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Movilizer: Informationsmanagement auch für kleine Betriebe

Der Movilizer ist eine Plattform für Firmen, die ohne viel Hardware- und Programmieraufwand Kommunikationsstrukturen schaffen wollen.

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Movilizer

© Movilitas

Movilizer

Ob nun der Winzer Informationen über den Zustand der Trauben sammelt, um den richtigen Erntezeitpunkt zu bestimmen, oder der Handwerksmeister seine Mitarbeiter optimal auf die vorhandene Arbeit aufteilen will - Informationsmanagement spielt im Arbeitsleben immer eine entscheidende Rolle.

Doch gerade für kleine Betriebe bleibt es in der Regel beim Traum, die Möglichkeiten moderner Telekommunikationstechnik dazu voll ausnutzen zu können. Das wollten die drei Gründer der Movilitas AG ändern, die sich im Rahmen ihrer Arbeit für SAP kennenlernten. Die Arbeit an einem anderthalb Jahre dauernden Projekt in Indien, Amerika und Deutschland führte zu langen gemeinsamen Abenden in den Hotels. Projekte schneller umzusetzen war das diskutierte Ziel, das zur Firmengründung und damit zur Entwicklung des Movilizers führte.

Movilizer

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Als Endgeräte können viele Handys, Smartphones und Mobilrechner eingesetzt werden. Die Daten liegen in der Movilizer-Cloud, zur Verwaltung der Nutzer und gegebenenfalls Anpassung oder Erstellung eigener Apps dient das Self-Service- Portal. Selbst die Anbindung an ein eigenes ERP-System ist möglich.

Architektur und Technik

Der besteht aus mehreren Komponenten, deren Kern die Movilizer-Cloud ist. Sie stellt die Schnittstelle zwischen mobilen Endgeräten und dem sogenannten Movilizer-Portal dar. Auch ein Enterprise-Resource-Planning-System (ERP) wie etwa SAP Plant Maintenance kann an die Movilizer-Cloud angebunden werden.

Das Portal

Das über das Web steuerbare Movilizer-Portal stellt den Dreh- und Angelpunkt für die Nutzung der Services dar. So kann ein Unternehmen hier die Konfiguration des zwischen Zentrale und Endgeräten zu übermittelnden Datenaustausches vornehmen. Dabei dürfte gerade für kleinere Betriebe die Möglichkeit attraktiv sein, eine bisher per Excel auf einem PC betriebene Datenerfassung zu mobilisieren.

Damit können Aufträge direkt auf das Mobiltelefon des zuständigen Mitarbeiters übertragen werden, die bei der Auftragsausführung anfallenden Informationen über benötigte Arbeitszeit, verbrauchtes Material etc. gehen an das Büro zurück.

Natürlich erfolgt auch die Verwaltung der Mitarbeiter selbst über das Portal, also etwa wer über welches Mobiltelefon wann welche Informationen bekommt. Daneben kann die Zentrale vom Portal aus die in der Cloud gesammelten Daten direkt einsehen, alternativ lädt sie diese in Excel-Dokumente zur internen Weiternutzung herunter.

Mobile Endgeräte

Auf der anderen Seite steht der Betriebszentrale der einzelne Nutzer mit seinem Mobiltelefon gegenüber. Wobei die Nutzung des Movilizers nicht auf Smartphones beschränkt ist, auch viele einfache Handys wie etwa das Sony Ericsson C902 sind für die Software geeignet.

Voraussetzung für die Nutzung des Movilizers auf einem Mobiltelefon ist die Unterstützung von J2ME (Java Plattform Micro Edition), die auf Handys, Smartphones und andere Kleingeräte optimierte Version der Programmiersprache Java. So gehören etwa die Betriebssysteme Android, Blackberry OS, Symbian S60, Web OS und Windows Mobile zu den möglichen Kandidaten für die App.

iOS und damit alle iPhones hingegen fallen wegen fehlender J2ME-Unterstützung für die Nutzung naturgemäß aus. Auf einigen Mobiltelefonen mit älteren Versionen von Betriebssystemen wie Android und Windows Mobile wird lediglich der Online-Client von Movilizer unterstützt. Sie gestatten die Nutzung des Services nur, solange die Online-Verbindung steht.

Wirklich aktuelle Geräte beherrschen hingegen den Off- und Online-Betrieb. Das heißt, dass der Client ausgehende Informationen speichert, bis er das nächste Mal die Möglichkeit zum Versand hat, auch eingehende Daten müssen nicht sofort bearbeitet werden.

Da der Netzzugang nicht zwangsläufig über Mobilfunk erfolgen muss, können auch per WLAN angebundene Webpads, Netbooks, Notebooks und Industrie-PDAs verwendet werden. Der Verzicht auf Mobilfunk kann etwa für die Nutzung in der Lagerverwaltung die kostengünstigste Lösung sein, da an so einem Ort der WLAN-Zugang einfach zu realisieren ist.

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