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Unser Fazit
Alexander Strobel: "Wie erwartet, keine Überraschung"
"Dass das Fahrzeug mit der besten, will sagen, aktuellsten und umfassendsten Verkehrsinformation immer zuerst ankam, überrascht nicht wirklich.
Dass bessere Verkehrsinformation dabei hilft, den Benzinverbrauch stärker zu reduzieren als die verbrauchsoptimierte "ökonomische" Routenplanung, die meist kürzeren Wegstrecken den Vorzug gibt, wirkt dagegen zunächst paradox.
Schneller unterwegs auf längeren Strecken mit weniger Spritverbrauch? So sieht's aus. Die Zauberworte in dieser Stichprobe heißen daher HD-Traffic und IQ-Routes. TomTom zeigt damit den richtigen Weg aus der Stau- und Verbrauchs-Misere auf deutschen Straßen: Man muss Navigationssysteme mit effektiver Routeninformation füttern. Rein theoretische Sparmodelle à la "Ökonomische Route" haben da keine echte Chance."
Florian Stein: "Lieber schnell als unökonomisch"
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Testpilot Florian Stein
Testpilot Florian Stein
"Unlängst sagte mir ein Entwickler, dass die "Ökonomische Route" bei seiner Firma eine Kombination aus den Optionen "Schnell" und "Kurz" sei. Aber was ausgerechnet daran ökonomisch sein soll, wusste er auch nicht.
Auf kurzen Routen stehen oft viele Ampeln, deren aufhaltende Wirkung aber nicht in die Berechnung einfließt, was kurze Routen tendeziell zu Unfug macht – zumindest unter ökonomischen Aspekten.
So hege ich als Navi-Tester schon länger den Verdacht, dass die „ökonomischen" Routen Schall und Rauch sind. Dass meine Ahnung stimmte, hat unser aufwendiger Versuch nun erbracht. Nach meinem Verständnis sind schnelle Routen immer ökonomisch, weil Stop-and-go- und Innenstadt-Verkehr total unökonomisch ist. Nehmen Sie also immer die "schnellste" Route – oder ein TomTom Go 740/940 Live."
Oliver Stauch: "Autohersteller, bitte aufwachen!"
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Testpilot Oliver Stauch
Testpilot Oliver Stauch
"Start/Stopp-Automatik? Leichtlaufreifen? Aerodynamische Optimierungen? Pah! Auf die richtige Route kommt es an – das hat unser Test mit einem eindrucksvollen Einsparpotenzial von gut 13 Prozent deutlich gezeigt.
Noch überraschender fand ich, dass das siegreiche Fahrzeug mit dem TomTom-Navigationssystem trotzdem noch auf jeder einzelnen Teilstrecke am schnellsten unterwegs war.
Da muss man angesichts der derzeitigen Verbrauchsdiskussion die Frage stellen, wieso erst TomTom auf die Idee mit der Erfassung der real gefahrenen Geschwindigkeiten bei IQ-Routes gekommen ist, forschen doch die Autohersteller seit fast 20 Jahren weitgehend ergebnislos an Themen wie Verkehrslenkung und -beeinflussung. TomTom hat ein solches System innerhalb von vier Jahren in Serie gebracht. Wann bitte gibt‘s so etwas eigentlich auch ab Werk?"