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Klares Ziel: das beste Schweizer Netz

Der Mobilfunk-Netzausbau bei Swisscom

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Der Mobilfunk-Netzausbau bei Swisscom
Im Rahmen einer grossen Netzausbau-Initiative erhöht Swisscom die Übertragungsraten und Kapazitäten ihres Netzes. Das Ziel: im Mobilfunk auch weiter die Nase vorn zu haben.

Eigentlich ist es schon wirklich erstaunlich: der Mobilfunk-Netzausbau in der Schweiz gilt in vielen anderen europäischen Ländern als leuchtendes Vorbild. Und dies, obwohl die Topografie im Land der Eidgenossen für den Betrieb von Funknetzen keineswegs unproblematisch ist.

Schliesslich verbreiten sich Funkwellen über flachem Terrain deutlich problemloser als in engen Tälern zwischen massiven Gebirgsketten. Dass Swisscom seit Jahren auf den ersten Platz etwa im connect-Mobilfunknetztest für die Schweiz abonniert ist, ist deshalb keineswegs selbstverständlich.

Der Datenverkehr explodiert

Doch auf seinen Lorbeeren ausruhen kann und will sich der Schweizer Marktführer deshalb noch lange nicht. Denn mit dem Siegeszug des mobilen Internets, den vor allem die populären Smartphones den Anwendern beschert haben, steigen für die Anbieter auch die Herausforderungen:

Kaum etwas wächst im Mobilfunk zur Zeit so schnell wie das übertragene Datenvolumen. In dem Mass, in dem sich Smartphone-User daran gewöhnen, auf ihren mobilen Telefonen nicht nur rund um die Uhr E-Mails zu empfangen und auf Webseiten zu surfen, sondern auch Musik und sogar hochauflösende Videos zu empfangen, rauschen die Megabytes und Gigabytes nur so durch die Luft.

In Zahlen liest sich das so: Derzeit wächst das per Mobilfunk in der Schweiz übertragene Datenvolumen jeden Monat um durchschnittlich 77 Terabyte. Das heisst, dass monatlich die Inhalte von 77 vollen typischen PC-Festplatten zusätzlich per Mobilfunk übertragen werden. Am Jahresanfang 2013 werden bereits über 1,6 Petabyte pro Monat (also 1600 Terabyte beziehungsweise 1,6 Millionen Gigabyte) übertragen.

Der Ausbau geht voran: Die grün markierten Bereiche zeigen, auf welcher Fläche Swisscom ihr Netz bereits auf 4G/LTE ausgebaut hat. Ende August 2013 entsprach dies 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung.
Der Ausbau geht voran: Die grün markierten Bereiche zeigen, auf welcher Fläche Swisscom ihr Netz bereits auf 4G/LTE ausgebaut hat. Ende August 2013 entsprach dies 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung. ©

Bis Jahresende erwarten die Netzplaner jeden Monat ein Aufkommen von rund 3 Petabyte. Das entspricht rund 3 Milliarden einzelnen Digitalfotos oder 660 000 randvoll bespielten Single-Layer-DVDs. Das Äquivalent dieser Datenmengen wandert jeden Monat übers Mobilfunknetz von Swisscom.

Netzausbau-Initiative bei Swisscom

Für Netzbetreiber gibt es nur eine Möglichkeit, auf diese drastisch wachsende Nachfrage zu reagieren: Das Netz muss permanent ausgebaut werden. Deshalb startete Swisscom im Jahr 2012 eine umfangreiche Initiative zum Netzausbau .

Bis Sommer 2014, wenn die Umstellung der Basisstationen weitgehend abgeschlossen sein soll, wird Swisscom zu diesem Zweck mehrere 100 Millionen Franken investiert haben. Ein wichtiger Baustein dieses Ausbaus ist der brandneue und superschnelle Mobilfunkstandard 4G/LTE .

Doch im Rahmen ihres Netzausbaus erweitert Swisscom auch die anderen, schon bisher eingesetzten Mobilfunkstandards: So spielt etwa der auf den Frequenzen 900 und 1800 Megahertz betriebene GSM-Standard vor allem für Telefonate und SMS nach wie vor eine wichtige Rolle. Zudem dienen die auf GSM basierenden Daten-Übertragungstechniken GPRS und EDGE nach wie vor zur Grundversorgung fürs mobile Internet, wenn etwa im Randbereich von Mobilfunkzellen schnellere Optionen wie UMTS/HSPA+ einmal nicht zur Verfügung stehen.

