Ski-Navigationssysteme Ski-Navis im Test
Keine Wolke verdeckt den Himmel – echtes Kaiserwetter eben. Also fix die Ski oder das Snowboard angeschnallt und ab geht die Post. Aber halt – da fehlt doch noch was?
Richtig: der Skiplan. Ohne diesen verliert man in den riesigen Skigebieten in Österreich und der Schweiz mit zum Teil weit über fünfzig Kilometern Pistenspaß gerne mal den Überblick. Leider scheinen die meist kostenlosen Papierwegweiser mit einem Fluch belegt zu sein: Spätestens nach dem dritten Auf- und Zuklappen haben sie große Ähnlichkeit mit einer dreihundert Jahre alte Schatzkarte. Gibt’s dann auch noch ein kleines Schneegestöber, ist es mit der Lesbarkeit ganz vorbei. Da stellt sich dem genervten Wintersportler die Frage: Geht das nicht auch komfortabler?
Ja – sagen die Hersteller sogenannter Ski-Navis. Diese Geräte sind entweder als Komplettlösung erhältlich, also als eigenes Gerät mit entsprechenden Karten, oder in Form einer App fürs Smartphone.
Satsports beispielsweise bietet eine Komplettlösung an, die sowohl auf der Piste als auch im Auto ans Ziel führt. Alternativ kann man sich die Software auch auf sein Windows-Mobile- oder Android-Smartphone laden. Und auch für einige GPS-Empfänger von Garmin, wie den Dakota 20 oder den Oregon 550t, gibt es zusätzliche Karten, die den Wintersportler sicher durchs Skigebiet lotsen sollen.
Das klingt zunächst etwas abenteuerlich, und entsprechend skeptisch waren die Tester. Können die elektronischen Helferlein tatsächlich die althergebrachte Skikarte ersetzen? Und vor allem: Wie klappt das Handling auf der Piste?
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