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Heiße Preise Neue Sparangebote der Mobilfunk-Discounter

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Neue Sparangebote der Mobilfunk-Discounter
Neue Sparangebote der Mobilfunk-Discounter
Der Sommer verspricht heiß zu werden: Die Mobilfunk-Discounter Hello Mobil und Congstar heizen der Konkurrenz mit Sparangeboten ein.

Schon Anfang des Jahres unterbot n-tv go! die marktüblichen neun Cent und ging als erster Mobilfunker in Deutschland mit einem Sechs-Cent-Tarif an den Start. Dem Beispiel folgt nun die Drillisch-Marke Hello Mobil, die pro Gesprächsminute in alle deutschen Netze und pro SMS nur sechs Cent berechnet.

Herbert Borghs, Geschäftsführer für Discount-Produkte in der Drillisch-Gruppe: „Preisführende Angebote und guter Service  schließen sich nicht aus.“
Herbert Borghs, Geschäftsführer für Discount-Produkte in der Drillisch-Gruppe: „Preisführende Angebote und guter Service schließen sich nicht aus.“ ©

Auch bei Daten ist die Drillisch-Tochter günstig: Schlanke 19 Cent kostet das Megabyte. Wer öfter online geht, wählt besser die Handy-Surfflat für 9,95 Euro pro Monat. Wer 300 MB versurft hat, wird von 7,2 Mbit/s auf GPRS-Tempo heruntergebremst. Der Prepaid-Tarif ohne Vertragsbindung funkt im O2-Netz.

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Unterm Strich: Der Preis ist heiß und nicht nur für Discount-Anhänger attraktiv. Ob die Drillisch-Marke schnell Nachahmer findet, bleibt abzuwarten. Herbert Borghs, Geschäftsführer für Discount-Produkte in der Drillisch-Gruppe, will mit dem Sechs-Cent-Tarif neue Zielgruppen erschließen und hat dabei vor allem die reinen Handytelefonierer im Auge. Laut Borghs spielt für die Differenzierung aus Kundensicht neben dem Preis aber auch das Vertrauen in die Sicherheit der Onlinebestellung und der Service eine wichtige Rolle.

Martin Knauer, Geschäftsführer Congstar: „Als Marken-Discounter müssen wir nicht jeden Preispunkt mitgehen.“
Martin Knauer, Geschäftsführer Congstar: „Als Marken-Discounter müssen wir nicht jeden Preispunkt mitgehen.“ ©

Congstar senkt Preise um über 40 Prozent

Auch die Deutsche Zweitmarke Congstar legte zu Jahresbeginn gleich mit einer ganzen Ladung an Angeboten los: So haben die Kölner unter anderem drei HSDPA-Datenflats mit Monatspreisen zwischen 9,99 und 19,99 Euro im Angebot. Auch Congstar lässt sich nicht lumpen und drosselt das Datentempo beim günstigsten Angebot erst ab 500 MB, beim teuersten ab 3 GB.

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Die Angebote mit und ohne Vertragsbindung kommen bei den Kunden offensichtlich gut an. Laut Congstar-Chef Martin Knauer verkauft der Discounter seit dem Produktstart 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Nun geht der Mobilfunker in die zweite Runde und erweitert seinen Tarif-Baukasten um weitere Optionen: Für 2,90 Euro pro Monat gibt’s eine Community-Flat zum unbegrenzten Plauschen und Simsen mit anderen Congstar-Kunden. Smartphone-Einsteigern winkt eine Datenflat mit bis zu 200 Mbit/s (also HSDPA-Tempo) zum Monatspreis von 7,90 Euro. Für 39,99 Euro pro Monat kann der Congstar-Kunde mit der Full Flat nicht nur ohne Limit in alle deutschen Netze anrufen, sondern hat im Preis eine Handy-Surf-flat inklusive.

Kein Wunder, dass Geschäftsführer Knauer mt dem Portfolio zufrieden ist: „Wir sind nun preislich deutlich attraktiver und haben uns von manchen Apothekenpreisen wie etwa der Komplett-Flat für 60 Euro verabschiedet.“ Laut Knauer haben sich die Discounter etabliert und werden von Kunden nicht mehr als „Wackelkandidaten“ wahrgenommen. Auch schätzt er, dass das Discount-Segment seinen Marktanteil von 22 Prozent in den nächsten zwei, drei Jahren auf bis zu 30 Prozent steigern wird.

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