TabletsTablet-Invasion - Das ist die iPad-Konkurrenz
Mit HTC, Samsung, Motorola und LG wollen mächtige Hersteller Apple Anteile
bei den Tablets abjagen. connect zeigt, wie die Chancen für die iPad-Kontrahenten stehen.
Diesmal hat Apple ganze Arbeit geleistet. Nicht einmal ein Jahr nach Einführung des iPads schießen die Tablets wie Pilze aus dem Boden. Wo Steve Jobs einen Markt sieht, will jeder dabei sein.
Kein Wunder, dass schon zur Einführung des iPads 2 das Angebot reichlich unübersichtlich geworden ist. Doch die Vielfalt bringt eine erfreulich abwechslungsreiche Auswahl mit sich.
Wir stellen in der folgenden Galerie alle wichtigen Tablets in einer Kurzcharakteristik vor, einschließlich der Modelle, die in Kürze in die Läden kommen. So können Sie selbst entscheiden, ob sich das Warten auf ein besonders attraktives Pad lohnt. Doch was soll ein Tablet können, wo liegen die Unterschiede und welches Modell ist ideal für welchen Nutzer? Worauf bei der Anschaffung zu achten ist, erfahren Sie unter der Galerie.
Das iPad 2 und die Konkurrenz
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Beim sehr gut verarbeiteten Iconica A100 entscheidet sich Acer für ein 7 Zoll kleines Display. Das tut der Handlichkeit bemerkenswert gut, wie 450 Gramm Gewicht dokumentieren.
Die 1024 x 600 Pixel Auflösung bringen viele Informationen zu Gesicht, die Ausstattung ist nicht üppig, aber mit Android 3.0 und einem kompletten Schnittstellenangebot auf der Höhe der Zeit.
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Das auf Android 3.0 basierende Acer Iconica A500 kann von der Verarbeitung her auch vor kritischen Augen bestehen. Denen wird zudem ein mit 10,1 Zoll und 1024 x 800 Pixeln Auflösung bequem ablesbares Display geboten.
Das geht etwas ins Gewicht, mit 700 Gramm lässt sich das mit modernster Hard- und Software ausgestattete Webpad nicht allzu lange frei halten.
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Neben iOS, Android und einigen neueren Betriebssystemen steht auch Windows 7 auf Tablets seinen Mann, wie das Iconica W500 mit 12-Zoll-Display (1024 x 800 Pixel) und AMD-C-50-Prozessor beweist.
Mit knapp einem Kilo ist das Tablet kein Leichtgewicht. Doch dafür bietet die aus dem PC-Bereich kommende Technik größtmögliche Kompatibilität zu Standard-Software.
Mit Version 2 hat Apple das iPad aufgewertet. Leichter und deutlich flacher ist das schicke Aluminiumgehäuse geworden. Zudem ist die ohnehin hohe Rechenleistung dank jetzt eingesetztem Doppelkernprozessor noch einmal gestiegen.
http://img2.connect.de/Archos-7-Home-Tablet-V2-f630x378-ffffff-C-92a4deff-45665046.jpgArchos 7 Home Tablet V2
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Wer in einem Tablet eher ein gelegentlich gentztes Recherche-Werkzeug als eine komfortable Surfstation sieht dürfte sich für das Archos 7 HT V2 interessieren.
http://img2.connect.de/Archos-7-Home-Tablet-V2-f630x378-ffffff-C-e373e071-45665047.jpgArchos 7 Home Tablet V2
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Dass man auf hohe Displayauflösung, Multitouch, neuestes Android und dazugehörigen Markte, Bluetooth, GPS und natürlich auf ein optionales Mobilfunkmodem verzichten muss, scheint angesichts des Preises von 149 Euro verkraftbar.
http://img3.connect.de/Asus-Eee-Pad-Slider-f630x378-ffffff-C-be28b522-45665052.jpgAsus Eee Pad Slider
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150 Gramm mehr als übliche 10-Zoll-Tablets wiegt der Eee Pad Slider von Asus, zudem ist er mit 18 Millimetern vergleichsweise dick.
