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App des Tages OneEdit: Bildverarbeitung für iPad

OneEdit
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Wer das iPad nutzt, um Bilder im Netz zu veröffentlichen, der braucht OneEdit. Die App bearbeitet Bilder stapelweise und lädt sie anschließend in die Cloud, zu Facebook und anderen Diensten hoch.

Faktbox

  • Name: OneEdit
  • Version: 2.0
  • Betriebssystem: iOS
  • Download-Link: iTunes

OneEdit bietet keine Bildbearbeitungsfunktionen, die sich nicht auch in anderen Apps finden würden. Aber es ist durch und durch darauf getrimmt, die Bearbeitung und Weitergabe von Bildern zu automatisieren. Dadurch spart Ihnen die App viel Zeit. Wir haben uns die iPad-Version von OneEdit angesehen. 

Import aus Dropbox und Google Drive 

OneEdits Oberfläche ist in drei Spalten unterteilt. Los geht es ganz links, wo Sie über das Plus-Zeichen Bilder zur Bearbeitung auswählen. OneEdit kann auf dem iPad gespeicherte Aufnahmen, Bilder aus Dropbox, Google Drive und von einem FTP-Server verarbeiten. Auch die Zwischenablage steht als Quelle zur Verfügung. Schick wäre ein integrierter Browser, über den man Bilder direkt von einer Website auswählen könnte, aber so etwas fehlt noch. 

Für jedes Bild zeigt OneEdit ein paar Metadaten an, insbesondere Auflösung und Ausrichtung. Neben der Listenansicht gibt es auch noch ein "Grid" genanntes Gitter, in dem die Metadaten aber fehlen. 

Bildbearbeitung stapelweise

In der mittleren Spalte wählen Sie die Bearbeitungsschritte aus, die jedes Bild durchlaufen soll. Auch hier tippen Sie einfach auf das Plus-Zeichen, um eine neue Funktion in die Liste aufzunehmen. 

OneEdit kann Bilder vergrößern und verkleinern, zuschneiden und drehen. Es gibt eine Filterfunktion, über die Sie zum Beispiel Gamme, Farben und Belichtung korrigieren oder Bilder verfremden können.

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Auf Wunsch fügt OneEdit Ihren Bildern Logos oder Beschriftungen hinzu, versieht die Aufnahmen mit Rändern oder Zeitstempeln. Auch eine Umwandlung in Schwarz-Weiß-Aufnahmen zählt zum Funktionsumfang der App. Selbst an das Aktualisieren bzw. Entfernen von in den Metadaten gespeicherten GPS-Informationen ist gedacht. 

OneEdit

OneEdit

OneEdit importiert Bilder aus der Fotosammlung, von Dropbox, Google Drive, FTP-Servern und der Zwischenablage.

vergrößern

Beim Hinzufügen einer Bearbeitungsfunktion erscheint ein Dialog, in dem Sie die Einstellungen vornehmen. So geben Sie zum Beispiel beim Verkleinern die Zielgröße vor. Selbstverständlich können Sie auch mehrere Funktionen in einem Rutsch anwenden. Regelmäßig verwendete Bearbeitungs lassen sich als so genannte Profile abspeichern und bei Bedarf rasch wieder abrufen.  

Export zu Dropbox, Facebook, Picasa und mehr

Durch Antippen von "Execute" (Ausführen) starten Sie die Bildbearbeitung. Ein Fortschrittsbalken fehlt - OneEdit springt von "Starte Bearbeitung" direkt zu "Fertig", was zumindest bei erstmaliger Verwendung der App überrascht. Es entstehen übrigens immer Kopien Ihrer Aufnahmen, die Originale bleiben unverändert. 

An Ausgabeformaten unterstützt OneEdit neben PNG und JPG auch PDF. OneEdit kann Bilder bei der Ausgabe zu PDFs montieren, animierte GIF-Dateien und ZIPs erstellen. 

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OneEdit bietet eine Reihe von Export-Funktionen, über die Sie fertige Aufnahmen weitergeben können. Sie können Bilder zu Dropbox, Microsoft SkyDrive, Google Drive, Facebook und auf FTP- bzw. WebDAV-Server hochladen. Außerdem beherrscht die App den Upload zu den Bilderdiensten Flickr und Picasa.

An Computer im selben Netzwerk gibt OneEdit Bilder über einen integrierten Webserver weiter. Und schlussendlich gibt es auch noch Fotosammlung des iPads, in der OneEdit Ihre Bilder speichern kann. 

Preis und Verfügbarkeit 

OneEdit for iPad ist mit 2,69 Euro fair bepreist. Die iPhone-Version ist bei vergleichbarem Funktionsumfang mit 1,79 Euro etwas günstiger. Verschiedene Im- und Export-Funktionen setzen Benutzerkonten bei externen Diensten voraus. Die App ist aber auch ohne diese Dienste sinnvoll nutzbar. 

 
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