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Ratgeber Musik-Sammlung in der Cloud

Sie möchten Ihre Musik immer und überall ­hören? Dann schieben Sie sie einfach in die Cloud. Wir zeigen die passenden Dienste und Apps und verraten, worauf Sie bei der Nutzung achten müssen.
Musik-Sammlung in der Cloud © MyMusicCloud

Spezielle Dienste haben sich darauf eingerichtet, komplette private Musik­archive online zu verwalten, sie auf mobile Geräte zu streamen und somit an jedem Ort zur Verfügung zu stellen.

Fast alle diese Anbieter haben unter ihren Abopaketen eine Basisvariante mit einigen Gigabyte kostenlosem Speicher, der ausreichen sollte, um das Ganze zu testen. Die dazugehörenden Player-Apps sind in der Regel entweder kostenlos oder finanzieren sich durch Werbung oder einen angeschlossenen Online-Musicstore.

Wieviel Speicher brauche ich?

Um Ihnen ein Gefühl für die Größe der Speicher zu geben: Auf einen 2 Gigabyte großen USB-Stick passen etwa 400 Musiktitel. Viele Cloud-Anbieter stellen gleich 5 Gigabyte kostenlos zur Verfügung, Platz also für gut und gerne 1000 Songs, je nach Bit­rate sogar noch für eine ganze Menge mehr.

Apropos Bitrate: Sie spielt besonders dann eine Rolle, wenn man über das Mobilfunknetz auf seine Online-Bibliothek zugreifen will. Hier führen niedrigere Bitraten bei der Konvertierung von Musik-CDs in das MP3-Format zu kleineren Dateien, sodass nicht so viel gestreamt werden muss.

Bitrate: Mindestens 128 Kilobit pro Sekunde

Außerdem haben einige Player bei großen Dateien Probleme mit der durch­gängigen Übertragung – im schlimmsten Fall beginnt die Musik dann zu ruckeln. Natürlich sinkt mit der ­Bitrate auch die Klangqualität. Unter 128 Kilobit pro Sekunde sollte man daher nicht gehen; eine Bit­rate von 192 Kilobit pro Sekunde sorgt bereits annähernd für CD-Qualität.

Anbindung an soziale Netzwerke

Wer seine Lieblingsmusik gerne weiterverbreitet, findet bei vielen Playern den Anschluss an die sozialen Netzwerke. Damit hat er die Möglichkeit, direkt aus der App heraus seine Favoriten über Facebook, Twitter & Co mit anderen zu teilen oder seine in der Cloud gespeicherten Tracks per Weblink anderen zugänglich zu machen. Zum Reinhören, versteht sich, denn selbst der legale Erwerb von Musiktiteln berechtigt nicht zum Verteilen der Songs.

Die Kandidaten: Cloud-Dienste und Apps

Wir haben einige Angebote getestet, vornehmlich unter den Betriebssystemen Android und iOS. Unter den Testkandidaten sind sowohl auf Musik spezialisierte Cloud-Dienstleister mit ihren Apps als auch Entwicklungen von Drittanbietern für beliebte Clouds wie Dropbox oder ­Microsoft Sky­Drive.Die Kandidaten im Überblick: mSpot, My Music Cloud, Ubuntu One, UCloudplayer, Cloud Around, Just Player, Cloud Me, Audiotap, Songbox, Wuala und Music Dropn Play.

In der folgenden Galerie stellen wir Ihnen die Dienste und Apps vor.

Galerie: Dienste und Player für die Musiksammlung im Netz

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mSpot © connect
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5 Gigabyte Speicher stellt mSpot kostenlos zur Verfügung, das reicht für mehr als 1000 Lieder. Für umgerechnet 3,19 Euro erweitert sich nicht nur der Speicher auf 40 Gigabyte, sondern auch die mobile Nutzung auf bis zu fünf Geräte.

Der Musikdienst übernimmt auf Wunsch die iTunes-Bibliothek oder die Titel im Windows Media Player. Vor dem Upload über den PC- oder Mac-Client wählt man zwischen den Qualitätsstufen „gut“, „besser“ und „best“.

Über eine Quicklist bestimmt man auf dem Mobilteil die nächsten Titel für den Musikstream. Auf dem iPhone erreicht man dies mit dem vom Löschen bekannten ­Fingerwisch, der darüber hinaus noch weitere Möglichkeiten eröffnet: Es lassen sich ganze Alben oder einzelne Titel zur Quicklist hinzufügen oder downloaden, um sie auf dem Gerät zu speichern.

Der Android-Player greift auch auf die im Speicher des Smartphones gespeicherten MP3s zu und hat einen Equalizer an Bord. Das Player-Widget für den normalen Homescreen sowie die Freigabe der Steuerung im Sperrbildschirm sind Android-tpyische Features. www.mspot.com

Geeignet für: Apple, Android

www.spot.com

Weitere Informationen:

Top 5: Die besten Smartphones zum Musikhören

Die besten Musik-Apps

 

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