Doch dafür hat das Tablet, das den Stand der Technik repräsentiert, eine ausschiebbare Tastatur. Die war beim erprobten Vorseriengerät nicht ganz so stabil am Gehäuse befestigt wie wir das von den besten Phones gewohnt sind, hilfreich ist sie trotzdem.
http://img3.connect.de/Asus-Eee-Pad-Transformer-f630x378-ffffff-C-6dcad0f0-45665057.jpgAsus Eee Pad Transformer
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Beim Slider bilden Display und Tastatur eine feste Einheit, beim Transformer hingegen findet die Kopplung per Steckverbindung statt.
So kann das mit modernsten Zugaben konzipierte Tablet das Beste aus zwei Welten bieten: Auf dem Sofa ist es ein vergleichsweise leichtes Surfpad, während es sich mit angesteckter Tastatur zur echten Konkurrenz für Netbooks verwandelt.
Der Eee Slate EP121 ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich Asus auf alle Varianten von Tablets versteht. Mit Windows 7 steht bei diesem Modell ganz klar die vollständige Kompatibilität zur Windows-Welt im Vordergrund.
Das schlägt sich in dank PC-Technik beeindruckenden Leistungsdaten und einem großen Display nieder, fordert beim Gewicht und Preis aber natürlich seinen Tribut.
Auch bei den mit 7-Zoll-Display besonders kleinen Tablets mischt Asus mit dem dennoch hochaufgelösten MeMo mit; dabei ist den Universalisten sogar eine mit 360 Gramm besonders leichte Version gelungen.
Beim Prozessor setzt Asus auf einen Snapdragon-Dualcore- Chip von Qualcomm, Android 3.0 mit Market-Zugang bildet die Software- Basis des kleinen MeMo-Pads.
In der Klasse der besonders preiswerten Geräte platziert Creative das Ziio 7. Wie der Name andeutet, setzt es auf ein 7-Zoll-Display, das leider über die bei Smartphones der 4-Zoll-Klasse üblichen 800 x 480 Pixel Auflösung nicht hinauskommt.
Auch das Dell Streak 5 kommt über Smartphones-Auflösung nicht hinaus. Doch dafür ist es sehr klein und dank Gorillaglas-Abdeckung über dem 5-Zoll-Multitouch-Display enorm solide verarbeitet.
In der Praxis lässt sich mit dem Streak sogar telefonieren. Gute Akustik- und Empfangseigenschaften zeichnen das gleichermaßen als Tablet wie als Telefon nutzbare Universalgerät aus.
Die Abmessungen und das Gewicht des mit Gorillaglas und stabilem Gehäuse vor Unbill geschützten Geräts gehen aber in Ordnung, beim Betriebssystem hätte es gerne Android 3.0 sein dürfen.
Auch das Hannspree Hannspad verzichtet auf Android 3.0. Doch sonst bringt es alle Attribute eines normalen 10,1- Zoll-Tablets mit – inklusive der angemessenen Displayauflösung von 1024 x 600 Pixel.
Das vom Palm Pre bekannte und für sehr gut befundene Web OS kommt auch auf dem HP Touchpad zum Einsatz. Wobei das größere, hochaufgelöste Display des exzellent verarbeiteten Tablets deutlicher zeigt, was im Betriebssystem steckt.
Auch die Rahmendaten des zunächst mit Android 2.3.3 ausgelieferten, hochaufgelösten 7-Zoll-Geräts können sich sehen lassen. Ein Update auf Android 3.0 (Honeycomb) hat HTC schon angekündigt.
Wir vermuten das im April erscheinende Huawei Ideos S7 Slim im unteren Preisbereich. Dafür spricht das 7-Zoll-Display, das bei der Auflösung eher Smartphone- als Webpad-Standards folgt.
Das Lenovo LePad ist zunächst ein hochauflösendes 10,1-Zoll-Tablet mit Android 2.2 als Betriebssystem. Doch LePad kann mehr: Packt man es in das Gehäuse IdeaPad U1, wird es zum Display für ein Windows/Intel-Notebook.
Mit hochauflösendem 8,9-Zoll-Display platziert sich das top verarbeitete, sehr leichte und reich ausgestattete LG Optimus Pad zwischen den 7- und 10-Zoll-Angeboten.
