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Devolo dLAN200 AVplus
© Fotos: Hersteller
© Fotos: Hersteller
Devolo dLAN200 AVplus
Devolo dLAN200 AVplus: Die Nummer 1 unseres Tests: Studien bescheinigen der in Aachen ansässigen Devolo AG einen Weltmarktanteil in der Homeplug-Powerline-Technologie von über 50 Prozent. Dass für einen Paarpreis von 150 Euro nicht gekleckert, sondern geklotzt wird, zeigt das stattliche Gewicht von 240 Gramm pro dLAN-Adapter ("direct Local Area Network"). Dementsprechend satt und stabil sitzen die Adapter denn auch in der Wand.
Mit sinnvollen Ausstattungsdetails wie einer kindersicheren Zusatzsteckdose (3600 Watt) beweisen die Powerline-Schwergewichte Klasse. Sind zu Hause freie Einzelsteckplätze für Elektrogeräte rar, kein Problem: Einfach den Adapter in einen freien Wandanschluss und die unverzichtbare Mehrfachsteckerleiste direkt in den Adapter stecken – fertig. Der in die Steckdose integrierte Netzfilter minimiert die Gefahr unerwünschter Einstreuungen und wirkt umgekehrt Störungen der Datenübertragung entgegen.
Zudem erreichten die Devolos bei längeren Distanzen (zirka 30 m) den höchsten Datendurchsatz (23 Mbit/s). Die Verschlüsselung erfolgt wahlweise auf Knopfdruck oder via Passworteingabe über die anwenderfreundliche Software, die sich für Windows-, Mac-OS-X- und Linux-Computer eignet. Allein die trotz patentierter Energiesparautomatik höhere Leistungsaufnahme ist nicht ganz State of the Art. Sonst stimmt alles: Datenraten, Verarbeitung und Komfort sind einer Nummer 1 würdig.
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Allnet All 168205
Allnet All 168205
Allnet All 168205: Gesucht und gefunden: Das Adapter-Pärchen von Allnet verstand sich im Praxistest nach einer kurzen, vollautomatischen Einrichtungsphase (Pairing) bestens. Zwar wurde wie bei allen Testkandidaten die theoretische Maximaldatenrate von 200 Mbit/s bei Weitem nicht erreicht.
Doch immerhin schickte das Allnet-Duo die UDP-Datenpakete mit 45 Mbit/s durch die Stromleitungen in der Wohnung. Die erzielte Bitrate reichte beispielsweise locker aus, um via Powerline-Verbindung die Musikvideos von YouTube oder Webradio auf den Laptop im Schlafzimmer zu übertragen.
Und auch das Inhouse-Video-Streaming über die Elektroinstallation klappte auf Anhieb reibungslos: DVD-Filme, die im PC-Laufwerk rotierten, kamen unversehrt aus der Steckdose im Nachbarraum und liefen am Streaming-Client ruckelfrei. Wer auf größtmögliche Sicherheit im Datenverkehr Wert legt, muss die beigelegte Konfigurationssoftware für Windows-PCs installieren und sich mit einer englischsprachigen Bedienoberfläche zufrieden geben.
Dass die Allnet-Adapter auf Extras wie eine Reset-Taste und die Verschlüsselung via Knopfdruck verzichten, macht der vergleichsweise günstige Anschaffungspreis (Straßenpreis zirka 80 Euro) wieder wett. Insgesamt überzeugte die Homeplug-AV-Lösung von Allnet mit guter Performance, dem besten Preis-/Leistungsverhältnis und – wie es sich für ein nachhaltiges Schnäppchen gehört – niedrigem Energieverbrauch.
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Hama Powerline 531138
Hama Powerline 531138
Hama Powerline 531138: Die Powerline-Lösung des bayerischen Elektronikzubehör-Riesen entspricht ebenfalls dem Homeplug-AV-Standard und basiert auf dem neuesten Intellon-Chipsatz (INT6400). Im Praxistest schaufelte das Starter-Kit einen 1 Gigabyte großen Datenordner am schnellsten durch die Stromleitungen. Selbst anspruchsvollere Aufgaben wie DVD-Video- Streaming im Heimnetzwerk bewältigte das Powerline-Set auch dank integrierter Prioritätensteuerung (QoS) souverän.
