Updates selber machen
Einige Hersteller stellen kostenlose Firmware-Updates ins Netz.
Software-Bugs sind die Fehlerquelle Nummer eins bei Handys. Immer mehr Hersteller bieten deshalb die Möglichkeit, bequem von zu Hause aus die Software selbst auf den neuesten Stand zu bringen und so ohne Gang zum Händler lästige Bugs loszuwerden. Bei Nokia-Geräten zeigt sich beispielsweise, dass neuere Versionen stabiler und obendrein flotter laufen. Teilweise findet sich direkt im Handymenü ein Eintrag, der übers Mobilfunknetz aktuelle Software sucht und aufs Handy lädt - doch hier können nicht unbeträchtliche Kosten für den Datentransfer anfallen. Die sicherere und garantiert kostenfreie Lösung ist das Update über den PC.
Nokia bietet seit Anfang 2007 auch auf seiner deutschen Internet-Seite im Bereich "Service/Software" die Möglichkeit, die Firmware auf den neuesten Stand zu bringen. Beim Update gehen persönliche Daten verloren, deshalb ist eine Sicherung der Daten unerlässlich. Bei den Serie-60-Geräten ist dies direkt im Gerät möglich, indem die Daten auf der Speicherkarte gesichert werden. Bei Serie-40-Modellen werden die Daten über die PC-Suite auf dem Rechner gesichert. Dann wird die Anwendung "Software Updater" auf dem PC installiert, die in den neuesten Versionen der PC-Suite direkt integriert ist. Die holt sich die neue Firmware aus dem Netz und überträgt sie aufs Telefon. Wichtig: Das Update ist nur über ein Datenkabel möglich.
Sony Ericsson und Motorola bieten den gleichen Service an, auch hier findet sich die Update-Software im Service-Bereich der Internetseite, auch hier wird zunächst auf dem PC eine Anwendung installiert, die nach Updates sucht und diese übers Datenkabel ans Handy überträgt. Samsung, LG und Co. verzichten im Moment noch auf diesen Dienst.