LG sieht hier die perfekte Balance zwischen Bedienund Ablesbarkeit auf der einen und Handlichkeit auf der anderen Seite. Eine 3-D-fähige 5-Megapixel- Kamera setzt Maßstäbe, das Display zeigt nur 2-D.
Wer das Motorola Xoom in den Händen hält, dem fällt nicht nur beim sehr brillanten Display auf, dass die Amerikaner auf die Oberklasse des Tablet-Marktes abzielen. Das Gehäuse ist tadellos verarbeitet und wirkt sehr robust.
Beim noch neuen Trend zum Tablet will MSI gleich zweigleisig mitmischen. Das für 399 Euro ab Juni erwartete Windpad 100A soll dabei den Stand der Android- Technik repräsentieren.
Dazu setzt es auf Version 3.0 des erfolgreichen Betriebssystems und unterstützt den zugehörigen Market. Die Hardware ist auf dem Papier up to date, bis zum optionalen Mobilfunkmodem ist alles drin.
Die Ausstattung und auch die Abmessungen folgen weitgehend dem 100A, doch beim Prozessor kommt statt dem Tegra 2 der aus dem Netbook-Segment bekannte AMD C-50 zum Einsatz, das Gehäuse ist etwas dicker und schwerer.
Beim Playbook ist Blackberry-Hersteller RIM in die Vollen gegangen. Das Tablet hat ein eigenes Betriebssystem verpasst bekommen, das im Zusammenspiel mit der hochwertigen Hardware im ersten Check voll überzeugen konnte.
Das dünnste Tablet der Welt wird das iPad 2 wohl nur kurze Zeit bleiben, denn für Mitte Juni wird das Samsung Galaxy Tab 8.9 erwartet, dessen Gehäuse noch zwei Zehntel Millimeter schlanker ausfällt.
Von der Display-Diagonale abgesehen zieht das Tab 8.9 bei der Ausstattung gut mit der größeren Variante aus gleichem Haus mit und hat also auch mehr Auflösung als das iPad 2.
Samsung zeigt mit dem Galaxy Tab 10.1 den zweiten Aufschlag im jungen Tablet-Segment. Das ab 2. Quartal erwartete und extrem gut verarbeitete 10,1-Zoll-Gerät setzt auf die für Tablets optimierte Version 3.0 von Android.
Die Ausstattung ist vom Display über die verfügbaren Schnittstellen (optional HSPA+) bis zur Kamera top, allenfalls ein Speicherslot wäre noch wünschenswert.
Ein Schwachpunkt des ansonsten gut ausgestatteten Pads ist das Display: Die 10,1-Zoll- Anzeige ist zwar hochaufgelöst und multitouchfähig, doch bei nicht optimalem Betrachtungwinkel leidet die Bildqualität stark.
Display als wichtigster Aspekt
Der wohl wichtigste Aspekt bei der Anschaffung eines Tablets ist das Display. Schließlich ist die Anzeige Ausgabe- und als Touchscreen auch Eingabeschnittstelle. Mehr Fläche bringt also Luxus bei der Bedienung und Rezeption von Medien. Sie macht das Pad aber auch größer und unhandlicher, zumal sie den Energieverbrauch erhöht und damit für gleiche Ausdauer größere Akkus erfordert.
Der freie Markt bietet zurzeit im Wesentlichen zwei Klassen: Geräten mit 7-Zoll- Display und einem Gewicht von gut 400 Gramm, wie sie HTC, Acer und RIM bauen, steht eine große Zahl an 10,1-Zoll-Tablets gegenüber, die zwischen 700 und 1000 Gramm wiegen und mit Samsung, Asus und HP mindestens genauso prominente Hersteller aufbieten können – das iPad liegt mit 8,9 Zoll in der goldenen Mitte.
Im täglichen Einsatz macht sich der Gewichtsunterschied zwischen 7- und 10-Zoll-Geräten deutlich bemerkbar – letztere eignen sich eher für die stationäre Nutzung an einem Tisch oder zumindest auf den Oberschenkeln. 7-Zoll-Tablets können hingegen auch vergleichsweise lange frei in der Hand gehalten werden.
