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Kürzel SIP: Was steckt dahinter?
Wer sich über Internet-Telefonie informiert, kommt an dem Kürzel „SIP" nicht vorbei. Was steckt dahinter und was hat der Kunde davon?
Die Abkürzung SIP steht für „Session Initiation Protocol“. Entgegen oft vorherrschender Meinungen überträgt der offene Standard SIP also nicht die Sprachinformationen, sondern regelt rein die VoIP-Verbindung.
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das kostenlose programm wireshark zeigt die einzelnen schritte eines voip-gesprächs
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SIP wurde von der IETF, einem offenen Internetstandardisierungsgremium, entwickelt und verbindet nicht nur VoIP-Teilnehmer, sondern lässt sich auch für Video-Telefonie oder Chat-Systeme einsetzen. SIP ist dabei sehr einfach auf-gebaut – ein Grund, warum sich das Protokoll mittlerweile weltweit durchgesetzt hat.
Rufen Sie beispielsweise die Nummer eines anderen SIP-Teilnehmers an, schickt der SIP-Server Ihres VoIP-Providers folgende Anfrage an den Server Ihres Gesprächspartners: „INVITE sip:5963 @192.175.8.23“. Der Teilnehmer 5963 auf dem Server mit der IP-Adresse 192.175.8.23 wird gerufen.
Standardmäßig unverschlüsselt
Anschließend werden noch weitere Dinge wie der zu verwendende Sprachcodec und weitere Verbindungsparameter zwischen beiden Servern ausgehandelt. Dabei verwenden beide Server bestimmte Codes, die dem Experten bei der Fehlersuche helfen können. Die eigentliche Übertragung des Sprachdatenstroms findet dann über das verbindungslose UDP-Protokoll statt.
Die Offenheit von SIP beschleunigt zwar die Fehlersuche und Entwicklungen, dafür findet die Kommunikation via SIP standardmäßig unverschlüsselt statt, was vor allem im Businessbereich problematisch ist.