Fussball

Liga total: Bundesliga in 3D

Die Telekom überträgt ausgewählte Spiele der Bundesliga jetzt auch in 3D. connect hat sich die Sache angeschaut.

  1. Liga total: Bundesliga in 3D
  2. Wie das 3D-Bild entsteht
Liga total - Bundesliga in 3-D

© Telekom

Liga total - Bundesliga in 3-D

Wenn eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird, kann das mitunter groteske Züge annehmen - etwa auf der letztjährigen IFA beim Thema 3D: Bei einem Bummel durch die Hausgerätehalle gab's doch tatsächlich bei Miele die erste Spülmaschine mit 3D-Besteckkasten zu bestaunen. Überhaupt war auf der Messe irgendwie alles 3D. Mittlerweile ist der Hype etwas abgekühlt, die Entwicklung geht aber weiter.

Während zu Beginn nur Kinofilme dreidimensional zu sehen waren, stellte kurze Zeit später die Telekom 3D-Inhalte in ihrem IPTV-Angebot Entertain bereit. Vor einigen Wochen startete der rosa Riese nun ebenso wie Konkurrent Sky mit der 3D-live-Übertragung von ausgewählten Partien der Fußball-Bundesliga. connect hat das Telekom-Produkt ausprobiert und verrät Ihnen, ob 3D hält, was seine Vermarkter versprechen.

Teure Technologie

VDSL-Anschluss und Set-Top-Box

© Telekom

Für Liga total in 3-D braucht es: VDSL-Anschluss, 3-D-Fernseher entertainfähigen VDSL-Router sowie eine Set-Topbox.

Stand heute ist das dreidimensionale Entertainment eine elitäre Angelegenheit: So braucht's einen VDSL-Anschluss der Telekom, der längst nicht flächendeckend verfügbar ist. Billig ist der Spaß ebenfalls nicht: Für den Anschluss inklusive Telefon- und Datenflat fallen rund 45 Euro Monatskosten an, hinzu kommt das Entertain-Paket Liga total HD für weitere 20 Euro pro Monat.

Einen Entertain-fähigen Router gibt's ab einmalig 150 Euro oder 2,96 Euro monatlich. Die Set-Top-Box schlägt mit einer Monatsmiete von 4,96 Euro oder einmalig mit rund 250 Euro zu Buche.

Außerdem muss man Besitzer eines 3D-fähigen Flachbildschirms samt entsprechenden Shutterbrillen sein, wofür nochmal gut 1000 Euro fällig werden. Bestandkunden können immerhin ihre bisherigen Entertain-Set-Top-Boxen weiter nutzen, denn diese sind bereits fit für 3D.

Aufwendige Produktion

Aber auch für die TV-Anstalten bedeutet 3D einen deutlichen Mehraufwand, denn für die Aufnahme sind spezielle Kameras mit zwei Objektiven erforderlich. Als technischer Dienstleister fungiert bei den Fußballübertragungen die Firma Sportcast, die sowohl für die Telekom als auch für Sky tätig ist, die Kommentatoren stellen beide Sender natürlich selbst.

Ohne Brille läuft nichts

Die Telekom überträgt die 3D-Spiele auf einem eigenen Kanal im Entertain-Programm-Paket. Wer den räumlichen Fußball anschauen will, muss allerdings zwingend eine Shutterbrille aufsetzen und diese aktivieren.

Nach wenigen Sekunden ist die Brille mit dem TV-Gerät synchronisiert und betriebsbereit. Generelles Problem dieser aktuellen 3D-Technik: Wenn man keine Brille auf der Nase hat, ist das Bild unscharf und damit ungenießbar - schnell mal ins Wohnzimmer laufen und mitgucken ist nicht möglich. Auch wirkt das Bild reichlich dunkel - man meint, eine Gewitterwolke hinge über dem Stadion.

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