Firmenportrait

Kopfhörer-Hersteller Monster Cable im Portrait

In den Achtzigern revolutionierte Monster mit ärmeldicken Boxenkabeln die HiFi-Szene, heute erobern die Kalifornier die Kopfhörerwelt.

Monster Cable Turbine

© Monster

Monster Cable Turbine

Monster Cable Products Inc.

  • Gegründet: 1979
  • Alleininhaber heute: Noell Lee
  • Firmensitz: Brisbane, USA
  • Mitarbeiter heute: >600
  • Vertrieb: weltweit
  • Produzierte Kopfhörer pro Jahr: k. A.
  • Erwarteter Umsatz 2013: > 400 Mio.Euro.
  • Größter Umsatzträger: Kabel

In den frühen Achtziger Jahren, einer Zeit der Aufbruchsstimmung in der HiFi-Szene, beherrschten dünne Standardstrippen die Signalübertragung zwischen Komponenten und Lautsprechern. Bis 1979 der Ingenieur Noel Lee mit querschnittsstarken Kabeln die bis dahin betuliche Welt der Kabelhersteller umkrempelte. Den speziell zur Übertragung von Musiksignalen entwickelten Kabeln sollte man "Stärke" wie Innovationsfreude sofort ansehen. 

Für Lee, selbst passionierter Musiker und echter High-Ender, waren die Verbindungen zwischen Komponenten untereinander und zu den Lautsprechern stets ein "Nadelöhr", durch das sich Musiksignale oft über Meter hindurchzwängen müssen. Das galt nicht nur für die Wiedergabekette zuhause, viel mehr noch für die professionelle Seite der Studios und Bühnentechnik. 

High-End-Kabel

Um der Musik quasi die Schleusen zu öffnen, entwickelte Lee für die verschiedenen Anwendungsgebiete passende, hochqualitative Kabellösungen. Renommierte Musiker schwören bis heute auf die unverwüstlichen, klangstarken Strippen der Kalifornier, darunter Jazz-Größe Al Jarreau, Hard-Rocker Samy Hagar, und Bands wie Earth, Wind & Fire. 

Test: Monster Mobile Jamz

Mit dem Surround-Zeitalter erweiterte Monster Cable das Portfolio um individuelle Kabellösungen für digitale Ton- und Bildübertragungen sowie für Mehrkanalsysteme auf höchstem Niveau. Für großes Aufsehen sorgte Monster einmal mehr 2008 mit der Kopfhörer-Reihe "Beats by Dr. Dre", an deren Entwicklung man maßgeblichen Anteil hatte. 

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Monster iSport
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i-ntensiv: Ob auf der Ski-Piste oder beim Walking...

Kopfhörer

Inzwischen bietet Monster eine beeindruckende Palette an Kopfhörern für jeden Einsatzbereich und spricht mit modernem Styling und extravaganten Lösungen insbesondere das junge Publikum erfolgreich an. Fashion-Victims und Musikliebhaber gleichermaßen finden hier wirklich zu jedem Style, Anlass und für jeden Anspruch das passende Modell.

Noel Lee

© Archiv

Noel Lee gründete 1979 Monster Cable Products Inc. und beschäftigt heute über 600 Mitarbeiter.

So sprechen die innovativen "iSport"-Modelle aktive Musikfans an. Der iSport Freedom beispielsweise bietet maximale Bewegungsfreiheit und sicheren Sitz. Musik empfängt er wireless und der verbundene Mobilplayer wird einfach über pfiffige Tasten an der Ohrmuschel gesteuert. Zusätzlich offeriert die Serie drei wasserabweisende In-Ear-Hörer mit jeweils unterschiedlicher Dämpfung der Umweltgeräusche.

Sollen störende Geräusche gänzlich außen vor bleiben, greift man zu einem der edlen "Inspiration"-Kopfhörer. Ihre Noise-Cancelling-Technik filtert Außengeräusche aktiv. Die Modelle besitzen eine ins Kabel integrierte Fernbedienung. Das "ControlTalk" getaufte Kabel ist vornehm verarbeitet, verdrillert sich nicht und steuert die gängigen Apple-Player, wie das iPhone oder das iPad. Vom Entwickler-Team, das die "Beats by Dr. Dre" Kopfhörer verantwortete, gibt es aktuell die neuen "DNA" On- und In-Ear-Modelle. Raffiniert in der Technik und extravagant im Style.

Kooperationen

Berührungsängste kennt Lee nicht und setzt auch aktuell auf Kooperationen. So entstand zusammen mit dem italienischen Mode-Haus Diesel der "Vektr"-Kopfhörer. Und bei dem hochwertigen In-Ear "Gratitude" ließ sich Lee gar von Earth, Wind & Fire inspirieren.

Es ist diese, wohl typisch amerikanische, Offenheit, durch die bahnbrechende Ideen Wirklichkeit werden. Kein Wunder, dass Monster sich so zum Global Player mauserte. In über 80 Länder exportiert das Unternehmen heute seine Produkte und beschäftigt über 600 Mitarbeiter - ein wahrlich großes Kaliber.

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Wer ist die Nummer eins? -

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