Wie die Adapter von Allnet zeichnen sich die beiden Hamas sowohl im Standby-Modus (angeschlossene Endgeräte inaktiv) als auch im Betrieb Videostreaming via Internet) durch eine erfreulich geringe Leistungsaufnahme aus. Ohnehin scheinen die beiden preisgünstigsten Testkandidaten weitgehend baugleich zu sein. Im direkten Vergleich hat das 10 Euro teurere Hama-Set mehr zu bieten - beispielsweise eine im Gehäuse versenkte Reset-Taste, mit der sich die Adapter auf die Werkseinstellungen zurücksetzen lassen.
Daneben befindet sich jeweils ein Setup-Knopf, der dafür sorgt, dass die beiden Powerliner das Verschlüsselungsprozedere für eine sichere Datenübertragung (128 Bit-AES) selbsttätig bewältigen können. Besser klappt die Einrichtung mit der beigelegten Windows-Software – auch dank deutschsprachiger Benutzeroberfäche. Unterm Strich ein erschwingliches, gut ausgestattetes Set ohne gravierende Schwächen.
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Linksys by Cisco PLK300
Linksys by Cisco PLK300
Linksys by Cisco PLK300: Das Tochterunternehmen des kalifornischen IT-Spezialisten Cisco präsentiert mit dem Netzwerk-Kit eine nicht nur optisch ansprechende Powerline-Lösung. Während andere Homeplugs direkt in der Steckdose platziert werden, enthalten die Adapter von Linksys jeweils einen Anschluss für Netzkabel mit flachen Euro-Steckern. Wer die Adapter hochkant auf den Tisch stellen möchte, findet im Karton neben zwei Stromversorgungs- und LAN-Kabeln auch die erforderlichen Standfüße.
Eine CD liegt ebenfalls bei. Diese enthält eine vorbildliche Dokumentation in mehreren Sprachen. Allerdings fehlt die Konfigurationssoftware für den Aufbau eines sicheren Powerline-Netzwerks am PC. Sicherheit wird dennoch groß geschrieben: Mit der Taste "Home Plug Simple Connect" kann der Anwender die Datenübertragung direkt an den Adaptern verschlüsseln, was funktionierte. Sollten während der Einrichtung Verbindungsprobleme auftreten, hilft der Reset-Knopf weiter.
Die leicht erhöhte Leistungsaufnahme und den etwas geringeren Datendurchsatz machen die flotte Verbindungsaufnahme und ein 4-Port-Ethernet-Switch nahezu wett. Beispielsweise kann das PLK300 so über das Stromnetz den DSL-Anschluss im Keller mit dem Home Office im Dachgeschoss verbinden. Darüber hinaus erleichtert der Adapter mit vier Fast-Ethernet-Anschlüssen (PLS300) den Aufbau eines kleinen Büro-Netzwerks.
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Netgear XAVB101
Netgear XAVB101
Netgear XAVB101: Auspacken, einstecken und schon rauschen die Datenpakete von Webseiten, IPTV-Servern oder IP-Telefonaten über die Stromkabel im Haus. Auch das Powerline-Set des amerikanischen Anbieters löste das Plug-and-play-Versprechen ein. Tasten zum Verschlüsseln und Zurücksetzen sind vorhanden.
Zudem flossen die Testdaten sehr flott von A nach B. Musste die Powerline-Bridge rund 30 Meter überbrücken, flossen bei den Benchmark-Tests im Schnitt 21,2 Mbit/s durch die Leitung. Das entsprach dem zweithöchsten Datendurchsatz. Im Auslieferungszustand geriet beim DVD-Streaming innerhalb des Heimnetzwerks das Filmvergnügen ins Stocken.
Wer der Aufforderung zum Firmware-Update (3.3.4) nachkam, wurde prompt mit einer flüssigen Streaming-Wiedergabe belohnt. Für Heiterkeit sorgten die von einem Übersetzungsautomaten generierten Bedienhinweise. Da mutierte das Update-Programm zum "Aufsteigen- Werkzeug". Und auch Anweisungen wie "Klicken nahe bei fährt fort" verlangen dem Leser eine Menge Phantasie ab...
Gut: Die Windows-Konfigurationssoftware erlaubt zusätzlich die Prioritätensteuerung verschiedener Kommunikationsdienste (QoS = Quality of Services) innerhalb des Powerline-Netzwerks. Und: Bestandteil des Updates war auch eine Energiesparfunktion, welche die Leistungsaufnahme im Standby-Modus auf sparsame 1,6 Watt absenkt.