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Beschreibung des Produkts/ Dienstleistung (Problem, Lösung, Zielgruppe, Preis, Abgrenzung zu Konkurrenzprodukten)

Aktuell wird Österreich von Kassenzettel überflutet. Der Gesetzgeber sieht vor, dass jedem Kunden ein Beleg in die Hand gedrückt wird und dieser auch bis vor die Geschäftsräumlichkeiten mitzunehmen ist. Das führt zu einer Flut von meist giftigen, phenolhaltigen Kassenzettel. Um sich vor Augen zu führen, welche Massen an (giftigen) Papier benötigt werden, haben wir einmal eine einfache Rechnung aufgestellt. Unter der Annahme, dass jeder Österreicher (ca. 8,6 Mio.) jeden Einkaufstag (313 Tage) einen 8x20 cm großen Beleg erhält, sind die ausgestellten Belege nach einem Jahr:

- 535.000 km lang - und reichen ca. 13,5 mal um die Erde!

- bedecken 42,8 km2. Damit können 29 der 44 natürlichen Seen Österreichs vollständig zugedeckt werden!

- ca. 2.355 Tonnen schwer!

- verursachen einen Ausstoß von ca. 2.330 Tonnen CO2!

Wir sind der Meinung, dass es heutzutage bessere, modernere und ressourcenschonendere Wege geben soll, um Belege an die Kunden auszuhändigen. Daher stecken wir viel Zeit und Energie in die Entwicklung von Technologien zur Erstellung und Verteilung elektronischer Belege.

Unsere Registrierkasse obono unterstützt die elektronische, papierlose Belegerteilung nach §132a der Bundesabgabenordnung (BAO). Somit kann komplett auf einen Drucker verzichtet werden. Belege werden durch das aneinander halten von Smartphones übermittelt, per SMS, E-Mail oder WhatsApp weiter geleitet, oder auch mit Hilfe von schmackhaften Keksen an Kunden übergeben.

Papiermüll muss nicht sein! Es gibt genügend Alternativen.

Zusätzlich unterstützt der elektronische Datenaustausch die buchhalterischen Tätigkeiten von unternehmerisch agierenden Konsumenten, da die Belegdaten nicht mehr manuell digitalisiert werden müssen.

Unsere Registrierkasse „obono“ erstellt ausschließlich elektronische Belege (e-Beleg) und kann so komplett auf einen Drucker verzichten. E-Belege können über elektronische Kommunikationskanäle wie z.B. SMS, WhatsApp, E-Mail, Facebook oder einfach durch aneinander halten von Smartphones digital an Kunden übermittelt werden. Doch auch die analoge Übermittlung von e-Belegen ist möglich. Jeder erfasste e-Beleg kann durch einen kurzen Beleg-Code (z.B. „8-pm“) identifiziert werden. Der Code kann nun direkt auf der Verpackung, einer Visitenkarte oder sogar auf Keksen aufgebracht und dem Kunden übergeben werden. Der Kunde kann diesen Code auf der Website des Unternehmers eingeben und so seinen elektronischen Beleg abholen.

„obono“ ist dabei Geräte- und Plattform unabhängig. Es kann z.B. auf jedem Smartphone zum Einsatz kommen und somit sind hohe Hardwareinvestitionen überflüssig. Zusätzlich können bestehende ERP- und Verrechnungssysteme die „obono“ API nutzen, um die gewünschte Funktionalität für die Umsetzung der Registrierkassensicherheitsverordnung und elektronischen Belegen zu integrieren.

obono

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Wir unterscheiden bei obono zwei unterschiedliche Ansätze:

  • obono Fiskal-Service: eine cloudbasierte Schnittstelle, mit deren Hilfe jedes System in eine gesetzeskonforme Registrierkasse verwandelt werden kann (revisionssicherer Speicher,  Manipulationsschutz auf Basis von Kryptographie-Verfahren, etc). Zielgruppe: Entwickler von fiskalen Erfassungssystemen (Rechnungslegung, POS, ERP, etc)

  • obono POS: eine einfach zu bedienende Registrierkasse für das Smartphone und PCs. Zielgruppe: EPUs, hauptsächlich im Dienstleistungsbereich (Handwerker, Gesundheitsbereich, etc). Preis: ab 14,50 Euro Netto pro Monat.

