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Neuer Navi-Trend "Sparen"
Bislang war es bei Navigationssystemen wichtig, dass man sie von einem ins andere Auto mitnehmen konnte oder dass sie Multimedia-Features boten. Sicher, auch eine ausgefuchste Routenführung war gefragt, doch dabei stand das eindeutige Wegweisen an Knotenpunkten im Zentrum des Interesses.
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Da lang: Die naviconnect-Redakteure zum Antritt der Versuchsfahrt in der Stuttgarter Innenstadt
© Alle Fotos in diesem Beitrag: Peter Fenyvesi
© Alle Fotos in diesem Beitrag: Peter Fenyvesi
Da lang: Die naviconnect-Redakteure zum Antritt der Versuchsfahrt in der Stuttgarter Innenstadt
Kreuzungszooms und Fahrspurassistenten sollten den Fahrer frühzeitig über komplizierte Verkehrssituationen informieren, um falsches Abbiegen zu verhindern. Ins Hintertreffen geriet dagegen die dynamische Routenführung und alles, was damit zu tun hat, also etwa die Staumeldedienste TMC und TMC-Pro.
Das hat sich geändert: Der neue Navi-Trend heißt "Sparen", und zwar Zeit, Benzin und damit letztlich Geld. Angesichts der hohen Spritpreise und der Wirtschaftskrise ist das nur folgerichtig. Und wer wenig bremst und selten mit laufendem Motor an roten Ampeln oder im Stau steht, der schont auch noch die Umwelt.
Immer mehr "lernende" Navis
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Ziel 2: Heidelberg, Stückerweg/Ecke Alfred- Jost-Straße
Ziel 2: Heidelberg, Stückerweg/Ecke Alfred- Jost-Straße
Immer mehr Navis sind deshalb an immer aufwendigere Verkehrsinfosysteme angeschlossen oder bieten an, Routen unter ökonomischen Gesichtspunkten zu berechnen. "Lernende" Navis greifen auf die Routenerfahrungen anderer Autofahrer zurück oder passen sich in ihrer Routenplanung an die Fahrweise des jeweiligen Nutzers an.
Unser erster Feldversuch brachte zum Vorschein, dass das derzeit umfassendste Verkehrsinfo- System HD-Traffic von TomTom hervorragend hilft, Zeit und Geld zu sparen. Vor allem dann, wenn man zu Zeiten unterwegs ist, an denen sich der Verkehr richtig knubbelt - am Freitagnachmittag.
Die Navis hingegen, die auf bloß theoretischer Basis eine "ökonomische" Routenplanung anbieten, zogen bei diesem Vergleich den kürzeren: Wer sich auf sie verließ, kam stets später an und hatte im Schnitt mehr Benzin verbrannt.