Für die Darstellungsmöglichkeit ganz entscheidend ist natürlich die Auflösung: Ab einer horizontalen Auflösung von 1024 Pixeln lassen sich die meisten Webseiten gut studieren, mit 1280 Pixeln liegt man schon im Bereich der weit verbreiteten 19-Zoll-Monitore, auf die die meisten Webseiten optimiert sind. Auflösungen von 800 x 480 Pixeln wirken leicht grobkörnig und verlangen bei umfangreichen Dokumenten oder Internetseiten viel Scrollarbeit – wer sich darauf einlässt, sollte ein gutes Nervenkostüm besitzen.
Wichtig beim Display ist noch die Multitouch-Fähigkeit, die die Navigation ganz entscheidend verbessert. Wer auf sie verzichtet, erschwert sich die Bedienung erheblich, was nur für Gelegenheitsnutzer oder besonders sparsame Menschen empfehlenswert ist.
Android, iOs und Windows
Über Vor- und Nachteile von Android und iOS hat connect an vielen Stellen berichtet. Bei Android sei angemerkt, dass erst die Version 3.0 ein auf größere Tablets optimiertes User Interface bietet, Ausführungen mit 2 in der Versionsnummer kommen mit der vom Smartphone bekannten Nutzerschnittstelle daher.
Eine ebenfalls nicht zu unterschätzende Einschränkung: Nicht jedes mit Android ausgestattete Gerät hat auch Zugang zum Android Market. Wer Software nachrüsten möchte, hat es ohne diesen deutlich schwerer. Es sei denn, er wählt ein Tablet mit Windows 7, für das prinzipiell das ganze Angebot aus der Welt der PCs offensteht.
Daneben bieten sich noch Web OS und Blackberry Tablet OS als Plattformen an. Beide zeichnen sich durch sehr gute Usability aus. Web OS hat zudem schon die Bewährungsprobe bei Smartphones bestanden. Doch das Angebot an Apps ist hier naturgemäß deutlich geringer als das für Android und vor allem iOS.
Das iPad 2 und die Konkurrenz
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Beim sehr gut verarbeiteten Iconica A100 entscheidet sich Acer für ein 7 Zoll kleines Display. Das tut der Handlichkeit bemerkenswert gut, wie 450 Gramm Gewicht dokumentieren.
Die 1024 x 600 Pixel Auflösung bringen viele Informationen zu Gesicht, die Ausstattung ist nicht üppig, aber mit Android 3.0 und einem kompletten Schnittstellenangebot auf der Höhe der Zeit.
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Das auf Android 3.0 basierende Acer Iconica A500 kann von der Verarbeitung her auch vor kritischen Augen bestehen. Denen wird zudem ein mit 10,1 Zoll und 1024 x 800 Pixeln Auflösung bequem ablesbares Display geboten.
Das geht etwas ins Gewicht, mit 700 Gramm lässt sich das mit modernster Hard- und Software ausgestattete Webpad nicht allzu lange frei halten.
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Neben iOS, Android und einigen neueren Betriebssystemen steht auch Windows 7 auf Tablets seinen Mann, wie das Iconica W500 mit 12-Zoll-Display (1024 x 800 Pixel) und AMD-C-50-Prozessor beweist.
Mit knapp einem Kilo ist das Tablet kein Leichtgewicht. Doch dafür bietet die aus dem PC-Bereich kommende Technik größtmögliche Kompatibilität zu Standard-Software.
Mit Version 2 hat Apple das iPad aufgewertet. Leichter und deutlich flacher ist das schicke Aluminiumgehäuse geworden. Zudem ist die ohnehin hohe Rechenleistung dank jetzt eingesetztem Doppelkernprozessor noch einmal gestiegen.
http://img2.connect.de/Archos-7-Home-Tablet-V2-f630x378-ffffff-C-92a4deff-45665046.jpgArchos 7 Home Tablet V2
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Wer in einem Tablet eher ein gelegentlich gentztes Recherche-Werkzeug als eine komfortable Surfstation sieht dürfte sich für das Archos 7 HT V2 interessieren.
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Dass man auf hohe Displayauflösung, Multitouch, neuestes Android und dazugehörigen Markte, Bluetooth, GPS und natürlich auf ein optionales Mobilfunkmodem verzichten muss, scheint angesichts des Preises von 149 Euro verkraftbar.
http://img3.connect.de/Asus-Eee-Pad-Slider-f630x378-ffffff-C-be28b522-45665052.jpgAsus Eee Pad Slider
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150 Gramm mehr als übliche 10-Zoll-Tablets wiegt der Eee Pad Slider von Asus, zudem ist er mit 18 Millimetern vergleichsweise dick.
