Ratgeber

Strato HiDrive

Den gibt's in zwei Versionen - für Privat- und Businesskunden. Das Privatkundenangebot mit dem Namen Strato HiDrive Media beginnt mit einer Speichergröße von 100 GB für 3,90 Euro pro Monat und geht über mehrere Zwischenstufen bis zur Variante mit 2000 GB Speichervolumen für monatlich 29,90 Euro. Die Businessvariante Strato HiDrive Pro startet mit 1000 GB Speicher für monatlich rund 40 Euro und steigert sich zu stattlichen 5000 GB für 149 Euro monatlich.

Weiteres Unterscheidungskriterium der Pakete ist die Zahl der Accounts: Während beim Einsteiger-Privatkundenangebot ein Nutzer auf den Speicher zugreifen kann, können in Unternehmen mit der höchsten HiDrive-Variante bis zu 120 virtuelle Laufwerke eingerichtet werden, die sich den Speicherplatz zwar teilen, untereinander aber abgeschottet sind.

Bei der Handhabung gibt's Licht und Schatten. Positiv: Über SMB/CIFS lässt sich HiDrive wie eine Festplatte auf dem Rechner zu Hause oder im Unternehmen einbinden; und mit dem Protokoll WebDAV kann HiDrive per Rechner oder Handy angesteuert werden. Natürlich klappt auch der Zugriff per FTP; selbst das Protokoll rsync, mit dem sich Netzwerkfestplatten mit HiDrive synchronisieren lassen, wird unterstützt. Mit HTTPS, SFTP, verschlüsseltem WebDAV und rsync mit Verschlüsselung kommen die sicheren Varianten der Protokolle zum Einsatz. Die mitgelieferte Paragon-Software übernimmt auf Wunsch das automatische Backup der Festplatte oder einzelner Ordner.

Das Problem: Damit bietet Strato zwar maximale Flexibilität, aber für Laien kein Tool für die einfache Einbindung als Netzlaufwerk. Es gibt zwar umfangreiche Anleitungen, der Kunde muss die Schritte aber selbst ausführen, was viele abschrecken dürfte. Legt Strato hier nach, ist HiDrive uneingeschränkt zu empfehlen.

Vorteile:

  • ISO-zertifiziertes Rechenzentrum in Deutschland
  • redundantes Hochleistungsrechenzentrum zur internen Sicherung; ebenfalls in Deutschland
  • umfangreiche Möglichkeiten des Datenzugriffs
  • fein abgestufte Pakete decken Bedarf gut ab
Nachteile:
  • Kunde muss alles selbst konfigurieren
  • keine Software für automatische Einbindung eines Weblaufwerks unter Windows

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