Forschung bei BMW

Vernetzt: Das Auto der Zukunft

Auto fahren in zehn Jahren: Die neuesten Forschungen von BMW Connected Drive zeigen, welche Möglichkeiten die Vernetzung des Fahrzeugs mit dem Internet bietet.

Vernetzte Zukunft

© Oliver Stauch

Vernetzte Zukunft

Vorbei sind die Zeiten, als das Auto ein überwiegend mechanisches Produkt darstellte und die Elektronik nur zum Licht machen und Starten des Motors nötig war. Heute bringt ein Auto mehr Rechenleistung als so mancher PC der vorvergangenen Generation.

Die Bauteile sind mit Bussystemen vernetzt, und ohne Strom geht schon lange nichts mehr. Doch die Möglichkeiten, die sich durch den Datenaustausch zwischen den Komponenten des Fahrzeugs ergeben - etwa der Motorelektronik und dem Navigationssystem - sind erst ganz am Anfang.

Vor allem BMW macht sich in seinem Forschungsprogramm Connected Drive seit Jahren viele Gedanken, wie man die unterschiedlichen Informationen und Daten des Fahrzeugs sinnvoll verknüpfen und daraus neue Funktionen generieren kann.

Sprit sparen dank vernetztem Navisystem

Ganz aktuell verbandeln die Münchener ihre Connected-Drive-Projekte mit dem hauseigenen Programm Efficient Dynamics, um Geld und Sprit zu sparen und die Umwelt zu schonen. Ein Beispiel: Wenn das Navigationssystem weiß, dass hinter der nächsten Kurve die nächste Ortschaft liegt, kann es den Fahrer dazu auffordern, rechtzeitig vom Gas zu gehen statt scharf zu bremsen - das spart Energie, besonders in Hinblick auf zukünftige Elektro- und Hybrid-Autos und deren geringe Reichweite ein durchaus wichtiger Faktor.

Auch das iPhone und andere Smartphones stehen bei BMW hoch im Kurs: Mit einer eigenen iPhone-App lassen sich aus der Ferne Türen schließen und öffnen sowie die Klimatisierung regeln, E-Mails vom Exchange-Server können auf dem Bordmonitor angezeigt und bearbeitet werden - und das iPhone leitet zukünftig auch noch vom Parkplatz die letzten Meter zum Ziel.

Diese und ähnliche Funktionen hat sich connect in München zeigen lassen und auch selbst ausprobiert.

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