Story hinter Produkt/ Dienstleistung (wie kam die Idee zustande, Dauer von Idee bis Launch)

Mitte 2015 wurde der Entwurf für die österreichische Registrierkassensicherheitsverordnung, kurz RKSV, veröffentlicht. Darin wurde festgehalten, dass Barumsätze (also Zahlungen mit Bargeld, EC-Karte oder Kreditkarte) mit Hilfe von kryptographischen Verfahren manipulationsgeschützt und revisionssicher gespeichert werden müssen. Zusätzlich wurde vorgeschrieben, dass jedem Kunden ein Beleg ausgehändigt werden muss. Wir waren damals als Forschungs-Assistenten der Universität Wien für Software Architekturen tätig. Uns fiel sofort auf, dass eine cloudbasierte Lösung der neuen Vorschrift sowohl Smartphones in Registrierkassen verwandelt werden können, als auch das Problem mit der Zettelflut gelöst werden könnte, wenn die Belege elektronisch und ohne Softwareinstallation an den Kunden übermittelt werden können. Wir entwarfen einen cloudbasierten Prototypen (das heutige obono Fiskal-Service) auf Basis des Entwurfes der RKSV. Dieser brachte uns positives Feedback ein, so dass wir kurze Zeit später auf dieses Prototypen unsere heutige Registrierkasse obono aufsetzten. obono und das obono Fiskal-Service starteten im März 2016. Bis heute konnten wir einige international tätige Unternehmen von unserem Ansatz überzeugen.

Ausblick/ Weiterentwicklungen

Die Entwicklung von sogenannten Point of Sales - also der (virtuelle) Ort, an dem ein Verkauf stattfindet - wird als Megatrend in der Digitalisierung angesehen. Bei der Umsetzung eines POS müssen jedoch viele nationale Gesetze berücksichtigt werden. Wir möchten eine Europäische Plattform für die Umsetzung der nationalen Gesetzgebung zur Erfassung von Barumsätzen werden, mit dem Ziel, die gedruckten Kassenbelege vollständig durch elektronische Belege zu ersetzen.

obono Workstation

© obono

obono Workstation

Team

DI Simon Tragatschnig, Bakk.rer.soc.oec CDC

- Studium Wirtschaftsinformatik (TU Wien)

- Doktoratsstudium Informatik (Universität Wien), noch nicht abgeschlossen

- Universitäts-Assitent (Forschung, Lehre) für Software Architekturen (Universität Wien)

- Lehre für Software Architecture, Advanced Software Engineering an Universität Wien und FH Wr. Neustadt

- Tätig als Software-Entwickler seit 2002

- Certified Digital Consultant

Haupt-Tätigkeiten: Geschäftsführung, betriebliche Abläufe, Aufgabenkoordination, 1st and 2nd Level Support

Haupt-Anlauf- und Verteilungsstelle für „eh fast alles“

Eigenschaften: Simon ist der „Erklär-Bär“ und kann komplexe Zusammenhänge einfach, verständlich und geduldig kommunizieren. Er hat immer den Überblick über die rechtlichen Grundlagen der BAO, UStG, RKSV sowie für betriebliche Abläufe.

Mag. Dr. Patrick Gaubatz

- Studium Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik (WU Wien)

- Doktoratsstudium Informatik (Universität Wien)

- Universitäts-Assitent (Forschung, Lehre) für Software Architekturen (Universität Wien)

- Lehre für Software Architecture, Distributed Systems Engineering an Universität Wien

- Tätig als Software-Entwickler und DevOp seit 2005

Haupt-Tätigkeit: Technische Leitung, Anforderungsanalysen, Architektur, Implementierung

Der Fels in der Brandung mit einem enormen Gespür, wie man „unmögliches“ mit Software umsetzt.

