Die Entscheidung für oder gegen ein Gerät fällt nicht selten kurz vor Schluss am Regal im Elektronikmarkt. Doch dieser hektische Ort voller Kaufanreize und eifriger Verkäufer ist denkbar ungeeignet, um eine ausgewogene Wahl zu treffen. Besser, Sie machen sich in Ruhe vorab Gedanken, was Sie von Ihrem Navi erwarten. Wie komfortabel das Gerät sein und was es an Extras wie Staudiensten bieten soll, ist unter anderem davon abhängig, wie oft Sie es nutzen – aber natürlich auch eine Frage des Budgets. Wir haben sechs neue Portis zwischen 120 und 300 Euro für Sie getestet – so können Sie Ihre Kaufentscheidung in aller Ruhe fällen:
In Sachen Komfort macht dem Go Live 1015 keiner etwas vor. Besonders praktisch sind die Live-Dienste, die im Kaufpreis für zwei Jahre enthalten sind. Allen voran der internetbasierte Staudienst HD-Traffic, der Verkehrsbehinderungen mit einer erstaunlich hohen Präzision und Aktualität anzeigt. Kein Wunder, denn die Daten stammen von den Nutzern selbst...
Das Ziel ist eingegeben, die Route berechnet, die Testfahrt kann beginnen. Hier zeigt sich, dass Navigon es mitunter zu gut meint. Vor allem die reale 3-D-Städteansicht "CityView 3D" macht es dem Fahrer in der Stadt trotz großem 5-Zoll-Touchscreen schwer, Abzweigungen rechtzeitig zu erkennen, da die Gebäude nicht richtig transparent sind...
Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet – sogar ein wenig besser als das des teureren Schwestermodells. Obgleich auf dem Ready Talk V2 eine ältere Softwareversion werkelt, geht die Bedienung zügig von der Hand. Im Vergleich zum Ready 50 reagiert es jedoch ein wenig träger auf Eingaben...
Falk hat seinen Menüs einen neuen Look verpasst. "Das wurde auch mal Zeit!" äußerte sich ein Kollege, als er das neue Flex 400 von einer Dienstreise zurückbrachte. Recht hat er, denn im Vergleich zur Konkurrenz wirkten die Falk-Navis zuletzt ein bisschen altbacken und grau. Doch damit ist jetzt Schluss...
Die Hardware macht insgesamt einen positiven Eindruck. Das Gehäuse ist robust und gefällt mit seiner schwarzgrauen Klavierlack-Optik. Einziges Manko ist der Stecker des Ladekabels: Dieser lässt sich nicht hundertprozentig in den USB-Anschluss des Gerätes versenken – die Ladefunktion wird hierdurch aber nicht beeinträchtigt...
Beim Durchfahren eines Tunnels simuliert das XEA50 die Route fleißig bis zum Ende weiter, und auch die Stimme der Sprachansage gefiel im Test mit guter Verständlichkeit und sehr gutem Timing – da ist der Blick aufs Display meist überflüssig.