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Unsere Theorie
Doch betrachten wir zunächst die Fakten. Die theoretische Grundlage ökonomischer Wegplanung beruht auf alten Weisheiten: Die Strecke sollte möglichst kurz und stop-and-go-frei sein, denn wer weniger fährt, verbraucht weniger.
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Die beste Spritspar- Alternative: Die Autobahn bei Nacht
© Foto: Bundesumwelt- ministerium/Oed
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Die beste Spritspar- Alternative: Die Autobahn bei Nacht
Der schlimmste Benzinfresser ist jedoch die Bremse, die Treibstoff in Reibungswärme statt in Vortrieb verwandelt. Wer viel anfahren muss, etwa am Berg, stellt bald fest, dass auch der genügsamste Trinker zur Saufnase werden kann. Dass man insgesamt nicht zu sehr aufs Gas tritt, um dadurch Sprit zu sparen, ist dagegen einzig und allein Sache des Fahrers.
In der Praxis erfordern diese Erkenntnisse aber die Quadratur des Kreises: Die kürzeste Strecke ist oft die mit den meisten Stopps, und wer auf Autobahnen um Städte herumrollt, legt die längere Strecke zurück.
Weil er aber nicht dauernd anhalten muss, läuft bei ihm am Ende oft deutlich weniger Benzin durch die Zylinder als demjenigen, der sich durch Wohngebiete mit Rechts-vor-links-Regelung tastet oder in der Rushhour an einer unfreiwilligen Stop-and-go-Stadtbesichtigung teilnimmt.
Die ökonomische Route ist deshalb der Versuch, die Routen-Klassiker "Schnellste" und "Kürzeste" so zu kombinieren, dass man möglichst kurze Wege fährt und möglichst selten stoppt.