Doch dafür hat das Tablet, das den Stand der Technik repräsentiert, eine ausschiebbare Tastatur. Die war beim erprobten Vorseriengerät nicht ganz so stabil am Gehäuse befestigt wie wir das von den besten Phones gewohnt sind, hilfreich ist sie trotzdem.
http://img3.connect.de/Asus-Eee-Pad-Transformer-f630x378-ffffff-C-6dcad0f0-45665057.jpgAsus Eee Pad Transformer
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Beim Slider bilden Display und Tastatur eine feste Einheit, beim Transformer hingegen findet die Kopplung per Steckverbindung statt.
So kann das mit modernsten Zugaben konzipierte Tablet das Beste aus zwei Welten bieten: Auf dem Sofa ist es ein vergleichsweise leichtes Surfpad, während es sich mit angesteckter Tastatur zur echten Konkurrenz für Netbooks verwandelt.
Der Eee Slate EP121 ist ein weiteres Indiz dafür, dass sich Asus auf alle Varianten von Tablets versteht. Mit Windows 7 steht bei diesem Modell ganz klar die vollständige Kompatibilität zur Windows-Welt im Vordergrund.
Das schlägt sich in dank PC-Technik beeindruckenden Leistungsdaten und einem großen Display nieder, fordert beim Gewicht und Preis aber natürlich seinen Tribut.
Auch bei den mit 7-Zoll-Display besonders kleinen Tablets mischt Asus mit dem dennoch hochaufgelösten MeMo mit; dabei ist den Universalisten sogar eine mit 360 Gramm besonders leichte Version gelungen.
Beim Prozessor setzt Asus auf einen Snapdragon-Dualcore- Chip von Qualcomm, Android 3.0 mit Market-Zugang bildet die Software- Basis des kleinen MeMo-Pads.
In der Klasse der besonders preiswerten Geräte platziert Creative das Ziio 7. Wie der Name andeutet, setzt es auf ein 7-Zoll-Display, das leider über die bei Smartphones der 4-Zoll-Klasse üblichen 800 x 480 Pixel Auflösung nicht hinauskommt.
Auch das Dell Streak 5 kommt über Smartphones-Auflösung nicht hinaus. Doch dafür ist es sehr klein und dank Gorillaglas-Abdeckung über dem 5-Zoll-Multitouch-Display enorm solide verarbeitet.
In der Praxis lässt sich mit dem Streak sogar telefonieren. Gute Akustik- und Empfangseigenschaften zeichnen das gleichermaßen als Tablet wie als Telefon nutzbare Universalgerät aus.
Die Abmessungen und das Gewicht des mit Gorillaglas und stabilem Gehäuse vor Unbill geschützten Geräts gehen aber in Ordnung, beim Betriebssystem hätte es gerne Android 3.0 sein dürfen.
Auch das Hannspree Hannspad verzichtet auf Android 3.0. Doch sonst bringt es alle Attribute eines normalen 10,1- Zoll-Tablets mit – inklusive der angemessenen Displayauflösung von 1024 x 600 Pixel.
Das vom Palm Pre bekannte und für sehr gut befundene Web OS kommt auch auf dem HP Touchpad zum Einsatz. Wobei das größere, hochaufgelöste Display des exzellent verarbeiteten Tablets deutlicher zeigt, was im Betriebssystem steckt.
Auch die Rahmendaten des zunächst mit Android 2.3.3 ausgelieferten, hochaufgelösten 7-Zoll-Geräts können sich sehen lassen. Ein Update auf Android 3.0 (Honeycomb) hat HTC schon angekündigt.
Wir vermuten das im April erscheinende Huawei Ideos S7 Slim im unteren Preisbereich. Dafür spricht das 7-Zoll-Display, das bei der Auflösung eher Smartphone- als Webpad-Standards folgt.
Das Lenovo LePad ist zunächst ein hochauflösendes 10,1-Zoll-Tablet mit Android 2.2 als Betriebssystem. Doch LePad kann mehr: Packt man es in das Gehäuse IdeaPad U1, wird es zum Display für ein Windows/Intel-Notebook.