Eigenschaften: Patrick schafft es, komplexe Anforderungen auf das wesentliche zu Reduzieren. So löst er scheinbar unlösbare Herausforderungen und zaubert fabelhafte Software in Rekordzeit. Er hat einen Riecher dafür, wohin sich Technologie entwickelt. Gepaart mit seinem Überblick über aktuelle Technologien erschafft er zukunftssichere Software-Lösungen. Durch seine Erfahrung als DevOp hat er außerdem immer alle System im Blick und Griff.

Zusäztliche erhalten wir Unterstützung im Online-Marketing, SEO und SEA:
Florian Bogdan (freshestweb)
Barbara Ginzinger (Online Marketingschmiede)


Geschäftsmodell/ weitere Produkte/ Dienstleistungen

Das Geschäftsmodell beruht auf dem Konzept von “Software as a Service”. Zur Nutzung von obono kann ein Nutzungs-Abo abgeschlossen werden. Die Verrechnung der Nutzung wird periodisch durchgeführt, z.B. jährlich oder monatlich.

Für das obono Fiskal-Service können sogenannte Merchants als Wiederverkäufer von obono sowie obono Fiskal-Service auftreten.

obono ist ein Produkt des Unternehmens CodeWerkstatt. Die CodeWerkstatt beschäftigt sich mit der Entwicklung von plattform- und geräteunabhängigen Software- und Integrationslösungen. Der Einfachheit halber könnte man sagen: die CodeWerkstatt entwickelt Apps für neue und bestehende Systemen. Dabei müssen Apps nicht zwingend über die Eco-Systeme (Play Store, App Store, etc) installiert werden, sondern können bequem per Browser aufgerufen werden.


Marktüberblick

Im Bereich der elektronsichen Belege sind wir in der Form österreichweit (aufgrund der rechtlichen Ausgangssituation) einzigartig: unsere elektronischen Belege können von Kunden ohne Software-Installation über beliebige elektronische Kanäle empfangen werden. Alternativ können die elektronischen Belege auch analog, z.B. mit Hilfe von Keksen, erteilt werden.

Mit dem obono Fiskal Service konkurrieren wir in Österreich aktuell mit den Unternehmen FiskalTrust und EFSTA. Durch unseren Zugang zum Design unsere API sind unsere Kunden - im Vergleich zur Konkurrenz - nicht auf die Verwendung von plattformabhängigen Bibliotheken angewiesen.

obono - die mobile Registrierkasse - alle Vorteile für Sie kurz erklärt

Quelle: obono
obono - die mobile Registrierkasse - alle Vorteile für Sie kurz erklärt

Größte Erfolge bisher

Am 31.5. wurde „obono“ die Titelseite der Wiener Zeitung des „Unternehmen“-Teils gewidmet. Der Artikel kann online eingesehen werden.

Wir wurden von der Zeitschrift GEWINN zu den TOP 100 Jungunternehmern gewählt (Veröffentlichung am 8.11.) 

Wir wurden von der Zeitschrift BusinessArt zu den TOP 20 der Nachhaltigen Gestalter 2017 gewählt (Veröffentlichung am 21.11.)

Wir wurden bei der I.E.C.T.-Challange zu den TOP 11 Startups gewählt.

Wir wurden bei dem Ideen-Wettbewerb “120 Sekunden” zum Finale am 20.11. geladen.


Herausforderungen bisher/ in Zukunft - Ausblick

Die größte Herausforderung für uns Technik-Nerds ist wohl der Vertrieb. Wir arbeiten gerade intensiv am Ausbau unseres Vertriebs-Netzwerkes. Dazu suchen wir Betreiber von Rechnungslegungs-Software bzw. ERP-Systemen, welche zur gesetzeskonformen Abbildung von Barzahlungen unser obono Fiskal Service nutzen möchten.

In ganz Europa werden Gesetzesvorschläge zur fiskalen Erfassung von Barumsätzen auf Schiene gebracht. In Deutschland ist der Entwurf zur Kassensicherheitsverordnung bereits abgesegnet worden. Ab 2020 gelten in Deutschland also ähnliche Vorschriften wie in Österreich. Auch in anderen Staaten wie Polen, Italien, Frankreich, etc. werden ähnliche Ansätze durchgebracht. Wir möchten zu einem wichtigen europäischen Anbieter für Fiskalaufzeichnungen werden.

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