Tablet-Computer als Notebook-Alternative

Das richtige Tablet zum Arbeiten im mobilen Büro

Wer mit seinem Tablet produktiv sein will, braucht nicht nur gute Software. Wichtig sind auch das Management und die Synchronisation der Dokumente. Doch welcher Tablet-Computer bietet die besten Voraussetzungen zum Arbeiten?

Tablets zum Arbeiten

© Hersteller

Was muss ein Tablet zum Arbeiten mitbringen?

Tablets ersetzen im mobilen Büro immer öfter den Laptop. Arbeiten mit dem Tablet ist zur echten Alternative geworden. Bestimmte Voraussetzungen sollte der Tablet-Computer allerdings erfüllen, wenn das Gerät professionell eingesetzt werden soll.

Erste Frage: Welche Software gibt’s für das Tablet?

Office-Suiten sind in allen App-Stores vertreten. Eine Empfehlung gilt dem Original von Microsoft, verfügbar für Windows, iOS und Android: Der Funktionsumfang ist groß, und die Übergänge und Formate behalten ihr Aussehen im Ausdruck sowie über viele Plattformen hinweg bei. Um in den kostenlosen Apps die Bearbeitung zu aktivieren, muss man sich über ein Konto anmelden, das mit einem Office-365-Abo verbunden ist. Das wiederum kann mit dem Partner oder der Familie geteilt und auf mehreren Geräten aktiviert werden.

Verwendet man Dropbox oder Microsofts OneDrive, kann man Änderungen auch auf dem Tablet direkt aus Excel, Word oder Powerpoint heraus in die Cloud zurück speichern.

Lesetipp: Tablet-Systeme im Vergleich – Welches ist das richtige Tablet?

Cloud-Synchronisation

Das Zusammenspiel zwischen Produktiv-Apps und Cloud innerhalb des Ökosystems funktioniert auch bei Google und Apple. Der iCloud fehlt ein anwendungsunabhängiges Dateimanagement allerdings ebenso wie dem iPad. Das Inklusiv-Volumen liegt bei 5 Gigabyte. Ebenso bei Amazon, wo Prime-Kunden zusätzlich grenzenlos Fotos ablegen können. Google spendiert 15 Gigabyte, Microsoft ebenso – und erhöht im Office-Abo auf 1 Terabyte.

Toshiba Tablet

© Toshiba

Windows-Tablets mit Tastatur als Notebook-Alternative.

Präsentation mit dem Tablet

Auch die dort gezeigten Projektoren können im produktiven Umfeld interessant sein. In der Regel stellen aber Schulen, Unis und Büros fest installierte Beamer. Passt der Anschluss? Das sollte man unter Umständen vor dem Kauf hinterfragen. Tablets mit HDMI-Port können, wenn nicht direkt, unter Umständen per Adapter angeschlossen werden.

Für die Wi-Fi-Übertragung existieren mit DLNA und Miracast allerdings zwei Standards, die nicht zueinander kompatibel sind. Ein Gespräch mit der Technik oder IT empfiehlt sich auch dann, wenn das Tablet ins Netzwerk gebracht werden soll. Produkte wie Samsung Knox und Windows 10 Pro und sind zwar darauf zugeschnitten; welche Geräte und Systeme aber tatsächlich integriert werden können, gibt die IT vor.

Welche Bauform sollte das Tablet haben?

Zum Arbeiten kann das Display nicht groß genug sein, wenngleich das naturgemäß zu Lasten der Leichtigkeit geht. Eine physische Tastatur ist im Idealfall vorhanden. Das iPad Air Pro surft diesbezüglich auf der richtigen Welle. In Verbindung mit dem angekündigten Smart-Cover und der darin verbauten Tastatur macht Apple den sogenannten Windows-Two-in-Ones Konkurrenz. Sie haben sich als feste Größe zwischen Notebooks und Tablets etabliert und besitzen immer eine Tastatur, die abgenommen oder versteckt werden kann.

Im einfachsten Fall tun es aber auch ein Ständer, bei vielen Covern Teil der Funktion, und eine Bluetooth-Tastatur. Zwei besonders portable Exemplare sind auf der rechten Seite zu sehen.

Mit dem Tablet unterwegs gut gerüstet

Den Malwettbewerb gewinnen Tablets gegen jedes Notebook und Smartphone. Samsung, Dell und Microsoft setzen nach wie vor auf aktive Styli, die per Tastendruck zum Radierer oder Auswahlwerkzeug werden. Passende Apps ignorieren den gleichzeitig aufliegenden Handballen und fördern so natürliche Bewegungen.

Innovatives kommt von Acer und Lenovo, die ihre Zeichenbretter zum Teil mit engmaschigeren Touch-Displays ausrüsten. Das Lenovo Yoga Tab 3 Pro beispielsweise akzeptiert jeden leitenden Gegenstand als Stift.

Lesetipp: Fünf aktuelle Tablet-Trends

Keys-To-Go

© Logitech

Nur 6 mm dünn: Keys-To-Go von Logitech, wahlweise mit Android-/Windows- oder Apple-konformem Layout.

Der minimalistischste Fingerkuppenersatz, um das elektrische Feld im Touchdisplay zu stören, ist ein Stylus mit Gummikappe. Feiner zeichnet es sich mit dem Jot Dash von Adonit. Der Universalstift für Smartphones und Tablets erzeugt das für die Störung nötige Feld mit Hilfe des integrierten Akkus und muss im Gegensatz zu anderen Spezialstiften nicht mit dem Tablet gekoppelt werden.

Seine feine Spitze funktioniert mit vielen Displays, so auch mit dem des Fire. Die Liniengüte variiert letztlich mit der Displaytechnologie und zeigt auf dem iPad Treppchen bei den Diagonalen. Hier zählt schon in zweiter Generation der Bamboo Fineline von Wacom zu den Favoriten. Er funktioniert am besten mit der zugehörigen App Bamboo Paper, aber auch mit anderen Zeichenoder Notizen-Apps wie Evernote.

Tipp zum Tippen auf dem Tablet

Besonders leicht und platzsparend ist man mit den Tastaturen Rolly Keyboard von LG und Logitech Keys-To-Go für Apple, Android oder Windows unterwegs. Deren robuste Oberfläche mit fühlbaren Tasten trotzt auch mal einem umgekippten Kaffee.

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