Nokias 808 PureView ist seit einigen Tagen erhältlich. Aber es ist nicht das einzige Top-Smartphone, das in diesen Tagen in den Handel kommt. Der Juli hat einige Neuheiten zu bieten, die wir für Sie zusammengefasst haben.
Ende Februar wurde es präsentiert, jetzt kann man es endlich kaufen: Das 808 PureView gibt dem Begriff Kamera-Smartphone eine ganz neue Bedeutung. Seine Carl-Zeiss-Optik schafft die unglaubliche Auflösung von 41 Megapixel. Als Betriebssystem ist allerdings das veraltete Symbian installiert.
Aber dieser Monat bietet genügend Alternativen zum Pixelmonster von Nokia. Sony schickt etwa ein neues Outdoor-Smartphone ins Rennen, Samsung punktet mit einem Beamer-Handy und Huawei feiert mit dem ultraflachen Ascend P1 seinen Einstieg in die Oberklasse.
Eine der spannendsten Neuvorstellungen dieses Monats kommt aber von Asus. Was das Padfone so einzigartig macht, sehen Sie hier:
Darauf haben einige Nutzer ganz lange gewartet. Das Padfone, vor mehr als einem Jahr angekündigt, soll im Juli 2012 endlich in die Shops kommen. Preise sind allerdings noch nicht durchgesickert. Aber bei diesem Gerät ist der Kaufpreis fast schon egal, weil es so einzigartig ist. Es läuft mit Android 4 Ice Cream Sandwich und wird über einen 4,3 Zoll großen AMOLED-Touchscreen (960 x 640 Pixel) bedient. Der Nutzer kann damit ganz normal telefonieren und arbeiten, wenn er aber längere Zeit im Internet surfen oder Texte schreiben möchte, dann steckt er das Smartphone in eine Tablet-Hülle, die auf der Rückseite ein Fach für das Padfone hat.
Die Hülle bietet einen 10,1 Zoll großen Bildschirm (1280 x 800 Pixel) und einen starken Akku (24,4 Wh), der bei Bedarf auch das Smartphone wieder auflädt. Sie dient aber nicht nur als Docking Station und verwandelt das Telefon in ein vollwertiges Tablet - sie lässt sich auch an eine Tastatur anstecken, sodass der Nutzer damit arbeiten kann wie mit einem Notebook. Das Padfone ist das erste 3-in-1-Telefon der Welt.
Huawei ist keine Billigmarke mehr, sondern ein Hersteller hochwertiger Smartphones, der die Konkurrenz um HTC & Co. immer stärker unter Druck setzt. Top-Modell für Europa ist das Asend P1, das gerade in den Verkaufsregalen gelandet ist. Das superdünne Android-Telefon (7,7 Millimeter) kostet nur knapp 400 Euro.
Dafür wird dem Käufer einiges geboten: ein 4,3-Zoll-Touchscreen mit 960x540 Pixel, ein Dual-Core-Chipsatz mit 1,5 Gigahertz, die neueste Android-Version 4.0. und obendrauf ein strammer Akku mit 1800 mAh. Da kann man nicht meckern.
Das Beam sieht aus, wie Android-Smartphones eben so aussehen. Erst auf den zweiten Blick fällt der kleine Projektor auf der Stirnseite auf, der dem Modell seinen Namen gibt. Er kann Bilder und Videos mit einer Bilddiagonalen von bis zu 130 Zentimeter Größe an die Wand werfen.
Die übrige Ausstattung ist aber nur Mittelklasse-Standard. Das Display ist 4 Zoll groß und stellt 800 x 480 Pixel dar. Hinzu kommen ein Doppelkern-Prozessor mit 1 Gigahertz Taktfrequenz und ein interner 8-Gigabyte-Speicher, der per MicroSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte aufgestockt werden kann. In Anbetracht dieser technischen Daten ist der Aufpreis für den Projektor heftig: 428 Euro kostet das Beam momentan.
Das Smartphone steckt in einem robusten Kunststoff-Gehäuse, das nach der IP67-Norm zertifiziert ist. Das bedeutet: Weder Spritzwasser noch Staub können dem Gerät etwas anhaben und auch einen Sturz von der Tischkante übersteht das Go problemlos.
Dass man bei einem robusten Outdoor-Telefon Abstriche in puncto Ausstattung machen muss, liegt in der Natur der Sache. So schafft das 3,5-Zoll-Display nur 480 x 320 Pixel und die 5-Megapixel-Kamera nur 720p-Videos. Immerhin treibt ein Dualcore-Prozessor mit 1 Gigahertz das Android-Betriebssystem an. Mit 274 Euro bewegt sich das Go in einem für Outdoor-Smartphones üblichen Preisrahmen.
Wer ein Smartphone mit guter Kamera sucht, der wird am Nokia 808 Pure View nicht vorbei kommen. Ob das um die 41-Megapixel-Kamera (!) herum gebaute, 18 Millimeter dicke Gehäuse aber vielleicht doch zu klobig ist, muss jeder selbst entscheiden. Das 808 ist gerade im Handel gestartet und kostet ab 550 Euro aufwärts.
Abgesehen von der Top-Kamera bietet das Symbian-Smartphone leider nur Durchschnittskost, was man gut am Display sehen kann: Das ist zwar 4 Zoll groß, stellt jedoch nur 360 x 640 Pixel dar – dabei sind in dieser Preisklasse 1280 x 720 Pixel längst Standard.