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Satsports
Der Satsports-GPS-Empfänger gibt sich als Schweizer Taschenmesser der Navigation – Ski, Golf, Fahrradfahren und auch Auto-Navigation stehen auf der Liste seiner Einsatzmöglichkeiten.
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Unterhalb der Kartenansicht werden die Fahrdaten angezeigt.
© Foto: Hersteller
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Unterhalb der Kartenansicht werden die Fahrdaten angezeigt.
Das breite Angebot hat natürlich seinen Preis: 399 Euro veranschlagt der Hersteller für sein Multitalent. Dafür wurden die Tester schon auf dem Weg ins Skigebiet souverän gelotst, wobei die Ausstattung der von Snooper stammenden Autonavigation deutlich magerer ausfällt als bei einem gewöhnlichen portablen Navi.
Auf der Piste angekommen, erfreut der Satsports mit seinem übersichtlichen Menü. Für die Bedienung hat sich der Hersteller noch etwas Besonderes einfallen lassen: Ein korkenähnlicher Gummistift soll dem Skifahrer die Bedienung auch mit Handschuhen ermöglichen. Ein nettes Gimmick, das in der Praxis allerdings häufig in der Hosentasche blieb – auf der Piste muss es schließlich schnell gehen.
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Die Satsports-Software versorgt das Gerät mit neuen Skikarten.
© Foto: Hersteller
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Die Satsports-Software versorgt das Gerät mit neuen Skikarten.
Die digitalen Karten des Satsports basieren auf den klassischen Skiplänen aus Papier. Das ist von Vorteil, denn diese sind den meisten Skifahrern bekannt, sodass sich die Symbolik auf den ersten Blick erschließt. Die Karten sind kostenlos und gelangen via USB-Anschluss vom Computer aufs Gerät, nachdem man sich eine kostenlose Software auf den PC geladen hat.
Betritt man mit dem Gerät ein neues Skigebiet, kann man sich über den „Locate Me“-Button orten lassen. Sobald der eigene Standort bekannt ist, lässt es sich über die Zieleingabe schnell zum nächsten Lift oder zur nahe gelegenen Hütte navigieren. Dabei kann man auch individuelle Vorgaben machen – etwa, dass schwarze Pisten vermieden werden sollen. Die Route wird mit gefetteten Linien in der Farbe der Piste und mit deren Nummer angezeigt.
In der Praxis klappte das im Skigebiet um die Zugspitze gut; ein Kontrollblick auf die Pistenschilder war nur selten nötig. Ein Manko des Satsports ist allerdings die teils ungenaue Positionierung. So kann es vorkommen, dass man sich auf einem Lift befindet und der Positionskreis deutlich von der Fahrspur abweicht – Grund dürfte eine etwas ungenaue Kalibrierung der Karten sein.
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connect Praxistest-Urteil
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Wer zur Mittagszeit eine Hütte ansteuern will, wählt einfach eine in der Zielliste aus; zum Teil sind zu den alpinen Kantinen sogar Bilder hinterlegt. Und falls der Träger des Satsports einmal in eine Notsituation geraten sollte, bekommt er in der „Emergency“-Funktion immerhin die aktuellen Koordinaten und die Nummer der Bergwacht angezeigt – anrufen muss er allerdings mit dem Handy. Alternativ zur Komplettversion gibt’s den Satsports auch als App für Windows-Mobile- und Android-Smartphones.