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Twitter-App: Tipps und erste Schritte

Egal, wann und wo etwas Spannendes geschieht: Auf Twitter erfahren Sie es zuerst. Außerdem findet man auf Twitter schnell Gleichgesinnte unter Wildfremden. Wir zeigen erste Schritte in der Twitter-App.

Twitter Logo

© Twitter

Egal, wann und wo etwas Spannendes geschieht: Auf Twitter erfahren Sie es zuerst. Außerdem findet man auf Twitter schnell Gleichgesinnte unter Wildfremden.

Twitter hat jüngst seinen zehnten Geburtstag gefeiert, und doch ist der Dienst mit der markanten Zeichenbegrenzung erst seit den Foto-Tweets von der Notlandung eines Flugzeugs im Hudson River am 15. Januar 2009 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Inzwischen ist Twitter aus unserer Medienwelt nicht mehr wegzudenken und spielt stets eine besondere Rolle, wenn etwas von weltweitem Interesse passiert. Woran liegt das?

Im Überblick

Twitter ist schnell - sehr schnell. Twitter ist eine weltumspannende Nachrichtenagentur auf Anabolika, und zugleich eine Anlaufstelle im Netz, an der sich Leute täglich angeregt unterhalten, die sich noch nie begegnet sind und ohne Twitter wohl auch niemals zueinander gefunden hätten.

Der Dienst baut auf zwei Grundprinzipien auf. Erstens: In der Kürze liegt die Würze, mehr als 140 Zeichen passen nicht in einen Tweet, was die (ernsthaften) Nutzer zwingt, nachzudenken und überlegt zu formulieren. Und zweitens: Jeder baut sein eigenes Netzwerk. Das funktioniert, indem man anderen Nutzern "folgt" - und über das (Ver-)folgen finden sich häufig weitere Nutzer, die etwas Interessantes beizutragen haben. Das müssen nicht unbedingt berühmte Schauspieler oder Fußballer sein (die meist ohnehin das Management twittern lassen) - Gleichgesinnte finden Sie eher über die Suche, über Listen oder ein Thema, das Sie interessiert.

Twitter Screenshots

© Weka/ Archiv

Nervig: Twitter lebt derzeit von Werbung, die Nutzern der Original-App ungefragt gezeigt wird. Abschottung: Bei Twitter geht es sehr öffentlich zu, doch kann man seine Tweets auch schützen.

Der Einstieg

Mit einem Klick auf "Registrieren" in der Twitter-App legen Sie los: Twitter möchte gerne wissen, wie Sie heißen, und wie Ihre Telefonnummer oder wahlweise Ihre E-Mail-Adresse lautet. Dann wird ein Passwort festgelegt und der Benutzername hinter dem @-Symbol gewählt - das kann Ihr Name sein, doch bei Twitter sind auch pseudonyme Benutzernamen gern gesehen und werden gerade im deutschsprachigen Raum häufig ververwendet. Achtung: Ihr Anzeigename ist in der Regel neben dem Benutzernamen zu sehen, das sollten Sie bei Ihren Angaben bedenken. Beides lässt sich allerdings auch jederzeit ändern. Im Anschluss fragt Twitter nach Ihren Interessen - je genauere Informationen Sie hier geben, desto besser sind am Ende des Anmeldeprozesses die Vorschläge zu Nutzern, denen Sie auf Wunsch folgen können.

Die Funktionen

Ihre "Timeline" - also die Beiträge, die Sie zu sehen bekommen - ist natürlich nicht in Stein gemeißelt. Sie können Nutzer jederzeit wieder "entfolgen". Wenn Sie selbst einen "Tweet", also einen Beitrag schreiben, kann dieser Text und URLs (Internetadressen) enthalten, Sie dürfen aber auch Fotos oder Videos hinzufügen, die dann von Twitter hochgeladen und in URLs umgewandelt werden.

Twitter Screenshots

© Weka/ Archiv

Alternative: Es gibt Drittanbieter-Apps wie Twitterrific für iOS, die keine Werbe-Tweets zulassen.

Wenn Ihnen andere Beiträge gut gefallen, können Sie ein Herzchen vergeben - "faven" nennt man das unter Twitter-Nutzern. Und mit sogenannten "Retweets" machen Sie Ihre Follower auf Beiträge aufmerksam, die Sie lesenswert oder diskussionswürdig finden. Übrigens: Über Retweets werden Ihnen auch Beiträge von Nutzern in die Timeline gespült, denen Sie gar nicht folgen. Wichtig sind auf Twitter auch die mit dem #-Symbol versehenen Hashtags, mit denen Sie aktuelle Themen und Trends verfolgen können. Daneben gibt es für direkte Kommunikation zwischen Nutzern noch @-Replies (Antworten) und Direktnachrichten. Der Unterschied? Erstere sind öffentlich sichtbar, Letztere sind privat.

Sicherheit und Datenschutz

Auf Twitter bestimmen Sie selbst, was Sie von sich preisgeben. Vorsichtige Naturen können ihre Tweets "schützen", also das Nutzerkonto komplett nicht-öffentlich gestalten - so bekommen nur die Nutzer Ihre Tweets zu sehen, deren Anfragen Sie persönlich vorab bestätigt haben.

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