Samsung
Nur 13 % der Samsung-Handys mussten zur Reparatur, damit liegen die Koreaner fast gleich auf mit Sony Ericsson und deutlich vor der Konkurrenz.
Die Hardware sorgte bei Samsung nur in sehr seltenen Fällen für Probleme - das Augenmerk auf eine edle Verarbeitung zahlt sich also aus. Dabei konnten sich die Koreaner in fast allen Bereichen im Vergleich zum Vorjahr verbessern. In den Disziplinen Gehäuse, Akku und Empfang gab es gar keine Beanstandungen. An zwei Stellen hat sich Samsung aber verschlechtert: Die Displays sind in 12 % der Reparaturfälle (Vorjahr: 9%) der Grund des Übels und damit schlechter als der Brancheenschnitt. Und bei der Software (43 %), bislang eine Paradedisziplin, nähern sich die Koreaner den Rekordausfallquoten von Nokia (44 %). Die Konkurrenz macht's, abgesehen von Motorola, aber kaum besser, Samsung liegt hier nur minimal über dem Schnitt (42 %).
Erfreulich: In 40 % der Reparaturfälle spendiert der Hersteller ein neues Gerät, so großzügig zeigt sich sonst keiner. Im Vorjahr bildete Samsung mit 22 % hier noch das Schlusslicht. Das gleiche Bild bei den Leihhandys: In 43 % der Fälle gab's zur Überbrückung Ersatz (Vorjahr: 21 %). Dafür muss der Kunde sechs Tage warten, das ist Durchschnitt. Ließen sich im Vorjahr nur 22 % der Geräte an einem Tag reparieren, sind's nun 29 %.
Fazit
Pro: Samsung ist fast überall besser als die Konkurrenz; Gehäuse, Akku und Empfang machten gar keinen ÄrgerContra: größte Schwachstelle sind Fehler in der Software, auch das Display macht häufiger Probleme als bei anderen Marken.
TOP
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Samsung SGH-D900
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Samsung SGH-D900Nur die zwei Topseller D900 und D600 sind unter den connect-Lesern so verbreitet, dass eine Einzelauswertung möglich war. Das D900 verursachte am seltensten Probleme (11 %). Fast ausschließlich war es die Software, die versagte; dabei liegt die Ausfallquote nur leicht über dem Branchendurchschnitt. Hardware, Tastatur und Display sowie die sonstige Elektronik spielten praktisch keine Rolle.
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Samsung SGH-D600Das D600, eine Generation älter als das D900, kommt auf eine Ausfallquote von 18 % und liegt damit etwas über dem Branchenschnitt. Hier lag's nicht allein an der Software, die ebenfalls häufig Probleme verursachte. Als Achillesferse des Sliders erweist sich das Display, das nur beim Nokia 6280 häufiger den Dienst versagte. Der Slider verhagelte Samsung das Ergebnis: 12 % der Kundschaft klagte über Displayprobleme.