Telekom, Vodafone, O2 & Co.

Tarife von Vodafone & O2

Internet überall

© Vodafone

Dafür will Vodafone mit seinem neuen LTE-Router von Huawei sorgen, der gleichzeitig mehrere mobile Geräte via WLAN mit bis zu 150 Mbit/s ins Internet bringt.

Gigadepot sorgt für Flexibilität 

Auch Vodafone sorgt sich um das Datenbudget seiner Kunden, geht aber einen ganz anderen Weg: Zum einen haben die Düsseldorfer in ihren neuen Red-Bundles das Datenvolumen ordentlich aufgestockt. Zum andern greifen sie ein Problem auf, das viele Handysurfer kennen: Mal hat man sein Datenbudget schon vor​  Monatsende verbraucht, während man den Monat drauf noch jede Menge über hat. Mit dem Gigadepot können Vodafone-Red-Kunden ihr nicht genutztes Highspeed-Volumen neuerdings in den nächsten Monat übertragen. Ist das Inklusiv-Volumen im Folgemonat verbraucht, wird automatisch auf die Datenreserve zurückgegriffen. 

Das Datendepot ist jeweils einen Monat gültig und kann nicht erneut übertragen werden. Urlauber profitieren ebenfalls: Das Gigadepot gilt ebenso wie die restlichen Inklusiv-Leistungen für Sprache und Daten auch im EU-Ausland ohne Aufpreis. Die Datenreserve wird automatisch kostenfrei für alle Neu- und Bestandskunden mit aktuellen Red- und Young-Tarifen aktiviert. Sie kann auch mit Red+-Tarifen genutzt und innerhalb der Familie geteilt werden.​

Vodafone setzt auf Giga TV und WLAN

Auch beim Erzrivalen der Telekom soll die Unterhaltung nicht zu kurz kommen: Seit Anfang Februar offeriert Vodafone auf der neuen Fernseh-Plattform „Giga TV“​ IPTV, Video on Demand sowie Streaming-Dienste für die Nutzung zu Hause oder unterwegs per Smartphone oder Tablet; für Live-TV auf dem Smartphone mit 49 Sendern, davon 21 in HD-Qualität, sind allerdings 9,90 Euro extra pro Monat fällig. Dafür zahlen Giga-TV-Kunden für den Zugriff auf die Maxdome-Videothek mit 5,99 Euro zwei Euro weniger pro Monat. Mit Gigacube folgt nun ein weiterer Streich: Mit dem LTE-Router von Huawei können Vodafone-Kunden mit einem Red-Tarif mit bis zu 150 Mbit/s zu Hause oder unterwegs via WLAN surfen. 

Für rund 25 Euro pro Monat bekommt man üppige 50 GB für den Festnetzersatz. Die Abrechnung ist flexibel: Wer den Gigacube nur gelegentlich in der Gartenlaube oder beim Campen nutzen will, zahlt einmalig 49,90 Euro für die Hardware und den monatlichen Grundpreis nur dann, wenn er über den LTE-Router surft. Bei Abschluss eines Laufzeitvertrags über 24 Monate kostet der Router nur einen Euro.

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O2 Free: Always on und Sky-Ticket für lau

Der Dritte im Bunde der Netzbetreiber, Telefónica Deutschland, überraschte schon im Herbst 2016 beim Start seiner O2-Free-Tarife mit einem Novum: Nach Verbrauch des Datenpakets steht dem Kunden 1 Mbit/s im Down- und Upstream zur Verfügung – was für Facebook, Whatsapp oder Youtube ausreicht. Im gleichen Zug haben die Münchner die leidige Datenautomatik abgeschafft und das LTE-Tempo auf 225 Mbit/s erhöht. Telefónica hat aber auch IPTV für seine mobile Kundschaft in petto und setzt ihr ein besonderes Schmankerl vor: Bei Abschluss eines O2-Free-Vertrags können Neukunden ein halbes Jahr Sky-Angebote auf dem Smartphone zum Nulltarif nutzen und sparen damit bis zu 150 Euro.​

Unterhaltung bei Freenet, Aldi & Drillisch

Mit TV auf Abruf will auch Vielmarken-Betreiber Drillisch punkten und kooperiert neuerdings mit dem Streaming-Dienst Zattoo: Smartmobil-Kunden können deren Premium-Dienst für 8,99 statt für 9,99 Euro buchen und 90 Sender live, davon 35 in HD, streamen – freilich auf Kosten des Datenbudgets. Freenet hat sich der DVB-T-Sparte verschrieben und im letzten Jahr den Plattformbetreiber Media Broadcast übernommen. 

Die Büdelsdorfer gehen nun mit dem Antennenfernsehen in die zweite Runde und offerieren DVB-T2 HD mit 40 Kanälen in HD nebst Receiver auch per USB-Stick für unterwegs ab 5,75 Euro pro Monat. Mit Musik läuft alles besser glaubt indes der Handelsriese Aldi und hat mit Napster spezielle Smartphone-Bundles geschnürt, die neben Inklusiv-Einheiten fürs Telefonieren und Simsen auch eine Flat für den Musikstreaming-Dienst enthalten.

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