Mit hochauflösendem 8,9-Zoll-Display platziert sich das top verarbeitete, sehr leichte und reich ausgestattete LG Optimus Pad zwischen den 7- und 10-Zoll-Angeboten.
LG sieht hier die perfekte Balance zwischen Bedienund Ablesbarkeit auf der einen und Handlichkeit auf der anderen Seite. Eine 3-D-fähige 5-Megapixel- Kamera setzt Maßstäbe, das Display zeigt nur 2-D.
Wer das Motorola Xoom in den Händen hält, dem fällt nicht nur beim sehr brillanten Display auf, dass die Amerikaner auf die Oberklasse des Tablet-Marktes abzielen. Das Gehäuse ist tadellos verarbeitet und wirkt sehr robust.
Beim noch neuen Trend zum Tablet will MSI gleich zweigleisig mitmischen. Das für 399 Euro ab Juni erwartete Windpad 100A soll dabei den Stand der Android- Technik repräsentieren.
Dazu setzt es auf Version 3.0 des erfolgreichen Betriebssystems und unterstützt den zugehörigen Market. Die Hardware ist auf dem Papier up to date, bis zum optionalen Mobilfunkmodem ist alles drin.
Die Ausstattung und auch die Abmessungen folgen weitgehend dem 100A, doch beim Prozessor kommt statt dem Tegra 2 der aus dem Netbook-Segment bekannte AMD C-50 zum Einsatz, das Gehäuse ist etwas dicker und schwerer.
Beim Playbook ist Blackberry-Hersteller RIM in die Vollen gegangen. Das Tablet hat ein eigenes Betriebssystem verpasst bekommen, das im Zusammenspiel mit der hochwertigen Hardware im ersten Check voll überzeugen konnte.
Das dünnste Tablet der Welt wird das iPad 2 wohl nur kurze Zeit bleiben, denn für Mitte Juni wird das Samsung Galaxy Tab 8.9 erwartet, dessen Gehäuse noch zwei Zehntel Millimeter schlanker ausfällt.
Von der Display-Diagonale abgesehen zieht das Tab 8.9 bei der Ausstattung gut mit der größeren Variante aus gleichem Haus mit und hat also auch mehr Auflösung als das iPad 2.
Samsung zeigt mit dem Galaxy Tab 10.1 den zweiten Aufschlag im jungen Tablet-Segment. Das ab 2. Quartal erwartete und extrem gut verarbeitete 10,1-Zoll-Gerät setzt auf die für Tablets optimierte Version 3.0 von Android.
Die Ausstattung ist vom Display über die verfügbaren Schnittstellen (optional HSPA+) bis zur Kamera top, allenfalls ein Speicherslot wäre noch wünschenswert.
Ein Schwachpunkt des ansonsten gut ausgestatteten Pads ist das Display: Die 10,1-Zoll- Anzeige ist zwar hochaufgelöst und multitouchfähig, doch bei nicht optimalem Betrachtungwinkel leidet die Bildqualität stark.
System und Schnittstellen
Genug Rechenleistung für schnelle Reaktion bringen eigentlich alle außer den preiswertesten Tablets mit - die schnellsten besitzen mittlerweile einen Zweikern-Prozessor (Double Core oder DC in der Tablet-Übersicht). Für 3-D-Spiele scheint im Moment der Nvidia Tegra 2 das Maß der Dinge zu sein. Doch Vorsicht, nicht jedes mit ihm ausgestattete Tablet bringt auch einen GPS-Empfänger mit. Hier bieten Geräte mit Qualcomms Snapdragon-Chip oft das rundere Featurepaket.
Bluetooth und Wireless LAN sind bei Tablets inzwischen Standard. Wer den Einsatz unterwegs plant, sollte zudem auf das sehr oft erhältliche optionale UMTS-Modem achten, eine Nachrüstung etwa mit einem Stick ist hier nicht wirklich sinnvoll. Wer viel Speicherplatz für die Mitnahme einer umfangreichen Audio- oder Videosammlung braucht, sollte auch das beim Kauf berücksichtigen oder auf einen Speicherkarten-Steckplatz zur Nachrüstung achten.