Kaufberatung Notebooks

SSD oder HDD?

SSD-Speicher

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EIne schnelle SSD oder lieber eine günstigere HDD?

Massenspeicher

SSD oder HDD? Die Sache ist ganz einfach: Aus funktionaler Sicht spricht rein gar nichts für die magnetische Festplatte - sie ist langsamer, lauter, empfindlicher und braucht mehr Strom.Dass sie nach wie vor in vielen Notebooks zum Einsatz kommt, ist einzig ihrem unschlagbar günstigen Preis geschuldet. Als Alternative zu den teuren SSDs bieten sich Hybrid-Platten an.

Flash-basierte Solide State Drives (SSD) sind zwar bei Weitem nicht mehr so teuer wie noch vor ein paar Jahren - kosten aber bei gleicher Speicherkapazität gegenüber herkömmlichen Festplatten immer noch ein Vielfaches. Deshalb werden sie bei Notebooks nach wie vor nur von der gehobenen Mittelklasse an aufwärts verbaut.

Im Gros der Einsteigergeräte arbeiten dagegen nach wie vor HDDs - und bremsen die meist ohnehin nicht besonders leistungsfähigen Systeme mit ihrer geringen Schreib- und Lesegeschwindigkeit zusätzlich aus. Der einzige Vorteil der Magnetfestplatten neben dem Preis sind die hohen Kapazitäten. Bei günstigeren Angeboten hat der Kunde daher häufig die Wahl zwischen einer langsamen, aber bis zu 1 Terabyte großen HDD und einer schnellen, aber oft nur 32 oder 64 GB fassenden SSD - manche Notebooks haben auch beide Varianten an Bord. Ein gangbarer Kompromiss für schmale Geldbeutel kann eine Hybrid-Platte (SSHD) sein - eine Kombination aus einer (großen) magnetischen Festplatte und einem (kleineren) Flash-Speicher, auf dem das Betriebssystem sowie Daten lagern, auf die besonders häufig zugegriffen wird.

Gewicht und Abmessung

Über den Grad der Mobilität eines Notebooks entscheidet nicht nur die Bildschirmgröße. Ausstattung und Material spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Besonders leichte und schlanke Geräte haben in jedem Fall ihren Preis.

Je günstiger das Notebook, desto schwerer und klobiger ist es. Auch wenn das so pauschal nicht immer stimmt - als Faustformel kann man das schon so stehen lassen. Viele Komponenten sind in der Herstellung schlicht teurer, wenn sie besonders klein oder leicht sein sollen. Der Kampf um jedes Gramm Gewicht bei Gehäuse, Innenausstattung und Akku schlägt sich letztlich auch im Verkaufspreis nieder. Das Problem: Jede Zusatzfunktionalität bedeutet mehr Gewicht und Volumen. Die größte Herausforderung besteht bei der Entwicklung von Detachables, weil sie sich in puncto Gewicht und Bautiefe mit Tablets messen lassen müssen. Vermutlich sind die wirklich hochwertigen Vertreter dieser Klasse deshalb vergleichsweise teuer.

Hinsichtlich der Abmessungen spielt der Bildschirm die Hauptrolle: Je kleiner dessen Umrandung, desto kompakter das Gerät. Ein komplett randloses Display zu entwickeln, ist daher der große Traum der Hersteller. Viel fehlt dazu nicht mehr. Und was die Gerätetiefe betrifft, hat HP kürzlich mit 10,4 mm einen neuen Maßstab gesetzt. Die leichtesten 13,3-Zöller kratzen zudem fast schon an der Kilo-Grenze, während Einsteigergeräte derselben Größe immer noch rund 20 mm dick sind und mindestens 1,5 kg wiegen.

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