Gute Netzversorgung trotz schwieriger Topografie: Die Schweizer Berge machen den Mobilfunk-Ausbau nicht gerade einfacher.
Gute Netzversorgung trotz schwieriger Topografie: Die Schweizer Berge machen den Mobilfunk-Ausbau nicht gerade einfacher. ©

Diese sogenannten 3G-Standards wiederum, die in den Frequenzbereichen um 2100 MHz und 900 MHz senden, sind ein wichtiges Rückgrat für mobile Datenübertragungen
aller Art, aber auch Telefonate. Zumal viele Nutzer ja noch Endgeräte einsetzen, die noch kein 4G/LTE unterstützen.

Mobilfunk-Superstar 4G/LTE

Denn auch wenn das Netz über alle Funk-Technologien und genutzten Frequenzen wächst – die meiste Aufmerksamkeit erzielt zurzeit der neue Mobilfunkstandard 4G/LTE. Kein Wunder, denn er katapultiert die Datenraten in den Bereich von 150 Megabit/Sekunde und mehr, und verkürzt gleichzeitig die Reaktionszeiten beim Abruf von Daten deutlich.

Dies führt nicht nur zu einem spürbar verbesserten Nutzungserlebnis, sondern trägt auch dazu bei, das Netz zu entlasten: Denn hohe Geschwindigkeit bedeutet, dass umfangreichere Downloads oder Videos schneller beim Nutzer ankommen. Und während der Empfänger mit Anschauen, Zuhören oder Lesen beschäftigt ist, steht die vorher für ihn genutzte Übertragungskapazität wieder anderen Teilnehmern zur Verfügung.

Der Ausbau des Mobilfunknetzes auf 4G/LTE dient also nicht nur der Modernisierung, sondern auch der Entlastung des Mobilfunknetzes. Im Februar 2012 hatte Swisscom bei der Schweizer Frequenzauktion Spektren in den für die Technologie 4G/LTE erforderlichen Frequenzbereichen 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz erworben und sofort mit den Vorbereitungen für den Netzausbau begonnen.

Bereits Ende November 2012 stand die neue Technik zum 4G/LTE-Start der Swisscom an 26 Orten in der Schweiz zur Verfügung. Damit konnte Swisscom ihren Kunden den schnellen 4G-Datenfunk als erster Schweizer Anbieter zur Verfügung stellen. Ende August 2013 versorgte Swisscom bereits 60 Prozent der Schweizer Bevölkerung mit 4G/LTE, bis Ende 2013 sind 70 Prozent geplant. Im Juli 2013 vermeldete Swisscom, dass bereits eine halbe Million ihrer Kunden das neue, schnelle 4G/LTE-Netz regelmässig nutzen. Das entspricht einer 4G/LTE-Penetration von 9 Prozent.

Startschuss: Beim Launch des 4G/LTE-Trialnetzes im November 2011 in Davos konnten sich Journalisten und Politiker von den hohen Datenraten überzeugen.
Startschuss: Beim Launch des 4G/LTE-Trialnetzes im November 2011 in Davos konnten sich Journalisten und Politiker von den hohen Datenraten überzeugen. ©

Dass es Swisscom mit 4G/LTE sehr ernst meint, zeigen auch die nächsten, für die Vermarktung geplanten Schritte: Konnten sich zum Start nur Kunden mit einem Infinity-Abo (und natürlich 4G/LTE-tauglichen Endgeräten) in dem neuen Netz  anmelden, schaltete der Anbieter im Juli 2013 auch seine Prepaid-Kunden für 4G/LTE frei (siehe auch Tarifübersicht).

Und noch über eine weitere Premiere dürfen sich Kunden von Swisscom mit 4G/LTE-tauglichen Smartphones oder Surfsticks freuen: Als einer der ersten Netzbetreiber weltweit aktivierte Swisscom bereits im Juni 2013 die Möglichkeit, 4G/LTE auch per Roaming zu nutzen.

Auf diese Weise konnten Swisscom Kunden zunächst in Südkorea mit 4G/LTE mobil im Internet surfen, Ende Juli folgte als zweites 4G-Roaming-Land Kanada. Als nächste Kandidaten stehen Hongkong und weitere Länder auf der Liste. Voraussichtlich im Spätsommer 2013 will Swisscom die Nutzung von 4G/LTE auch in ersten europäischen Ländern ermöglichen.

80 Umrüstungen pro Woche

Um all dies zu realisieren, muss Swisscom im Verlauf von zweieinhalb Jahren rund 6000 Mobilfunk-Basisstationen vor Ort mit neuer Technik ausrüsten. Wobei der Austausch der dort bislang vorhandenen Indoor-oder Outdoor-Racks nicht nur dem Aufbau des 4G/LTE-Netzes dient, sondern auch die Kapazitäten in den 2G- (GSM) und 3G –Netzen (UMTS/HSPA) erweitert.

