So haben wir gemessen
connect verläßt sich nach Möglichkeit nicht auf fremde Werte, Sondern mißt selbst. Lesen Sie, wie die Strahlungsmessungen abliefen.
connect setzt bei den Messungen auf Hardware des Messgerätespezialisten Rohde & Schwarz. Für die Messungen kam ein System aus drei Bestandteilen zum Einsatz: Aufgefangen werden die Signale mit einer kugelförmigen, isotropen Drei-Achsen-Antenne. Der Vorteil: Diese Antenne nimmt Signale unabhängig von ihrer Richtung auf. Jede Messung wird dreimal durchgeführt – die Antenne wird dabei automatisch auf eine Richtung X, Y und Z umgestellt. Verbunden ist die Antenne mit dem Haltestab und einem Y-Kabel mit dem Spektrumanalysator FSL von Rohde & Schwarz. Dieser kann Frequenzen bis 3 GHz darstellen und wird wahlweise per Netzkabel oder mit einem integrierten Akku mit Strom versorgt, was das System portabel hält. Über ein Netzwerkkabel ist der Spektrumanalysator mit einem handelsüblichen Notebook verbunden, auf dem die R&S-Software „RFEX" installiert ist. In der Software lässt sich nun einstellen, welche Funkdienste gemessen werden sollen. Wird die Messung gestartet, stellt die Software zunächst den Spektrumanalysator auf die korrekte Frequenz des zu messenden Funkdienstes ein, der Analysator selbst steuert die Antenne. Die Messwerte gibt der Analysator an das Notebook und damit die Software weiter. Die erstellt dann eine Auswertung und exportiert diese direkt in die Tabellenkalkulation Excel. Diese Auswertung enthält die Feldstärke des Signals sowie die Ausschöpfung des Grenzwertes. Eine ähnliche Messeinrichtung setzt übrigens die Bundesnetzagentur in vielen Messstationen für ihre EMV-Messungen (EMV = Elektromagnetische Verträglichkeit) in ganz Deutschland ein.