Bild vergrößern
468
468
http://img1.magnus.de/Maccaroni-Photocase-r468x468-C-d5378c67-14570858.jpg
Mail: Googlemail
In Sachen E-Mails ist Google längst im Geschäft. Schon seit 2007 bieten die Amerikaner mit Googlemail (auch Gmail genannt) kostenlose E-Mail-Konten für jedermann an. Zuvor vergab Google nur gegen einen passenden Freischaltcode oder eine Einladung durch einen bestehenden Gmail-Nutzer ein Benutzerkonto. Der Erfolg blieb aufgrund des relativ späten Starts in Deutschland überschaubar, und doch veränderte Googlemail den Markt.
Bild vergrößern
468
351
http://img4.magnus.de/Googlemail-r468x351-C-7af57969-32119528.jpg
Googlemail: kostenlos, aber Werbung im Posteingang
© Screens: connect
© Screens: connect
Googlemail: kostenlos, aber Werbung im Posteingang
Postfachgrößen von nur 20 MB waren bis dahin durchaus üblich, Google bot vom Start weg ein sattes Gigabyte Speicher und zwang die Konkurrenz nachzulegen. Unser aktueller Testaccount fasst rund 7 GB. Wem das nicht reicht, der kann den Speicherplatz gegen Gebühr erweitern. Doch wie kommen die Mails aufs Handy?
Der einfachste Weg führt über den Handybrowser. Unter mail.google.com bietet Google eine schlicht gehaltene Seite, die für Handydisplays optimiert ist. Zudem kann der E-Mail-Client, den die meisten Handys bieten, per POP3 oder IMAP die elektronische Post von Googles Servern abholen.
Darüber hinaus hält Google einen eigenen Client bereit. Bei Android-Phones ist der natürlich vorinstalliert, bei anderen Modellen ruft man mit dem Handybrowser die Adresse googlemail.com/app auf. Dort findet sich ein Link zum Download der schlanken Anwendung. Die gibt’s für alle gängigen Plattformen von Symbian bis zur Java-Anwendung; sie lässt sich damit auf sehr vielen Handys installieren.
Pusht nicht automatisch
Bild vergrößern
349
468
http://img3.magnus.de/Googlemail-r349x468-C-6f7c017-32119531.jpg
Werbefrei und übersichtlich: Googlemails schlanker Handy-Client
Werbefrei und übersichtlich: Googlemails schlanker Handy-Client
Im Test funktionierte das mit einem Nokia E63 und einem Sony Ericsson C905 problemlos. Nach dem ersten Start fragt Googlemail nach E-Mail-Adresse und Passwort und schon geht's los. Zwar kann der Client nur Google-Adressen abfragen, doch Googlemail kann wiederum die Post aus anderen Postfächern – etwa bei GMX – einsammeln.
Was fehlt: Die Mails werden nicht automatisch aufs Handy gepusht, und bei manchem Handy muss bei jeder Abfrage das Programm gestartet werden. Zudem fehlt eine HTML-Darstellung von Mails. Dafür ist der Posteingang schlicht und übersichtlich: Absender und Betreff werden bei nicht gelesenen Mails fett dargestellt, insgesamt ist die Anwendung selbsterklärend.
Was manchem nicht gefallen wird: Google durchsucht die Mails und blendet bei Zugriff über einen Webbrowser Werbung ein. Größter Vorteil: Die flexiblen Zugriffsmöglichkeiten per Handy.