Nutzer moderner 3G-Endgeräte können sich in diesem Zusammenhang zum Beispiel darüber freuen, dass die neue Technik auch gleich die Maximalgeschwindigkeit des UMTS-Beschleunigers HSPA erhöht: Die meisten modernisierten Funkzellen unterstützen HSPA+ und damit Downloads bis zu 42 Megabit pro Sekunde – den Einsatz geeigneter Endgeräte immer vorausgesetzt.

Entlastung durch Ausbau: Bei ständig wachsenden Datenmengen übernehmen die neuen 4G/LTE-Funkzellen einen zunehmend grösseren Teil der übertragenen Volumina.
Entlastung durch Ausbau: Bei ständig wachsenden Datenmengen übernehmen die neuen 4G/LTE-Funkzellen einen zunehmend grösseren Teil der übertragenen Volumina. ©

Knapp die Hälfte der geplanten 6000 Umrüstungen hat Swisscom bisher schon geschafft – was aber auch bedeutet, dass der Anbieter jetzt nochmal richtig Gas gibt: Pro Woche werden derzeit rund 80 sogenannte „Swaps“ vorgenommen (englisch für Wechsel, Austausch). Wie eine solche Umrüstung im Detail abläuft, haben wir für Sie in einer Reportage dokumentiert .

Als Lieferanten der neuen Technik entschied sich Swisscom für den als Mobilfunkausrüster renommierten Anbieter Ericsson. Er beliefert den Schweizer Marktführer exklusiv mit den zum Netzausbau eingesetzten Komponenten.

Neben dem Einsatz der neuen beziehungsweise verbesserten Funkstandards bieten diese Systeme noch einen weiteren Vorteil: Ihre höhere Rechenleistung und Effizienz beschleunigt den Datentransport abermals. Zudem ist die neue Technik dafür ausgelegt, den 3G-Mobilfunkstandard UMTS/HSPA+ auch im Frequenzbereich um 900 MHz einzusetzen, der bisher dem GSM-Netz vorbehalten war.

Vom Ausbau profitieren vor allem die Kunden

Da kann es einem fast schon ein wenig leid tun, dass Kunden von Swisscom nicht mehr von dieser umfassenden Ausbau-Initiative mitbekommen. Denn auch während der Umrüstung einer Zelle darf die Funkversorgung vor Ort nicht ausfallen. Den hohen Aufwand spüren Kunden von Swisscom deshalb vor allem an zwei Konsequenzen: Zum einen daran, dass sie nichts merken – die höhere Netzkapazität sorgt dafür, dass auch bei wachsenden Anforderungen das mobile Surfen und Telefonieren störungsfrei klappt. Und zum anderen daran, dass im Display moderner Smartphones immer häufiger „4G“ aufleuchtet.

Exkurs: Der Netztest 2012

Im jährlich durchgeführten connect-Netztest nehmen die Tester des Mess-Spezialisten P3 communications auch die Mobilfunkversorgung in der Schweiz genau unter die Lupe.

Kontrollierte Funkverbindung: Auf den Messfahrzeugen sitzen Boxen mit Dachtennen.
Kontrollierte Funkverbindung: Auf den Messfahrzeugen sitzen Boxen mit Dachtennen. ©

Dazu fahren zwei Testfahrzeuge sowohl über die Autobahnen als auch durch Innenstädte und ländliche Regionen.

Während der Testfahrten werden über die in der Dachbox der Fahrzeuge installierten Antennen ständig Testtelefonate über alle getesteten Netze (in der Schweiz also neben Swisscom auch Sunrise und Orange) geführt sowie Datenübertragungen wie unter anderem der Abruf von YouTube-Streams vorgenommen.

Insgesamt waren nun Test-Smartphones, drei USB-HSPASticks und zwei Netzscanner im Einsatz. Das Ergebnis war eindeutig: Auch 2012 demonstrierte Swisscom insgesamt wieder klar ihre Überlegenheit.

Mit 440 von 500 möglichen Punkten und der daraus resultierenden Note "Sehr gut" (Orange: 417/gut; Sunrise 356/befriedigend) setzte sich der Anbieter souverän an die Spitze des Testfelds. 

Aufwendige Messtechnik: Industrie-PCs und Profi-Netzscanner sind die Basis der Testfahrten von P3.
Aufwendige Messtechnik: Industrie-PCs und Profi-Netzscanner sind die Basis der Testfahrten von P3. ©

Nur bei der Telefonie in Städten musste sich Swisscom ganz knapp dem Mitbewerber Orange geschlagen geben.

Bei der Telefonie auf Autobahnen und vor allem bei Datenübertragungen hatte der Schweizer Marktführer dagegen klar die Nase vorn – unabhängig davon, ob Smartphone oder Surfstick zur Übertragung dienten.

Das sehr gute Ergebnis ist ein klarer Beleg für die Erfolge beim Netzausbau von Swisscom.

 
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