nicht immer einwandfrei mitlief, wollen wir an dieser Stelle nicht verheimlichen.
Dafür entsprach das Tastaturlayout weitgehend einer normalen PC-Tastatur. Das ist bei den kleinen Geräten keine Selbstverständlichkeit, und wir empfehlen denjenigen, die Wert darauf legen, ein Netbook mit zehn Fingern blind bedienen zu können, einen Test vor dem Gerätekauf. Der Nachfolger des Asus Eee PC 1215B mit einer Weiterentwicklung der AMD-Plattform und der Modellnummer 1225B steckt bereits in den Startlöchern, wurde in Deutschland aber bislang noch nicht vorgestellt.
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Mit der neuen, besser abgestimmten und gleichzeitig energiesparenderen Atom-Plattform „Cedar-Trail“ bläst Intel den Netbooks aber auch in puncto Medientauglichkeit frischen Wind in die Segel. Für die nächste Gerätegeneration verspricht der Hersteller dank besserer Performance die ruckelfreie Wiedergabe von HD-Videos.
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Wer sich letztlich nicht zwischen Netbook und Tablet entscheiden kann, hat vielleicht Gefallen am Dell Inspiron Duo: Das konvertierbare Netbook mit 10,1-Zoll-HD-Touchscreen verwandelt sich durch einfachen Dreh in ein Tablet. Für die durchdachte Technik müssen Käufer freilich etwas tiefer in die Tasche greifen: Während die Durchschnittspreise für 10-Zoll-Geräte ohnehin angezogen haben und von etwa 170 Euro im vergangenen Jahr auf derzeit circa 250 Euro gestiegen sind, kostet das Inspiron Duo bei Dell im Onlineshop stolze 399 Euro. Damit ist es allerdings immer noch günstiger als die meisten 10-Zoll-Tablets.
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