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Dienstleistung
Mehrwert im Netz
Gute Handys zu bauen reicht noch nicht, um die Kunden dauerhaft zu binden. Deshalb wollen Nokia, Sony Ericsson und Co. nun auch Dienstleister sein. Wie Sie von dem neuen Trend profitieren, sagt Ihnen connect.
Apples iPhone kann einem schon leidtun - musste es doch schon lange vor seinem Marktstart für allerlei mitunter bizarre Vergleiche herhalten. Was kein Wunder ist, schließlich bietet sich das von US-amerikanischen Technikfreaks liebevoll "Jesus Phone" genannte Gerät geradezu an, um den aktuellen Wandel in der Telekommunikationslandschaft zu verdeutlichen: Während die Computerfirma aus Cupertino, die mit dem iTunes Music Store und dem Online-Service .Mac (sprich: dotmac) bereits Dienstleistungen über das Internet anbietet, jetzt auch in Sachen Handy-Hardware ihren Hut in den Ring geworfen hat, gehen die klassischen Handyhersteller wie Nokia den Weg mit umgekehrten Vorzeichen: Im Vereinigten Königreich kaufen Besitzer von Smartphones der N-Serie bereits im hauseigenen Online-Musikladen der Finnen ein, der 2008 auch in Deutschland starten soll. Sony Ericsson und andere Big Player des Mobilfunkmarkts versuchen ebenfalls, mit zusätzlichen Angeboten und Services etwas nebenbei zu verdienen - oder doch zumindest Kunden-bindung zu betreiben.
Der Grund für die Neuausrichtung: Der Umsatz mit und im Umfeld von mobilen Datendiensten wird in den nächsten Jahren am stärksten wachsen - und die etablierten Hersteller wollen etwas von diesem Kuchen abhaben. Wie das geht, hat Apple exemplarisch vorgeführt: Neben einer starken Marke braucht man Hardware-Topseller und ein Biotop aus Software und Services, das die Kundschaft nur ungern wieder verlässt - dann lassen sich sogar Umsatzbeteiligungen an Handyverträgen durchsetzen.
Mehr Auswahl, mehr Service, neue Chancen
Die frohe Botschaft dieser Entwicklung lautet: Als Kunde können Sie davon nur profitieren. Denn nach mehreren gescheiterten Versuchen, das mobile Internet attraktiv zu machen, tauchen nun endlich maßgeschneiderte Zusatzdienste und -programme auf, die voll auf Online-Funktionalität setzen. Das bringt der Kundschaft zunächst mehr Auswahl und Komfort - etwa beim Einkauf von Musik, der vom Handy aus bislang auf die teuren und unvollständigen Kataloge der Netzbetreiber beschränkt war. Die steigende Popularität von Diensten wie Nokias Mosh (siehe rechts) und ähnlichen Angeboten könnte durch das schnellere Erreichen der kritischen Masse an Nutzern zudem den Sinkflug der Datentarife befördern. Auch hier kann Apples iPhone-Coup als Vorbild herhalten: Schließlich wird das Modell ausschließlich mit Datenflat für EGDE und WLAN verkauft. Darüber hinaus erleichtern Ihnen Services wie Motorolas Online-Backup-Angebot das Leben, und Zusatzanwendungen wie Podcasting-Clients oder Internet-Radio-Programme kommen mehr und mehr für lau vom Hersteller statt für teures Geld von Software-Unternehmen, deren teils schlampige Umsetzungen häufig genug zusätzliche Fehler provozieren, anstatt die Bedürfnisse der Kundschaft angemessen zu befriedigen. Last but not least zeichnet sich dank an die Bedürfnisse und Grundvoraussetzungen von Handy- und Smartphone-Displays angepasster Dienste ein Trend ab, der mehr Mobilität und weniger Konfigurationsaufwand verspricht: Die Verlagerung alltäglicher Internetnutzung weg vom heimischen Rechner und hin zum mobilen Endgerät.
Ausprobieren lohnt sich
Auch wenn die Weihnachtszeit schon vorbei ist und börsennotierte Unternehmen grundsätzlich nichts zu verschenken haben: Bis auf eventuell anfallende Verbindungsgebühren sind die meisten Zusatzangebote der Handyhersteller derzeit kostenlos. connect stellt Ihnen auf den folgenden drei Seiten das Portfolio der großen Vier am deutschen Handymarkt vor - also die Services der Hersteller Nokia, Sony Ericsson, Samsung und Motorola. Die Webadressen der Angebote finden Sie selbstverständlich im jeweiligen Text. So können Sie direkt loslegen, denn eins sei vorweg verraten: Ausprobieren lohnt sich!