Video on Demand: Videos bequem zu Hause

Video on Demand: Videothek im Netz

Mit einem DSL-Anschluss empfangen Sie nicht nur IPTV, sondern haben auch Zugriff auf Video on Demand.

TV auf Abruf - Entertainment at Home - T-Home

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TV auf Abruf - Entertainment at Home - T-Home

Auch wenn Sie 70 bis 100 TV-Sender empfangen, kommt es hin und wieder vor, dass zum gewünschten Zeitpunkt auf keinem Kanal ein Film oder eine Serie läuft, auf die Sie gerade Lust haben.

Mit einem DSL-Anschluss ist aber auch das kein Problem, denn die einschlägigen Anbieter haben nicht nur normale TV-Übertragungen per IPTV im Programm, sondern auch Fernsehen auf Abruf - oder auf Englisch: "Video on Demand". Dahinter steckt eine Art Online-Version der guten alten Videothek. Aus einer Liste von mitunter mehreren Tausend Spielfilmen, Serienfolgen oder Dokumentationen suchen Sie sich einfach das aus, was Sie gerade sehen möchten.

Videoabrufe im Paket oder einzeln

 

T-Home Video on Demand

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Komfortabel: Das Programm von Videoload finden Besitzer eines T-Home-Receivers im elektronischen Programmführer.

Gegen eine Leihgebühr können Sie die gewünschte Sendung dann üblicherweise innerhalb von 24 Stunden beliebig oft abrufen und anschauen. Wenn es sich dabei um Bestandteile der IPTV-Pakete von T-Home, Arcor oder Alice handelt, klappt der Video-on-Demand-Empfang auch mithilfe der jeweiligen Set-Top-Boxen am TV-Gerät im Wohnzimmer.

Neben den IPTV-Anbietern gibt es aber auch Video-on-Demand-Dienste von Internet-Providern und/oder Medienfirmen. So betreibt 1&1 gemeinsam mit der Sendergruppe ProSiebenSat.1 das Angebot Maxdome, das mit jedem DSL-Anschluss ab 2 Mbit/s genutzt werden kann, von den IPTV-Paketen der Anbieter also unabhängig ist. Die FritzMedia-Box vom DSL-Spezialisten AVM sorgt dafür, dass das Angebot sich ebenfalls auf dem Fernseher empfangen lässt.

Videoload Video on Demand

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Alternativzugang: Die PC-Oberfläche des Videoload-Dienstes kann man am Computer unter www.video load.de aufrufen.

Aber auch wer noch keine passende Set-Top-Box besitzt, kann trotzdem schon mal ins Internet-Abruf-Fernsehen hineinschnuppern. Denn die meisten Betreiber stellen ihre Video-on-Demand-Dienste auch für Windows-PCs zur Verfügung - einige Dienste sind sogar ausschließlich über den Rechner erreichbar. Der Empfang läuft dann über den Windows ¬Media Player oder über ein spezielles Programm des Anbieters.

Wird der Windows Media Player benötigt, brauchen die meis-ten Angebote mindestens Version 10 dieses Programms. Eine von beiden Software-Varianten ist erforderlich, weil die abgerufenen Inhalte per Digital Rights Management (DRM) verschlüsselt sind. Die Empfangs-Software überprüft, ob der Teilnehmer berechtigt ist (sprich: für den Empfang bezahlt hat) und übernimmt dann die Decodierung.

Mehr Komfort mit Set-Top-Box

Maxdome Video on Demand

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Gemeinschaftsprojekt: Maxdome von 1&1 und ProSiebenSat.1 können Sie wahlweise per Computer oder mit der Set-Top-Box FritzMedia empfangen.

Mit solchen Fragen müssen sich die Nutzer des T-Home-Media-Receivers 300 oder seiner Vorgänger-Modelle (X300T, X301T)nicht herumschlagen. Auch das als Zweit-Receiver angebotene kleinere Modell Media Receiver 100 ist für den Empfang des T-Home-Angebots "Videoload" geeignet. Das Angebot selbst finden Sie über den elektronischen Programmführer in der Kategorie "Videoload".

Auf über 2500 Titel ist der Katalog mittlerweile angewachsen, darunter finden sich auch einige 100 Filme in HDTV-Auflösung. Um sie in voller Bildqualität genießen zu können, benötigen Sie allerdings auch ein HD-fähiges TV-Gerät.Zusätzlich bietet T-Home sein Video-on-Demand-Portal auch für den Empfang per PC an (www.videoload.de). Im Detail gibt es kleinere Unterschiede zwischen dem Film- und Serienangebot, das über die Set-Top-Box zu empfangen ist, und der PC-Variante.

Neben dem bereits erwähnten 24-Stunden-Abo können Computer-Nutzer einzelne Inhalte auch kaufen. Zu Preisen ab 6,99 Euro lässt sich der Film dann mit dem Windows Media Player 10 und aufwärts ansehen; einige der Videoload-Titel lassen sich auch auf DVD brennen. "Download to own" heißt diese Variante.

Auch die heruntergeladenen Dateien sind verschlüsselt, das DRM-System kennzeichnet sie jedoch für unbegrenzte Wiedergabe. Wenn Sie Ihre per Videoload erworbenen Dateien bei einem Rechner-Umzug auf einem anderen PC abspielen wollen, müssen die Lizenzinformationen aktualisiert werden; solange T-Home Videoload anbietet, ist das aber unproblematisch.

connect verlost in einem Gewinnspiel 100 Gutscheine für je fünf Euro, die auf dem Portal Videoload eingelöst werden können.

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