Die HiFi-Welt von AUDIO und stereoplay
Musik rippen, downloaden und taggen

Digitales Musikarchiv anlegen - so geht's

Wenn es um Netzwerkplayer geht, wird ständig von digitaler Musik auf NAS und Festplatte gesprochen. Aber wie die Daten dort hinkommen, erfährt man nicht. stereoplay zeigt, wie man ein Musikarchiv anlegt.

  1. Digitales Musikarchiv anlegen - so geht's
  2. CDs rippen mit iTunes
Musik Streaming

© Rawpixel.com / Fotolia.com

Musik-Streaming

Seit einiger Zeit scheint sich ein großer Teil der HiFi-Welt nur noch um das Thema „Streaming“ zu drehen. Kein Wunder, schließlich erleben wir gerade den größten Paradigmenwechsel seit der Einführung der CD. Immer öfter wird Musik in Deutschland ohne physischen Datenträger verkauft. Entweder lädt man sie sich bei Portalen wie iTunes oder Amazon herunter oder streamt sie direkt von Spotify & Co.​

Wer sich erst einmal an die komfortable Bedienung eines digitalen Musikarchivs gewöhnt hat, verliert bald die Lust, nach seinen CDs zu suchen. Zudem lässt sich so ein tonträgerloses Archiv leicht transportieren und je nach Anforderung entweder​ im Ganzen oder in Teilen an unterschiedlichen Orten gleichzeitig nutzen. Das kann unterwegs auf dem Smartphone oder auf einem mobilen Player sein, auf einer Speicherkarte für das Autoradio und auch zu Hause auf dem Computer oder einem Netzwerkplayer.​

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? 

Wie also gelangen die Audiodaten auf die Festplatte? Wer Geld, aber nicht viel Zeit hat, kann den einfachsten Weg wählen und Musik online kaufen. Leider bieten die Angebote für den Massenmarkt wie iTunes oder Amazon immer noch keine verlustlos codierten Dateien an. Qualitätsbewusste Hörer müssen immer noch auf Nischenangebote wie stereoplay-Kooperationspartner HighResAudio​, den Streaming- und Download-Anbieter Qobuz​ oder 7digital​ und HDtracks​ setzen. 

Ähnlich einfach ist auch das direkte Kopieren von Audiodaten, die jemand anderer bereits erstellt hat. Hier werden vom Gesetzgeber allerdings sehr enge Grenzen festgelegt. Mit Freunden ab und zu ein Album zu tauschen ist etwas anderes, als ganze Musiksammlungen auf seine Festplatte zu ziehen. Da sich digitale Daten ohne Qualitätsverlust beliebig oft vervielfältigen lassen, wird das sogenannte Recht auf die Privatkopie recht restriktiv ausgelegt. Um größeren Ärger wegen Verstößen gegen das Urheberrecht zu vermeiden, hält man sich beim Kopieren besser etwas zurück.​

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Der klassische Weg, um sein digitales Musikarchiv zu füllen, führt daher über das Rippen der eigenen CD-Sammlung. Rippen bedeutet, Medieninhalte von digitalen Datenträgern auszulesen und auf einem Massenspeicher abzulegen. Von dort aus werden sie dann weiterverarbeitet.​

Bei Audio-CDs gestaltet sich das ziemlich einfach, weil der ausgelesene Datenstrom direkt im PCM-Format mit einer Auflösung von 16 Bit/44,1 kHz vorliegt und damit sofort verwendet werden kann. Ein Album mit 40 Minuten Spielzeit​ liefert dabei eine Rohdatenmenge von gut 400 Megabyte. Maximal passen 74 bis knapp 80 Minuten Spielzeit auf eine Audio-CD, was eine Rohdatenmenge von etwa 800 Megabyte ergibt. 

Es ist noch gar nicht so lange her, dass man deswegen im Anschluss auf verlustbehaftete Codierverfahren zurückgriff, um diese Datenmenge auf unter 100 Megabyte pro Album zu reduzieren. Am bekanntesten ist sicher das MP3-Format, das eine alltagstaugliche Klangqualität liefert, solange man es nicht bis zu minimalsten Bitraten ausreizt. Als Archivformat ist es jedoch überhaupt nicht geeignet, weil ein Großteil der Originaldaten einfach verworfen​​ wird. Außerdem treten weitere Qualitätseinbußen, sogenannte Generationsverluste, auf, wenn man komprimierte Daten in ein anderes Format überführt.​

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