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SIMs für Handy-Kids
Mit speziellen Kindertarifen wollen T-Mobile und Vodafone Nachwuchs und Eltern vor Kostenfallen schützen. Vodafone bietet auch Handys an, bei denen man den Bluetooth-Funk sperren kann.
Damit der Einstieg der Youngsters in die Mobilfunkwelt für die Eltern nicht in einem finanziellen Fiasko endet, wollen die D-Netz-Betreiber mit den Prepaid-Angeboten Combi-Card Teens (T-Mobile) und CallYa Junior-Karte (Vodafone) für Kostenkontrolle sorgen.
Die Besonderheit beider Offerten: Eltern können mit verschiedenen Sperrmöglichkeiten ihre Kids vor Missbrauch und Kostenfallen schützen. So sind bei beiden Karten Anrufe zu teuren 0900-, 0137- und 118-Nummern grundsätzlich gesperrt. Zudem können die Eltern den Zugang zum Handyportal verwehren sowie teure SMS-Services und Download-Dienste für Klingeltöne und Logos blocken lassen.
Auch Anrufe ins Ausland kann man verbieten lassen. Voraussetzung bei beiden Offerten ist ein Laufzeit-Vertrag eines Erziehungsberechtigten beim jeweiligen Netzbetreiber. Pluspunkt: CallYa-Junior-Kids können im Inland unbegrenzt gratis mit dem Eltern plaudern, sofern diese einen Vodafone-Laufzeitvertrag haben.
Dafür sind die übrigen Verbindungspreise gesalzen: So kosten alle Anrufe ins Vodafone- und ins Festnetz 30 Cent, Anrufe in fremde Handynetze 50 Cent die Minute. SMS kosten 15 Cent pro Nachricht.
Vor- und Nachteile der T-Mobile CombiCard
Bei der T-Mobile CombiCard können Kids ihre Eltern auf deren T-Mobile-Nummer oder auf einer vorher festgelegten Festnetznummer kostenlos anklingeln; allerdings sind die Gratisanrufe auf 30 Sekunden beschränkt. Dafür gelten bei der CombiCard die Vorteile der Xtra-Non-Stop-Option: Für 99 Cent Aufpreis pro Monat können die Teens ab der zweiten Minute zwei Stunden kostenlos ins T-Mobile- und ins Festnetz plaudern.
Gespräche in alle deutschen Netze werden in der ersten Minute mit 29 Cent berechnet, Anrufe in Mobilnetze durchgängig mit 29 Cent die Minute. Auch gut: Eine SMS kostet innerhalb des T-Mobile-Netzes nur 5 Cent, in andere Netze 19 Cent. Alle Preise und Konditionen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von connect.
Bluetooth-Sperre bei Vodafone
Wenn über Gewaltvideos berichtet wird, die Jugendliche aufzeichnen und mit dem Handy versenden, ist das Entsetzen groß. Zumal die Inhalte sich blitzschnell via Bluetooth auf dem Schulhof verbreiten lassen.
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Mit wenigen Tastenklicks kann die Jugendschutz- Sperre aktiviert werden
© Foto: Hersteller
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Mit wenigen Tastenklicks kann die Jugendschutz- Sperre aktiviert werden
Dagegen engagiert sich Vodafone: Im August 2007 hat der Netzbetreiber zusammen mit dem Handyhersteller Samsung eine spezielle Software entwickelt, mit der die Bluetooth- und Infrarot-Schnittstelle auf Handys gesperrt werden kann.
Die Software ist auf speziellen Vodafone-Modellen wie dem aktuellen Samsung J700V vorinstalliert. Der 1,3-Megapixel-Kamera-Slider kostet mit zweijährigem Vertrag 4,90 Euro.